links > rechts
wer denkt, hinter dieser überschrift verberge sich ein politisches thema, liegt grundfalsch. hier gehts um autofahren und parken! folgendes szenario: gestern abend auf der a9 richtung flughafen. alles okay, licht ist an, brille auf dem kopf - aber irgendwie seh ich trotzdem schlecht. und das nicht, weil die brille dreckig wäre oder die scheibe oder weil autos vor umleitungsschildern stehen; nein, ich denke, ich bin nachtblind. zumindest ein wenig. keine sorge, auf strecken, die ich kenne (aka b12) ist das alles kein problem oder auch wenns einfach gradaus nach berlin geht. schwierig wirds jedoch, wenn umleitungen sind und plötzliche geschwindigkeitsbeschränkungen, wo vorher keine waren. naja, dafür ist in meinem auto von jetzt an der beifahrer zuständig - aber nur nachts. ich mache mir gedanken, ob meine gestrigen mitfahrer nun der überzeugung sind, ich sei ein kamikazefahrer wie der henker und wollte uns alle in die nächstbeste leitplanke bretteln…. - ich hoffe nicht ![]()
nachdem nun aber vor meiner haustür die einst asphaltierte straße jetzt eher einem kiesweg gleicht, weil gleich alles auf einmal aufgerissen wird und damit alle 85 parkplätze verschwunden sind - befand ich mich um mitternacht gestern auch in einem kleinen dilemma: wohin mit dem auto, wenn kein platz außer feuerwehrzufahrten? einmal um den block, zweimal um den block, dreimal um den block - ja, nach dem achten fand ich dann was. und als ob ich es nicht im auto noch verschrien hätte: zum rückwärts seitwärts rechts einparken. ungelogen: ich kann das nur rückwärts seitwärts links gescheit! naja, ich hege die hoffnung, dass mich keiner gesehen hat… aber das auto steht immerhin ![]()
song des tages: was auch immer von supertramp; autoradio ist schuld. oder was vom revolverheld-schneckerl.
sententia: trust the beifahrer.