Archive for September, 2005

la casa de los locos

Friday, September 30th, 2005

asunto: >>l’auberge espagnole

es ist ja wirklich unglaublich, dass ich mich drei jahre lang um diesen film gedrückt hab. nur weil ich dachte, mein erasmus-semester wäre zum teil doof gewesen. ja, genau. aber, weit gefehlt: in jedem anscheinend normalen eramus-semester passieren die selben dinge: mitbewohner drehen durch, komischer besuch von zuhause rückt an, man streitet sich ordentlich mit dem significant other zuhause und vergnügt sich schließlich mit weniger significants, dafür umso mehr others in kneipen, auf parties und so weiter. und ich dachte auch immer, ich sei die einzige gewesen, die sich so gut wie nie an der uni blicken ließ, sondern so wie die drei jungs vorm fernseher saß oder unterwegs war.

fast schockierend finde ich aber, dass ich jede straßenecke, jede kneipe und jede u-bahn-station aus dem film kenne. quasi jedes sandkorn beim strand hinter der columna del colón, wo xavier immer sitzt. da sitzt auch gern mal daniel brühl.

und wieder ist es dann da: das fernweh. hmm, nach barcelona. immer. wenn ich das nächste mal hinkomme, bin ich zum zehnten mal dort. und dann hoffe ich, dass es wieder neue kneipen gibt. osea, ya sabes, quizas todo el mundo tenga dos identidades.

did it. yes!

Wednesday, September 28th, 2005

nie wieder dämliche angaben über seitenzahlen. nie wieder fußnoten. nie wieder üblegen, warum ein wort unterringelt ist. nie wieder!
der text steht, eine letzte korrektur wird noch drüberlaufen. por fin.

die letzte seitenzahl: 109 + anhang.
laune: erleichtert.
song des tages: piano man von billy joel, weil es sowas schönes endgültiges hat.

links > rechts

Tuesday, September 27th, 2005

wer denkt, hinter dieser überschrift verberge sich ein politisches thema, liegt grundfalsch. hier gehts um autofahren und parken! folgendes szenario: gestern abend auf der a9 richtung flughafen. alles okay, licht ist an, brille auf dem kopf - aber irgendwie seh ich trotzdem schlecht. und das nicht, weil die brille dreckig wäre oder die scheibe oder weil autos vor umleitungsschildern stehen; nein, ich denke, ich bin nachtblind. zumindest ein wenig. keine sorge, auf strecken, die ich kenne (aka b12) ist das alles kein problem oder auch wenns einfach gradaus nach berlin geht. schwierig wirds jedoch, wenn umleitungen sind und plötzliche geschwindigkeitsbeschränkungen, wo vorher keine waren. naja, dafür ist in meinem auto von jetzt an der beifahrer zuständig - aber nur nachts. ich mache mir gedanken, ob meine gestrigen mitfahrer nun der überzeugung sind, ich sei ein kamikazefahrer wie der henker und wollte uns alle in die nächstbeste leitplanke bretteln…. - ich hoffe nicht :D
nachdem nun aber vor meiner haustür die einst asphaltierte straße jetzt eher einem kiesweg gleicht, weil gleich alles auf einmal aufgerissen wird und damit alle 85 parkplätze verschwunden sind - befand ich mich um mitternacht gestern auch in einem kleinen dilemma: wohin mit dem auto, wenn kein platz außer feuerwehrzufahrten? einmal um den block, zweimal um den block, dreimal um den block - ja, nach dem achten fand ich dann was. und als ob ich es nicht im auto noch verschrien hätte: zum rückwärts seitwärts rechts einparken. ungelogen: ich kann das nur rückwärts seitwärts links gescheit! naja, ich hege die hoffnung, dass mich keiner gesehen hat… aber das auto steht immerhin ;-)
song des tages: was auch immer von supertramp; autoradio ist schuld. oder was vom revolverheld-schneckerl.
sententia: trust the beifahrer.

a bisserl was geht immer.

