wahrheit ist gemein!

ich sags euch, die wahrheit schmerzt ab und zu. aua. jetzt ist es nach 1700 cet, ich sitze im historicum und beschäftige mich primär mit dem alkoholschmuggel und der schwarzbrennerei. damit beschäftige ich mich, sofern ich mich konzentrieren kann, denn: ich war gestern abend aus. und ja, ich hab getrunken. und komisch, es macht mir was aus.

hmmm, ein müdes lächeln haben die leute früher von mir bekommen, wenn sie über kopfschmerzen oder extreme müdigkeit nach dem feiern klagten. ich kenne das gefühl eines hangovers nicht. aber ich bin jetzt immer so müde. kopfschmerztabletten brauch ich bei föhn, aber nicht nach einer kurzen, alkoholreichen nacht - daran hat sich nichts geändert. aber diese müdigkeit…. wie war das denn früher? vier-, fünfmal pro woche bis um drei, vier in mehr oder weniger fragwürdigen lokalen unterwegs und am nächsten morgen aufgestanden: vor zwölf, meist sogar elf, und nicht im bett liegen bis halb eins so wie heute.

wir scheiben es einfach mal aufs alter. und den föhn. und irgendwie glaub ich, dass ich heute abend nicht mit den 23jährigen jungen hüpfern bis in die nacht rumspringen werd. ich geh ins bett und schau die sopranos an. irgendwie armselig. irgendwie aber auch nur.

song des tages: i’m so tired von den beatles
sententia: wer lumpen kann, muss auch aufstehen können. i know, i know.

gute nacht.

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