Archive for July, 2005

10 tage

Friday, July 29th, 2005

it's the past, baby!

ich kann es ja kaum fassen, aber seit zehn tagen bin ich jetzt bluescreen-frei! es ist der wahnsinn, echt. ich kann den laptop anlassen und die bib verlassen, ich kann ihn in den ruhezustand versetzen oder in den standby-modus und er macht keine mucken… hasenbein, lieblings-notebook, ich mag dich! geleite mich sicher durch die magisterarbeit. apropos:

seitenzahl: 22 oder so.
laune: irgendwo zwischen den killers und der kleinen nachtmusik
sententia wird heute ersetzt durch schlaue frage: als dante vom inferno, der hölle, sprach, meinte er damit die bib? und ist das dante-bad wirklich das paradies?

sommersommersommer

Wednesday, July 27th, 2005

seitenzahl: 19 (mit viel glück)
laune: müdigkeit im wechselspiel mit sommer-euphorie
sententia: purgatorio - inferno - paradiso - dante-bad.

sol! calor! proyecto…

Tuesday, July 26th, 2005

seitenzahl: 17.
laune: will nach draußen.
sententia: “… das schöne wetter darf uns nicht interessieren!”

endlich wirds sommer - für die nächsten vier tage oder so. blöde sache, wenn man aber diese magisterarbeit schreiben muss. immerhin bin ich nicht ganz allein dabei und außerdem muss selbst ein teil der mediziner am 22.08. examen schreiben und deren anblick morgens ist auch nicht besser als der eigene: “kaffee?!” - “mhm.” zum glück liegt der eisbach in erreichbarer nähe des historicums und ich bin gespannt, wann wir da genau beim “nicht springen! lebensgefahr!”-schild reinspringen. vorhersage: bald ;-)

eisbach, wir kommen!

requiem for a dream

Monday, July 25th, 2005

ich frag mich grad - naja, eigentlich sollte ich ja weiterschreiben - ob die tragik des requiems von mozart, das ich grad über kopfhörer in der bib vom historicum anhöre, in meine magisterarbeit miteinfließen wird…. jedenfalls hab ich kaum soviel klassische musik gehört wie seit einer woche. i swear to god: magisterarbeit-schreiben is life-changing!

seitenzahl: 14.
laune: besser als das wetter draußen jedenfalls. dramatisch dank dem requiem.
sententia: da muss man durch, auch wenns weh tut.

der wahnsinn

Monday, July 25th, 2005

krass, jetzt hab ich meinen ganz eigenen weblog! da bedanke ich mich aber bei felix!!! :D jetzt muss ich mir erst alles zurechtbasteln, aber das wird bestimmt alles.

jedenfalls: heute regnet es mal wieder, wie ja eigentlich relativ häufig diesen juli. piove. aber mir egal, weil es ist ja auch montag und außerdem wartet ab eins wieder so eine arbeit, die ich angeblich schreiben sollte, auf mich. hmm, was ist denn sonst noch diese woche geboten? am mittwoch kommt die cordu wieder, am freitag geh ich in den biergarten und am samstag ist ein grillfest in pullach.

weiß ja nicht so recht, was ich davon alles machen will/kann. wichtigste aufgabe der woche wird sein, die zweite staffel arrested development anzschauen. wie die meisten meiner freunde, die einen einblick in das leben der bluth family bekommen haben, hab ich meinen favoriten gewählt: gob. und wie jedes mädel, das sich die erste staffel innerhalb kürzester zeit anschaut, hab ich natürlich einen crush on michael bluth entwickelt [cordu, du hattest ja so recht!]… allein schon die sätze “i made a huge mistake” und “i am out of this family” [off: obviously he was not!] versüßen mir meinen tag ;-) big thanks to the bluth family und denjenigen, der mir ihre geschichte zugeschoben hat!