Monday, September 26th, 2005

wiesn

so ganz ohne wiesn wärs ja schad um uns! tobi, clemens, alexia, cordu und ich. schee wars.

und vielleicht hilft uns ja die bavaria in den upcoming stressigen tagen. tobi, cordu und ich glauben wohl dran. der ersuch ists wert.

weichspüler. genau.

Tuesday, September 20th, 2005

jetzt hab ich ja letzte woche groß von meinem weichspüler-problem berichtet. und im gegensatz zu allen anderen problemen, die dieser unser staat grad hat, hat sich das wenigstens gelöst!

frisch!

ja, richtig, ich habe mich letzte woche richtig entschieden und die frische meines geburtsmonats april auf meinen gesamten kleiderschrank übertragen: riecht extrem gut. wer mir also in zukunft pullis, t-shirts, jacken und socken leihen will/muss - keine sorge, bei umgehender rückgabe hält der frühling einzug. und das im herbst! andere sachen beschäftigen mich gerade nicht.

seitenzahl: ohne einleitung 96, mit anhang dafür schon über 100.
laune: schön langsam steuer ich auf die letzte, große krise zu.
sententia: es gibt auch ein burgenland in der zone.
song des tages: slave to the wage von placebo. spitzen-song, spitzen-video, spitzen-sänger-schnitte.

jetzt mal ernst. ernsthaft.

Monday, September 19th, 2005

btw05

die verfrühte bundestagswahl. und ich bin ja immer weniger ernsthaft geworden, hier in meinem blog, aber jetzt ist echt schluss mit lustig. ich versteh es nicht: wenn ich sage “nach einem misstrauensvotum, da kandidier ich nicht mehr und kanzler werden - pfff - nie im leben!”, dann gibt es da bei mir ja wenig falsch zu verstehen. beim schröder war aber anscheinend gegenteiltag und er hat keinem davon erzählt, außer vielleicht dem münte. und ja, ich muss dem stoibi recht geben: diese arroganz, die der immer-noch-kanzler da gestern in der elefantenrunde an den tag gelegt hat, war ja unerträglich. zum vor die füße speim, echt. man hats den anderen ja direkt angesehen, was sie dachten - die merkel wollte wohl mehr klaren; der guido hat überlegt, ob der schröder wohl gut ist; der fischer dachte ans essen; der von den linken an seine revolution und ja, der stoiber, dachte sich, wieviel mehr spaß er jetzt auf der wiesn hätte und dass es - teufel nochmal - die und nicht “der” oder “das” maß heißt, aber dass das die preißn eh nie wissen werden.

und dann kam jemand mit jamaika daher. mit rum, sand, meer und trommeln wie im englischen garten. und da fiel dann spätestens dem stoibi ein, dass es bei uns am schönsten is: weil immerhin fuktioniert das mit den trommlern im englischen garten ja ganz gut und ja, hier gibts noch wahlkreise, bei denen seine wahlmänner >60% bekommen (altötting, straubing; auch wenn mir das schleierhaft vorkommt).

ich bin für jamaika. sonst gar nix.

sachen, die keiner braucht II. leider.

Thursday, September 15th, 2005

ich werde sehr komisch. und noch dazu sehr traditionsbewusst. immerin bin ich heute morgen aufgestanden und hab gecheckt, ob meine dirndl-ausrüstung komplett ist. eine der drei. und ja, das ist sie. um mich zu vergewissern, hab ich mal dirndl nummer eins (blaues kleid, rosa schürze, dirndlbluse mit kleinen blümchen am rand) anprobiert. passt. leider musste ich aber feststellen, dass ich dazu unmöglich die schwarze dirndljacke anziehen kann. hmmm. da fiel mir dann der gehrock vom angermaier wieder ein, den ich am montag gesehen hab. der würde zwar auch nicht passen, aber der wär ja so schön. esther heißt er, von meindl ist er und wert ist dem angermaier stolze 700 euronen. nichtsdestotrotz bin ich auf meinem weg zur uni beim angermaier am viktualienmarkt vorbei um den wenigstens mal anzuprobieren und festzustellen, dass er mir einfach nicht passt. bad idea, er steht mir nämlich ziemlich gut und er ist wirklich so schön und toll geschnitten, dass ich - wenn ich es könnte - 700 euro auf den tisch legen würde und die esther einpacken würd. aber: ich hab die nicht. und ich hab auch ne dirndljacke. und einen mantel, einen für den herbst und einen für den winter. brauche ich den schick bestickten, überaus schmucken gehrock von meindl? eigentlich nicht. leider.

