furchtbar: das wetter.
es ist ja diesen sommer ausnahmsweise nicht so, dass ich um immerwährende 30° C flehen würde. diese seltsame arbeit macht wirklich einen anderen menschen aus mir. dennoch: wenn es so weiter geht, werde ich den wetterfrosch quaxi als opfer an den sonnengott darbringen! die italientiefs ronny, maya, kevin und ludmilla oder wie sie auch alle heißen wollen, rauben mir den letzten nerv. nicht einmal mehr über ben folds’ “raindrops keep falling on my head” kann ich mich freuen - dabei ist das eine geradezu hervorragende coverversion. nein, das alles bringt doch nichts mehr. gespräche, die mit “mei, was ist das denn für ein wetter?!” beginnen, bekommen als antwort nur noch ein jähes schulterzucken.
früher bin ich an einigen wenigen tagen des sommers gern eingeschlafen mit dem geräusch von schweren, grauen regentropfen, die auf mein fenstersims klatschen; heute aber wache ich davon gequält um sechs uhr morgens auf und versuche wieder einzuschlafen. ungefähr 2,5 stunden später auf dem weg zur arbeit am arabellapark werde ich - richtig geraten - pitschnass. nicht, weil ich meinen schirm vergessen hätte, wie könnte ich, sondern weil das wasser auf dem gehsteig steht. jetzt habe ich extra schon meine turnschuhe zuhause gelassen und welche mit absatz angzogen - es hilft alles nix, meine jeans ist nass. damit bin ich nicht die einzige: die halbe arbeit ist bis zu den knien in schwarz und dunkelblau eingefärbtem stoff unterwegs. - und das nicht, weil wir gestern geheimes batik-gemeinschaftstreffen hatten… und außerdem: menschen, die jetzt geburtstag haben und sich einen tropischen regenstab zur beruhigung wünschen - ihr seid vor einem massaker nicht sicher.

lieber regengott, versuch es doch mal mit schaffkopfen: vielleicht kopfts das wetter einfach nochmal neu aus, der sonnengott und du. und weil auch inzwischen jeder weiß, dass du die besseren soli spielst - lass doch die gelbe sau nur einmal gewinnen, für eine woche!
seitenzahl: eine mehr als gestern. uahhh.
laune: schlähääächt. der regen ist schuld. hightlight für heute: schwimmen mit den mädels!
sententia: fängt der august mit donnern an, er’s bis zum end’ nicht lassen kann. (österreichische bauernregel)
song des tages: “all the things that i’ve done” von den killers, weil ich mich gewundert hab, wieso ich diesen unglaublich guten track vom mp3-player geschmissen hab… ein versehen… muss rückgängig gemacht werden. sofort.
unglaubliche news zum schluss: die von mir vor zwei einträgen erst hochgelobte prosieben-sendung “eure letzte chance” wurde eingestellt. noch am freitag ![]()