a family who lost everything

update - ser - estar

Tuesday, July 19th, 2005

asunto: notebook
al final: Toshiba NB SATELLITE L10-190
mood: supercontenta! :D gracias a: el piso de los chulos

wo wir grad dabei sind: oft überlege ich, warum es denn im deutschen nur eine form von “sein” gibt. wie die spanier schon richtig erkannten: “no es lo mismo ser que estar”. das eine gilt immer, das andere nur für einen zustand. heißt also, ich bin aus burghausen (immer), aber gestern war ich schlecht gelaunt (hoffentlich nur gestern). im deutschen leider schwieriger als im spanischen oder französischen. oder in suaheli. naja, es erinnert mich immerhin auch daran, dass das spanischstudium wenigstens diese erkenntnis gebracht hat. in diesem sinne: por fin ya estoy feliz de que mi laptop mostró su cara verdadera y que no es ilusion o broma mia que no funciona…

wollte ich nur mal gesagt haben. weil es in spanien nämlich auch ganz schön brennt. :(

Bittersweet Symphony

Monday, July 18th, 2005

subject: landshuter hochzeit 2005
rating: R

hallooo! schee wars: mit einem lachenden und einem weinenden auge sind wir gestern von unserer historisch durchaus wertvollen exkursion nach landshut zurückgekehrt. lachend, weil es schon ganz schön lustig war und weinend, weil sich auf meinem linken auge etwas ausbreitet, was mich nun eben mal weinen lässt. (ich hoffe, es ist nicht der blob…) und letztendlich kann ich auch sagen: mission accomplished! ich habe nämlich alle wichtigen aufgaben gelöst:

- ganz schön viel cuba libre trinken
- ganz schön halsweh bekommen vom ständigen “hallooo!”-plärren
- ganz schön nett sein um von einem unbekannten ein buchskranzerl zu kriegen.

letzteres hängt nun ja über meiner zimmertür am hirschgeweih und ich finds ganz toll. manches lief so, wie ich es mir schon immer dachte und der rest, ja, der rest hat mich dann doch überrascht: dass ich nämlich mit meiner herkunft aus burghausen so viel mitleid errege und die hochzeiter trotzdem weiter mit mir reden, das war dann schon gut die überraschung. in diesem sinne: himmel landshut! tausend landshut! auch für die nächsten vier jahre. dankeschön fürs Mitfahrendürfen , bruder von der trommlerin mit dem blauen gewand .

subject: notebook
therapy: neue festplatte
suggestion: aus dem fenster werfen. bald. kratzt am nervenkostüm.

subject: bittersweet symphony
mood: strange

…. that’s life. er hat da schon ein wenig recht, der richard ashcroft. zumindest im moment. für mich. denke ich. ab und zu läuft eben alles ein bissl neben der spur - und als skifahrerin weiß ich ganz gut, was dann passieren kann, außerhalb der (lift-)spur. vielleicht wird das aber auch alles ganz anders, wenn ich mal wieder irgendwann ausgeschlafen bin, also nicht vor acht(!) das telefon klingelt und ich nicht erst um sechs (!) ins bett gehe. trotz allem: die erste seite der magisterarbeit ist geschrieben und dass die laune dadurch kein hoch bekommt, verwundert mich sehr. sicher ist es das wetter

blue und elton john

Friday, July 15th, 2005

uh-oh. unter dem titel kann man sich auch das gruselkabinett des grauens vorstellen. scaaary. aber das wird sich zeigen, worauf ich hinauswill, erst aber ein kurzes update:

da hab ich gestern noch groß getönt, strandbar, meer und so weiter. hmmm, die strandbar ist auch sehr schick und ich bin wirklich barfuß im sand gelaufen (nur scheiße, dass man sich die holzplanken mit spreisseln unterm sand wegdenken muss - auta.). damit hab ich mich ja auch wieder mal geoutet, nämlich als mädel vom land, das lieber ihre flip-flops auszieht als die schicken rindsleder-sandalettchen von [please insert fancy designer name here] anhat, sprich damit zerstört. think praktisch also.
minus der strandbar: das bier. sieht aus wie becks gold, schmeckt aber noch wässriger, weil von paulaner. einer meiner reizenden begleiter stellte fest, dass es nicht wirklich besser als das weißbier von paulaner schmeckt. ich hab ja keine ahnung. ich frag mich nur, was ich tun muss um einen platz im schiff zu bekommen und außerdem ob ich dort theoretisch, wenn das notebook laufen würde und ich denn wlan hätte, ich dort completely wireless von meinem strandkorb aus surfen könnte, respektive die magisterarbeit dort schreiben könnte. *schöne vorstellung*

meer: nach langem abend und kurzer nacht gechillt am meer-ersatz, dem pool meiner eltern auf dem land, rumgefläzt. in der sonne liegen und lesen, musik hören und schlafen - ja hey, besser ist kaum drin. oder doch?

