Archive for November, 2005

finger = eiszapfen

Wednesday, November 30th, 2005

wer im winter des nächtens fotos machen will, muss leiden. finger werden zu eiszapfen, füße werden im schnee nass, brillen beschlagen. aber was solls?

justizpalast

dafür geht man nach zwei stunden an der frischen luft zufrieden und mit gesunder gesichtsfarbe ins bett. nämlich jetzt.

song des tages: there is always someone cooler than you von ben folds.
motto: there is always someone cooler than you - it’s true. ;-) laune: den zweiten tag ohne schmerzmittel. schön langsam ist jetzt aber mal lob von allen seiten fällig, die damen und auch die herren!

netter pate gesucht!

Monday, November 28th, 2005

suche paten. kann gerne am gleichen tag wie ich geburtstag haben und aus corleone, sizilien kommen. bevorzugtes aussehen:

godfather

meine pluspunkte: habe dunkle haare und die arbeit des gesuchten interessiert mich auch nicht. kann pasta kochen. bin katholisch. kenne die sopranos. habe mein eigenes leben. wäre nett, wenn man das mit meiner prüfung so regeln kann, dass es ein angebot ist, das weder professor noch prüfungsamt ablehnen können.

und ich suche nicht allein. mitmagistrandin c.b. sandte mit gestern ohne weiteren kommentar dieses bild zu. naja, so sei es.

song des tages: looking for freedom von david the hassel hoff.
laune: geht. weigere mich konstant und bisher auch erfolgreich schmerzmittel gegen die kopfschmerzen zu nehmen. sonst gibts wieder schelte :(

grundkurs bayerische kulturgeschichte [1]

Saturday, November 26th, 2005

ich weiß nicht wieso, aber diese woche war extrem dialektlastig. und nachdem ich festgestellt hab, dass einer unserer traditionbewussten vorzeige-bayern nicht weiß, wer der monaco franze ist bzw. fast alles vergessen hat, wird es zeit, ihm und dem rest der welt einen grundkurs in bayerischer kulturgeschichte aufzudrücken: wir amerikanisten wissen, wieviel lernaufwand so ein grundkurs ist, aber es hilft nix und “a bisserl was geht immer”.

bavaria
grundkurs bayerische kulturgeschichte. bavaria passt auf.

eben gerade hab ich die große kletzenbrot-diskussion beendet. von landshut bis burghausen ist man sich einig: kletzenbrot ist früchtebrot. da ists fast schon eine beleidigung, wenn man fragt, ob der andere weiß, was denn kletzen sind.
einziger streitpunkt: sind kletzen nun nur birnen oder allgemein trockene früchte? oder kommt das wort “kletzen” jetzt aus österreich oder doch bayern?

viel interessanter und jahreszeitenunabhängiger: die zeiten- und konjunktiv-frage. [hättma], [waradma] und nicht zuletzt [daradma] sind ganz schlichte konjunktiv-formen des irrealis-geschlechts, die man aber in münchen gut und gern verwenden kann - ohne verstanden zu werden natürlich. gar nicht so schlecht, weil:

[darads a jeder versteh, nahad warads ja nix bsonders mehr!]

sicher ist jedenfalls: dialekte sind für manchen wie ein buch mit sieben siegeln. und wahrscheinlich ists auch gut so - ich versteh ja auch nicht, wenn zwei allgäuer miteinander reden. ganz zu schweigen von anderen sprachformen außerhalb des voralpenraumes und des alpenraumes selbst.

in der nächsten folge: der unterschied zwischen haberer, stenz und tschamsdara. und: erste differenzierung zwischen ober- und niederbayerisch.

song des tages: “da hofa” von wolfgang ambros, der liegt nämlich im schnee. oder beethovens mondscheinsonate.
sententia: na servus. (passt immer)

im november. nur so.

Thursday, November 24th, 2005

draußen: kalt, etwas schnee.
drinnen: mir ist kalt. vor allem an den füßen - habe auch keine socken oder schuhe an, mein fehler.
gegenmittel: ein bild vom sommer. eins von einem der besten tage der letzten und kommenden vier jahre. eins, das ich ganz gern mag und ganz gelungen find. eins, das in diversen wohnungen hängt. und eins, das nach juli riecht.

laho

song des tages: weight of the world vom black rebel motorcycle club.
motto: hallo!
essentielle frage: wieso braucht lost heute so lang?

kapuzenmänner, weiß.