seitenzahl: schluss.
laune: wehmütig. der stände mir so gut!
sententia: there is always an outlet-store…. und: nur anprobieren kann ich den auch beim loden frey ;-) song des tages: ganz im traditionsbewussten sinne - die bayernhymne (bin gar nicht textfirm, aber trotzdem)

sachen, die keiner braucht. eigentlich.

Wednesday, September 14th, 2005

jetzt muss ich aber gleich von meinem gestrigen waschmitteleinkauf berichten: dm, drogeriemarkt meines ganzen vertrauens, führt den träume-weichspüler nicht. da war ich aber ganz schön enttäuscht. jetzt riechts in der waschmaschine nach einheit und april und im schrank nach jasmin; neben ganz viel anderem schmarrn, den ich sicher die nächsten jahre lang hab und nicht hernehmen werd, weil voll unnütz, hab ich nämlich “duftsäckchen jasmin” gekauft. das riecht ganz schön gut. aber höhepunkt des unnützen hat ja schon wer anders entdeckt; da kann ich mit meinen “milch und aprikosen”-produkten und meinen tollen duftkisschen für meinen schrank einpacken gehen. - was täte ich aber auch mit einem toaster oder einem radio im schrank? das wird wohl ungeklärt bleiben müssen.

irgendwie musste ich dann jedenfalls heute morgen gleich weitershoppen gehen. also, eigentlich möchte ich ja eine neue brille: ein wenig kantiger, ein wenig dunkler, damit ich ein wenig ernsthafter aussehe und endlich ernst genommen werde. natürlich hab ich keine gefunden. naja, eine war okay, aber die anderen 30 waren nicht so schmuck. komisch ist das in der innenstadt - man kommt doch immer mit was anderem zuhause an als man eigentlich wollte: statt der neuen brille hab ich jetzt ne neue jeans und einen türkisen cordrock. wie das ging, weiß ich aber auch nicht, öh.

aber in der stadt sind leut unterwegs, der wahnsinn. hat denn die wiesn schon angefangen? und wie soll das dann erst nächste woche werden? wiesn, hmmmm, schee.

wiesn!

essentielle fragen für die wiesn:
wann zieh ich welches dirndl an? wer macht mir die haare? mit wem geh ich überhaupt? und wann? wirds beim trachtenumzug regnen oder kann man den doch anschauen? was ist der wiesnhit? und wissen die leute zu schätzen, was es heißt, einen maßkrug anzufertigen?

so viel sei verraten: einnmal wird in schöner pinzgauer sonntagstracht aufgelaufen, die anderen male eben in den anderen zwei schneiderdrindln, die hier im schrank hängen und nach jasmin riechen. frisur werd ich wohl selber basteln müssen. und solang die nicht “durch den monsun” spielen, ist mir der wiesnhit egal. und natürlich wissen die menschen den wert eines maßkrugs nicht zu schätzen, deswegen hauen sie sich den ja auf den kopf, die deppen.

kamera-update: morgen hol ich mir mein schnecksche zurück!
seitenzahl: unter 200. ;-) laune: wie laune nach shoppen eben so ist: gut.
song des tages: irgendein 80er-schmarrn vom internet-radio, das ich grad hör. “somebody’s watching me”, zum beispiel.

things to do. hausfrau schmied spricht.