antwort: ja! weil morgen gehts auf die LaHo! ich hoffe im moment nur, dass das übliche sommergewitter das grad über meinen grenznahen teil oberbayerns wegzieht nicht morgen noch über landshut hängt. ganz ehrlich: ich würds verstehen, immerhin gibt es da eine alte, lange und sehr inbrünstige fehde, hab ich gehört. und außerdem liegt es in niederbayern. obwohl es den höchsten backsteinturm der welt hat… backstein? tuffstein? vergessen [tobi - help?!]schau mer mal, ob ichs auch erleben werd, das gefühl von ober-niederbayerischer hassliebe. hauptsache, geheiratet wird!

zurück zum thema des heutigen eintrags: sowohl blue als auch elton john zählen nicht zu mienen lieblingsmusikinterpreten. sollte ich sagen leider?! naja, nein einfach. die machen halt alle meines erachtens so breznsalzer-musik, die ich nicht zwingend mögen muss. “trenzer”sag ich auch gern mal zu denen, v.a. zu diesen metrojungs von der boygroup.
wie auch immer, die hatten gemeinsam einen song: “sorry seems to be the hardest word”. nein, ich bin nicht unter die kuschelrockhörer gegangen und denke auch immer noch, dass liebeskummer eher luxus als grund für jahrelange depression mit kastratenanwandlungen ist. naja, aber immerhin hab ich nochmals über diese in letzter zeit immer häufiger auftretenden kommunikationsprobleme sinniert und bin zu dem schluss gekommen, dass es wohl momentan nicht zum guten ton gehört, auch einfach mal “entschuldigung” oder sogar “tut mir leid, wollte ich nicht” zu sagen. lieber sagt man eben gar nix. und nein, ich ziele nicht auf diverse mitglieder meiner hochgeschätzten und über alles stehenden peer group ab (echt!), sondern ich betrachte es eher als allgemeines problem. wenn der 15-jährige sohn [i.e. der 25-jährige levin-thorben, laienschauspieler] in einer real-life-polizei-doku-soap zu seiner mutter [i.e. erna meier, 42, aus wuppertal, auf dem weg zur großen fernsehkarriere] sachen wie “hey, kauf mir mal mehr zigaretten, arschloch” sagt, wundert es mich auch nicht. um so schöner war es dann heute auf fm4 einen stiltipp aus dem knigge zu hören. fm4 - knigge… passt ja auf den ersten blick nicht so zusammen, ist es doch der sender der langhaarigen und unrasierten. aber doch: manche sachen gehören zusammen und gehören sich eben. andere nicht.

in meiner welt gibt es jedenfalls die worte “entschuldigung” und “sorry” noch und die werden auch regelmäßig angebracht, wo es sich eben gehört. denn gilt man als hamroniesüchtig wie ich und einige meiner freunde, gibt man in einem schwachen moment auch der metrotruppe von blue samt elton john recht, weil leicht ist es nicht und somit bleibts dabei: “sorry seems to be the hardest word”.