Monday, November 21st, 2005

ja, es wird gelesen und gelernt. und das organized crime muss langsam aber sicher der anderen ultrageheimen organisation, dem ku klux klan, weichen. die spinnen doch, aber wie! mister simmons, seines zeichens für die erneurung des klans zuständig, hatte eine vision: am blauen himmel hoch über georgia sah er makrelen-wolken, die sich dann langsam zu einer armee von kapuzenmännchen verformten. ja, genau, passiert mir auch immer.

schlimm genug also, dass es diesen seltsamen verein bis heute gibt. viel schlimmer jedoch ist der marketing-appeal des klans bzw. die ignoranz der deutschen. ihr braucht nen rechtsbeistand? dann mal schnell bei kanzlei kai kähler (www.kkk.de) in hamburg vorbeischauen. aber bitte die kapuze nicht vergessen ;-)
warum die so komische kapuzen haben? bittesehr, die antwort:

kkk

danke!

Friday, November 18th, 2005

schnee!
so siehts aus vor der tür

und zum glück hatte der wetterbericht recht. wie schee, der schnee!

song des tages: winter von tori amos
motto: schneeglöckchen, weißröckchen.
wunsch: einen tag lang schneeprinzessin sein.

bitte melde dich!

Tuesday, November 15th, 2005

in letzter zeit nehmen die postkarten (wenn ich schonmal welche bekomme) mit eindeutigen motivationen zu: vor kurzem erst wurde mir der “kini” als “junger und gut aussehender mann, wohlhabend und äußerst feinfühlig” zugeschickt. getoppt konnte diese postalische kontaktvermittlung nur von dieser karte werden:

dethard?

also gut. dethard - wer zur hölle bist du? ich gehe wirklich oft weg (mein o-ton lautet beizeiten dann auch “wild weggehen”), die heißen parties will ich auch nicht missen wollen. aber: wer bist du? und wo hab ich dich getroffen? und wo zum teufel kommt dieses foto von uns bei der wilden feierei nur her? ganz schön peinlich, dass man jetzt bis berlin von dieser sache weiß…

vom schnee. wie schee.

Tuesday, November 15th, 2005

zeit wirds, dass er kommt, der schnee.

schnee
wettervorhersage für freitag nachmittag.

oder der temperaturumschwung. so wie gerade kanns nämlich nicht weitergehen: ich habe den ganzen nachmittag verschlafen! wo wir doch alle wissen, dass ich lernen sollte. vielleicht hat es aber auch was damit zu tun, dass ich bis um halb vier morgens am schreibtisch saß. vielleicht. und jeder, der mich jetzt verschreit, weil ich meinen wunsch nach schnee kundgetan habe, kriegt genau eine antwort: my ass. kommen soll er, in rauhen massen und viel, in den bergen gern auch bis anfang april. die skier scharren schon unruhig im keller. aber da war doch was… - ja richtig, die prüfungen. blöd.

song des tages: seit gestern abend konstant das godfather-thema.
laune: ganz schön daneben.
hoffnung: wie ich festgestellt habe, kommt in der nacht immer dawson’s creek. nice.

the unbelievable truth.

Saturday, November 12th, 2005

fm4

wie wahr, wie wahr. you’re at home, baby.

life thru a lens.

Friday, November 11th, 2005

ja, das hat auch der robbie williams schon gesagt. und ich gebe ihm recht, denn ich sehe wieder was um mich rum passiert. zu verdanken hab ich das dieser hier:

neue brille!
die neue brille fühlt sich in ihrem neuen zuhause, am laptop, schon sehr wohl.

vorhin bin ich mit der tram heimgefahren und es war unglaublich, was ich alles sehen konnte. wie in einem fremden land - überall zeichen, buchstaben und vieles mehr. mit großen augen hab ich alles angeschaut. so etwa. und dann hab ich mich gefreut, dass die welt so vieles zu bieten hat, was ich bisher einfach nicht gesehen hab.

song des tages: superstition von stevie wonder.
neuer tv-flash: nip/tuck, season 3.
das sehgeheimnis: links -4.5, rechts -3.5.