Tuesday, September 13th, 2005

superwama

schon moloko wussten das damals: einige dinge fallen unter die kategorie “things to make and do”. und ich hoffe, ich werde viele sachen, die ich zur ablenkung von der ma ausführe später auch nur nebenberuflich machen. heute steht auf dem programm: waschmittel und weichspüler kaufen! ganz hausfrau mit aufstrebender karriere begeb ich mich jetzt dann zum dm und kaufe endlich utensilien, die meine wäsche wohlduftend machen werden. und zwar nicht nach irgendwas! heute hab ich mich informiert: nach frischen träumen soll sie riechen! und nach dem waschmittel, das die einheit brachte, jawoll! achja, und dann muss ich natürlich endlich die anfrage für die briefwahlunterlagen wegschicken, schließlich will ich in einem jahr ja einen job haben, der waschen nur abends oder am wochenende ermöglicht ;-)
seitenzahl: ganz schön hoch. finfinfin!
laune: ganz schön okay.
unsinn-sententia: ganz schön. ganz schön. und hey, rom wurde auch nicht an einem tag erbaut!
song des tages: “red dust” von zero 7. woher kenn ich den anfang nur? komm nicht drauf. egal.

der bruder vom crazy frog. und der kaiser!

Monday, September 12th, 2005

man wusste es lange nicht. aber irgendwann musste die wahrheit ja ans licht kommen: der crazy frog hat einen bruder! der sieht nicht aus wie er oder gar das trällernde küken aus der klingelton-werbung… nein, es ist ein mensch! oder so ähnlich zumindest. das neue abschaum-objekt der deutschen single-charts ist die hippe, coole teenie-band tokio hotel : weiß denn der ober-teenie, der sänger, nicht, dass der monsun ein hauptsächlich in indien auftretendes wetterphänomen ist? nicht, dass ich die band schlecht finden würde, weil sie deutsch singen, nö. aber bill(15, sänger) aus magdeburg, denkt doch echt, dass ihm der schwarze kajal unter den augen gut steht. falsch! denn dieser dunkle strich unter den augen steht auch nicht dem sänger von den kaiser chiefs oder the bravery…. der steht nämlich nur zwei sängern: robert smith von the cure und brandon flowers von den killers. letzterem natürlich etwas besser ;-) abgesehen davon: wer nennt sich bei uns schon bill? war das eine reminiszenz an billy the kid? wohl kaum, nice try, der wäre zu cool; ich finde, thorben würde ihm besser stehen. schon allein deshalb, weil der gute kerl die menschen nach “draußies” und “drinnies” aufteilt, letztere sind so wie er im keller sitzend und mit mamis schminksachen spielend. und es sei ja so seltsam gewesen, bei dem videodreh in einem feld zu stehen, weil da ist er ja sonst nie. achja, und bill: wie sieht eigentlich eine tomate oder ein grashüpfer aus?! und wusstest du, dass der monsun draußen, in der welt, stattfindet? mein finaler kommentar zur japanophilen fahrstuhlband aus magdeburg: pfui. ganz großes pfui.

viel wichtiger als alles andere das letzte wochenende war aber natürlich das beste aller feste! der kaiser ist 60! olé! nachdem ich gestern nicht einschlafen konnte, musste ich mir auf irgendeinem dritten gleichmal nachts noch die geburtstagsreportage anschauen. was ich da wieder gelernt hab… dass er mit pele in nyc gespielt hat, wusste ich nicht mehr so ganz genau. was mir aber ganz neu war (und dem interviewenden reporter wohl auch), der hobby-cowboy breitner paule hat den kaiser damals zum team-chef gemacht! wie es scheint wusste auch der maier sepp nix davon… naja, aber trotz nachfragen hat das der paule bestätigt. ich weiß nicht so recht, der gerd müller wollte davon auch noch nie etwas gehört haben. vielleicht gehen mit dem breitner doch die wilden pferde ab und zu durch… man weiß es nicht.

oléolé
oléolé!

seitenzahl: 80 +
laune: ochja, muss halt.
sententia: a monsoon is a periodic wind, especially in the indian ocean and southern asia.
song des tages: gute freunde kann niemand trennen - der kaiser

special feature:
filmen eine neue bedeutung geben: kill bill. quentin wusste es schon immer.