lost in 40 pages

ich gestehe: ich hab mich von einer serie mitreißen lassen. ich bin nahezu abhängig von ihr. an und für sich dachte ich, das äußerste stadium der addiktion sei bei “arrested development” vor drei wochen eingetreten. doch weit gefehlt: kein morgen vergeht ohne dass ich noch schnell zwei folgen à 45 minuten anschauen muss. ich frage mich, was danach kommen soll… ich sehs kommen: agent jack bauer muss mich befreien. oder? alternativ wird alles ganz furchtbar werden. ich werd mir einsam und verlassen vorkommen auf einer unbekannten insel in der schrecklichen, hässlichen, lauten und bunten sommer-fernsehlandschaft. wovon ich spreche? naja, von “lost” aka “los perdidos” natürlich. ich gebe zu, charakter jack hatte schon in party of five einen hang zum kontrollzwang. und ja, charakter kate erinnert zeitenweise aufgrund der mimik an sandra bullock. und auch charakter boone kennt man als metrosexuellen in rules of attraction. aber das ist es nicht. sind es die tripod-ähnlichen geräusche, die “it” bzw. “they” machen? oder sind es die etwas psycho-angehauchten augen ethans? oder sind es die stimmen im wind? ich jedenfalls bin der überzuegung, dass scully und mulder die insel, so wie sie ist, komplett zu den x-files packen würden… und vermutlich mich gleich mit dazu, immerhin musste ich mir heute eine folge in der bib ansehen. autsch.

get lost!

seitenzahl: 40. die hälfte!!! naja, die bleibt sicher nicht so, deshalb - mitschreiberlinge, don’t bother, for christ’s sake! ;-) laune: ganz schön gut, aber auch gespannt, weil auf der insel komische sachen passieren.
sententia: muerto el perro, acaba la rabia. - komplett ohne zusammenhang
song des tages: interpol - “c’mere”

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