der wunderbare ryan.
komisch, erst gestern habe ich meine extreme vorliebe für ryan adams entdeckt. ja, ryan, nicht bryan adams - ein unterschied wie tag und nacht! ich kannte schon sachen, aber nachdem ich gestern dann ein wenig rumgesucht hab, hab ich auch zum ersten mal bilder des überaus begabten barden gefunden: der sieht schon fertig aus.
und dann sind mir wieder die anekdoten meiner freundin kerstin eingefallen, die seit jahren versucht auf ein konzert von ihm in münchen zu gehen: das erste mal hat er abgesagt, weil er sich bei einem zuvorigen gig die hand gebrochen hat: weil er sturzestrunken oder auch stramm wie oskar von der bühne gefallen ist. also runter, in den graben. eine leistung. ein anderes mal wollte er nicht auftreten, weil er traurig war: dann hat man eben mal kurz seine freundin einfliegen lassen. und dieses jahr, im juli, hat er auch ganz kurzfristig abgesagt: bronchitis, oder so.

…oder sieht so ein gesunder, fröhlicher gerade eben erst dreißigjähriger aus?!
nichtsdestotrotz: er ist ein “heartbreaker”, genau so wie er es mit dem titel seiner ersten soloplatte versprach. und ja, er hat - glaube ich - extreme alkohol- und drogenprobleme. und dennoch, keiner sagts so schön: “come pick me up, take me out, fuck me up, steal my records, screw all my friends, they’re all full of shit, with a smile on your face, and then do it again. i wish you would.”
song des tages: new york, new york - ryan adams (what a surprise!)
November 10th, 2005 at 11:36 pm
Besser als Mischel Babbl? Glob isch nich.
mfg, Inderst