uh-oh. unter dem titel kann man sich auch das gruselkabinett des grauens vorstellen. scaaary. aber das wird sich zeigen, worauf ich hinauswill, erst aber ein kurzes update:
da hab ich gestern noch groß getönt, strandbar, meer und so weiter. hmmm, die strandbar ist auch sehr schick und ich bin wirklich barfuß im sand gelaufen (nur scheiße, dass man sich die holzplanken mit spreisseln unterm sand wegdenken muss - auta.). damit hab ich mich ja auch wieder mal geoutet, nämlich als mädel vom land, das lieber ihre flip-flops auszieht als die schicken rindsleder-sandalettchen von [please insert fancy designer name here] anhat, sprich damit zerstört. think praktisch also.
minus der strandbar: das bier. sieht aus wie becks gold, schmeckt aber noch wässriger, weil von paulaner. einer meiner reizenden begleiter stellte fest, dass es nicht wirklich besser als das weißbier von paulaner schmeckt. ich hab ja keine ahnung. ich frag mich nur, was ich tun muss um einen platz im schiff zu bekommen und außerdem ob ich dort theoretisch, wenn das notebook laufen würde und ich denn wlan hätte, ich dort completely wireless von meinem strandkorb aus surfen könnte, respektive die magisterarbeit dort schreiben könnte. *schöne vorstellung*
meer: nach langem abend und kurzer nacht gechillt am meer-ersatz, dem pool meiner eltern auf dem land, rumgefläzt. in der sonne liegen und lesen, musik hören und schlafen - ja hey, besser ist kaum drin. oder doch?
antwort: ja! weil morgen gehts auf die LaHo! ich hoffe im moment nur, dass das übliche sommergewitter das grad über meinen grenznahen teil oberbayerns wegzieht nicht morgen noch über landshut hängt. ganz ehrlich: ich würds verstehen, immerhin gibt es da eine alte, lange und sehr inbrünstige fehde, hab ich gehört. und außerdem liegt es in niederbayern. obwohl es den höchsten backsteinturm der welt hat… backstein? tuffstein? vergessen [tobi - help?!]schau mer mal, ob ichs auch erleben werd, das gefühl von ober-niederbayerischer hassliebe. hauptsache, geheiratet wird!
zurück zum thema des heutigen eintrags: sowohl blue als auch elton john zählen nicht zu mienen lieblingsmusikinterpreten. sollte ich sagen leider?! naja, nein einfach. die machen halt alle meines erachtens so breznsalzer-musik, die ich nicht zwingend mögen muss. “trenzer”sag ich auch gern mal zu denen, v.a. zu diesen metrojungs von der boygroup.
wie auch immer, die hatten gemeinsam einen song: “sorry seems to be the hardest word”. nein, ich bin nicht unter die kuschelrockhörer gegangen und denke auch immer noch, dass liebeskummer eher luxus als grund für jahrelange depression mit kastratenanwandlungen ist. naja, aber immerhin hab ich nochmals über diese in letzter zeit immer häufiger auftretenden kommunikationsprobleme sinniert und bin zu dem schluss gekommen, dass es wohl momentan nicht zum guten ton gehört, auch einfach mal “entschuldigung” oder sogar “tut mir leid, wollte ich nicht” zu sagen. lieber sagt man eben gar nix. und nein, ich ziele nicht auf diverse mitglieder meiner hochgeschätzten und über alles stehenden peer group ab (echt!), sondern ich betrachte es eher als allgemeines problem. wenn der 15-jährige sohn [i.e. der 25-jährige levin-thorben, laienschauspieler] in einer real-life-polizei-doku-soap zu seiner mutter [i.e. erna meier, 42, aus wuppertal, auf dem weg zur großen fernsehkarriere] sachen wie “hey, kauf mir mal mehr zigaretten, arschloch” sagt, wundert es mich auch nicht. um so schöner war es dann heute auf fm4 einen stiltipp aus dem knigge zu hören. fm4 - knigge… passt ja auf den ersten blick nicht so zusammen, ist es doch der sender der langhaarigen und unrasierten. aber doch: manche sachen gehören zusammen und gehören sich eben. andere nicht.
in meiner welt gibt es jedenfalls die worte “entschuldigung” und “sorry” noch und die werden auch regelmäßig angebracht, wo es sich eben gehört. denn gilt man als hamroniesüchtig wie ich und einige meiner freunde, gibt man in einem schwachen moment auch der metrotruppe von blue samt elton john recht, weil leicht ist es nicht und somit bleibts dabei: “sorry seems to be the hardest word”.
In diesem sinne: entschuldigung. möge sich angesprochen fühlen wer will 