In diesem sinne: entschuldigung. möge sich angesprochen fühlen wer will ;-)

kommunikation II - griechen - sand

Thursday, July 14th, 2005

natürlich könnte ich nun mit einer neuen theorie über meinen laptop rausrücken. tu ich aber nicht, denn jetzt versteht er auch meine freunde aus der maxvorsadt nicht mehr. gut für mich, weil ich nun voller überzeugung sagen kann “ich spinn nicht komplett” - allerdings auch schlecht, weil keiner weiß, was er will. siehe: kommunikationsproblem! nein, auch darüber möchte ich kein wort verlieren.

naja, vielleicht doch ein paar: es ist anstrengend, bei “stille post” mitzuspielen. weil man oft auch einfach verpasst, was person 3 zu person 4 sagt und dann schweigt aber person 8 und schließlich, ja schließlich ist die post dann echt still. eigentlich ist das besser so. welcher vollidiot ist eigentlich auf die spielidee von “stille post” gekommen? bestimmt warens mädels - nein, nicht einmal bestimmt; denn wie ich aus sicherer “stiller post”-quelle weiß, sind manche jungs ja sogar noch schlimmer als die weithin verschrieenen ratsch-mädels. jedenfalls ist das spiel von einem totalen trottel entwickelt worden. hmpf.

apropos “trottel”: mancher denkt sich sicher schon, wenn er das ganze hier liest, ob doof bin und ich noch nie was von groß- und kleinschreibung gehört hab. antwort: doch. und ich beherrsch die auch ganz gut. aber mir gefällt das so besser. und immerhin hat mein münchner lieblingslyriker nicht nur immer kleine jungs auf seine griechischen orgien mitgeschleppt, sondern auch gern mal alles kleingeschrieben. und bevor seltsame fragen kommen:
nein, ich weiß nicht, wo es diese griechischen orgien heute in der maxvorstadt noch geben könnte, wie damals in den zwanzigern des 20. jahrhunderts.
und nein, ich hab auch keinen kleinen griechischen freund, der meine muse darstellt. alles verkehrt. allerdings die griechische nase aus der bulgari-werbung würd ich nehmen!

nun ist es ja so (uh-oh, langer eintrag, aber arbeiten macht grad keinen spaß ), dass griechen respektive griechenland bei vielen ja gleich urlaubsgefühle erwachen lässt; aber stop mal: dazu brauch ich im moment doch nur an die uni fahren, weil da um den brunnen vom professor-huber-platz drumrum ja 53 tonnen sand aufgeschüttet wurden. und weil ich dank der magisterarbeit nicht wirklich wegfahren kann im sommer, fahr ich heute abend einfach da hin, zieh meine flip-flops aus, lauf durch den sand und dann bin ich auch dort, wo ich an und für sich eh immer bin: IMMER NIE AM MEER!!!

uah.

Sunday, July 10th, 2005

theoretisch könnte man folgenden beitrag auch mit “ursis aura vs. ursis notebook” betiteln, aber allein der gedanke an dieses zusammengeschusterte, blöde ding macht mich wieder - ja richtig, “traurig” war das wort.

ich denke, das notebook mag meine aura nicht. da läuft es ganz fein in einer fremden wg und bei mir daheim geht nicht mal eine halbe stunde “arrested development”. oder ist es der stromunterschied vom westen und der maxvorstadt?! man weiß es nicht, aber ich tendiere zu: “ursi, der laptop kann dich echt nciht ab!”

letztendlich interessiert es mich durchaus, was er will mit seinen bluescreens, fehlermeldungen und minidumps. - nur leider scheine ich nicht in der lage zu sein seinen forderungen nachzukommen. naja, würde er aber auch nicht mit sachen wie “001.01.sysdata” ankommen, hätten wir eventuell auch kein kommunikationsproblem mehr. aber - obacht, ich denke, selbst wenn man die gleiche sprache spricht, ist es in unserer welt, ja sogar in der eigenen peer-group, nicht immer möglich die kommunikation von rezipienten und sender gleichermaßen aufeinander abzustimmen, so dass es gar nicht erst zu kommunikationsproblemen kommt. ähhh . ja doch: das ist fast wie “stille post”; einer sagt was, einer gibt es weiter und am schluss, ja ganz am schluss, da steh dann ich oder du oder sonstwer, der aus einer masse von informationen aus den vorangegangenen kommunikationen was rauslesen soll. oder sich einfach denkt - “aaaahhhhhja, und weiter?!”

insofern sind wir gar nicht so verschieden, mein laptop und ich