la casa de los locos

asunto: >>l’auberge espagnole

es ist ja wirklich unglaublich, dass ich mich drei jahre lang um diesen film gedrückt hab. nur weil ich dachte, mein erasmus-semester wäre zum teil doof gewesen. ja, genau. aber, weit gefehlt: in jedem anscheinend normalen eramus-semester passieren die selben dinge: mitbewohner drehen durch, komischer besuch von zuhause rückt an, man streitet sich ordentlich mit dem significant other zuhause und vergnügt sich schließlich mit weniger significants, dafür umso mehr others in kneipen, auf parties und so weiter. und ich dachte auch immer, ich sei die einzige gewesen, die sich so gut wie nie an der uni blicken ließ, sondern so wie die drei jungs vorm fernseher saß oder unterwegs war.

fast schockierend finde ich aber, dass ich jede straßenecke, jede kneipe und jede u-bahn-station aus dem film kenne. quasi jedes sandkorn beim strand hinter der columna del colón, wo xavier immer sitzt. da sitzt auch gern mal daniel brühl.

und wieder ist es dann da: das fernweh. hmm, nach barcelona. immer. wenn ich das nächste mal hinkomme, bin ich zum zehnten mal dort. und dann hoffe ich, dass es wieder neue kneipen gibt. osea, ya sabes, quizas todo el mundo tenga dos identidades.

4 Responses to “la casa de los locos”

  1. Tobi Says:

    [Quote]
    dafür umso mehr others in kneipen
    [/Quote]

    Der Gedanke beunruhigt mich jetzt aber.

  2. Rudolf Inderst Says:

    NEIN! NEIN! NEIN! So war es nie. Fürchterlicher Film. GANZ SCHLIMM. Doppelkontagandaumen nach unten. Unter Wasser im Schwitzkasten mit Mund voll Kot ist witziger als diese Mistgurke von Übelschund.

    Aggro-Baldham, mein Label. Inderst

  3. Ursi Says:

    nein, nein, nein. spanien ist so. und mein erasmus war auch so. und nur weil du in kopenhagen warst… nein. nein. nein. das nehm ich dir übel.

  4. Rudi Says:

    Übel, ist doch auch mein Stichwort! Also, sind wir uns doch einig.

    Bussi, Rudolf

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