Archive for February, 2006

der rotz zum schluss und 40 days/40 nights.

Tuesday, February 28th, 2006

erstmal: ende des krapfentests. ich kann sie nicht mehr sehen. und zu allem überfluss hab ich gestern noch den schlimmsten von allen gegessen. schlimmer als die erdbeermarmelade sogar. er war vom hölzl, bäh. schlimm deshalb, weil nicht fluffig, marmelade rinnt, sauteuer und außerdem haben die vermutlich aprikosenlikör in die füllung gepanscht. nachdem ich dann die ganze superflüssige marmelade über meine tasche verteilt hatte, war mir dann auch schlecht. also, keine krapfen für die nähere zukunft. gewinner sind zu gleichen teilen rischart und högl.

osterhase
mit dem hasen kommt auch die schokolade zurück in mein leben.

nach einem rauschenden faschingsfest im biedersteiner inmitten von paris und nicky, ms. mia wallace, cowgirls, duschen, cowboys und pimps geh ich jetzt in mich - 40 days and 40 nights. die fastenzeit kommt, morgen um zwölfe. das heißt: kein fleisch (easy). kein fastfood (easy). keine süßigkeiten (geht auch). kein alkohol (geht auch). weil so viele menschen geburtstag haben und die oscars sind, hab ich drei ausnahme-tage. und es geht - immerhin hab ich das letztes jahr auch durchgehalten und noch dazu waren damals noch zigaretten und coke verboten, gleichzeitig wurde somit dann auch das ende einer raucherkarriere eingeleitet. also, in diesem sinne, werd scho wer’n.

song des tages: tip top. tip top.
laune: ganz schön gut. ich geh jetzt ins bett.

lebensweisheit.

Sunday, February 26th, 2006

da war ich also letzten montag im kino und hab mir einen teil von johnny cashs lebensgeschichte angeschaut. und eigentlich fand ich, dass walk the line längen hatte. aber wenn ich jetzt an den film denke, fallen mir nur die tollen, überaus überzeugend gespielten szenen ein. und ich hab mich gewundert, dass einige im publikum nicht erkannt haben, dass person 1 im old school aufnahmestudio elvis the pelvis war. ich meine, hallo!!!, wo befanden wir uns da im film? memphis, baby. graceland, baby. aber hey, it’s alright ;-)
man in black
i know, it ain’t you babe!

nichtsdestotrotz hat sich natürlich an meiner affinität zum herrn phoenix aka j.r. cash aka kaiser chief commodus nichts geändert. toller schauspieler, spitzen kerl. und nachdem ich jetzt den soundtrack angehört hab, kann ich nur sagen: klasse sänger. was für ne schöne stimme. und dann singt er da so schön die ganz eigenen lebensweisheiten vom johnny cash: get rythm, when you get the blues. true that ;-) keine sorge, der blues hat im moment keinen platz in meinem leben.

song des tages: i walk the line aus dem soundtrack.
sententia: die alten haben immer recht.
laune: gut gut gut. aber: geh ich noch schwimmen oder nicht? man weiß es nicht.
countdown: noch narrenfreiheit bis mittwoch, dann kommt die fastenzeit (ja, herr rti!)

wanted: holiday.

Wednesday, February 22nd, 2006

ja, mancher packts in die ferne nach dem uni-abschluss. manche aus meinem freundeskreis ziehts quer durch die usa, andere ein bisschen weiter südlicher, nach mexico und guatemala (”guate”, wie das mittelamerikanische land auch bei insidern genannt wird).

ich will auch wegfahren. da gabs mal einen plan von rom, den traum von manila und schließlich den neid für die reise vom schwesti nach neuseeland. jetzt hat der spiegel auch noch zugeschlagen und in meine ach so tiefe urlaubswunde gebohrt: in seiner online-ausgabe featured er san diego. abgesehen von dem 1a-spanischen namen - was macht diese stadt für mich noch attraktiv?, fragt sich vielleicht der ein oder andere leser. da scheint fast immer die warm california sun. true that. da ist das meer, an dem ich immer nie bin. double true. kenner schauen ein bisserl genauer hin: da hats surfer. und zwar solche, die das brett am morgen vor der arbeit noch für einen ride packen. die haben ausgebleichte haare dort. und außerdem schauen die sogar unabsichtlich immer so unverschämt gut aus, dass alles zu spät ist. sagt man - ob vom meer, der sonne, dem easy-goin’ california lifestyle - das weiß man natürlich mal wieder nicht. denen kann man den ganzen tag lang zuschauen. ja, das wär zucker: in die sonne blinzeln, im sand sitzen, aufs wasser schauen, salz auf den lippen schmecken, sand im ohr haben, bretter und kites mit menschen sehen und nebenbei einen feinen, gesunden teint einfangen - dachte sich die schmied und träumte weiter vom urlaub - wohin auch immer. fazit: ich muss ans wasser. bald.

san diego
san diego? manila? barcelona? lech am arlberg? patagonien? i don’t care.

song des tages: supposed to be von jack johnson.
laune: ohne kopfweh wärs super.
sententia: “he’s searching for the ultimate ride”. so, aus welchem film isses?

having a blast!

Sunday, February 19th, 2006

was für ein wochenende. ein ganz gutes! nicht nur, dass ich es jetzt schriftlich habe:

ma!
bin magistra!hahaaaaaa!

wieso nicht mein voller name auf meinem zeugnis steht, wird jedoch ein ungelöstes rätsel meiner universitären karriere bleiben ;-)
sonst lassen sich die geschehnisse auf folgende stichworte zusammenkürzen: essen gehen, cohibar, cuba libre, neues jack johnson album, schlafen, die mädels treffen, cord, mein erster bigmac (ja, meines lebens), niederbayern vs. oberbayern mal wieder und das wichtigste - odentlich feiern, lachen und chillen.
fazit: wenn alle wochenende im arbeitsleben so werden, arbeit ich gern auch mal um halb fünf.

song des tages: upside down von jack johnson.
laune: top. besser geht fast nicht.
krapfen-update: högl - legendär. danke an die schwester.

consultancy at night.

Thursday, February 16th, 2006

mensch, ich bin echt schon seit kurz vor 4 uhr morgens wach und seit halb fünf in der arbeit! is das nicht unglaublich?! ich frag mich grad, wie ich aufstehen, anziehen, zähnchen putzen und von ganz im westen ganz in den osten fahren in guten 30 minuten geschafft hab…. naja, so isses jedenfalls.

und was nachts alles passiert: vor der augustinerbrauerei versucht ein riesengroßer könig-pilsener lastwagen zu wenden - die fünf minuten, die ich ihm zusah, ohne erfolg. kein wunder, vorm augustiner. ja, mei, und dann fährt man durch bogenhausen, ganz normal, weil aqua-planing und so, und plötzlich geht hinter einem ein blaulicht an und es blinkt ein “halten”-schild. polizeikontrolle. die erste meines lebens. ja, ob ich nach hause fahr oder in die arbeit. antwort: in die arbeit. so früh? antwort: ja, so früh. wohin? - arabellapark. - aha, ja, nö, sei alles klar, war nur routine und bei dem aö-kennzeichen, das mich ja als bewohnerin des sagenumwobenen landkreises altötting kennzeichnet, überprüft man gern mal, wenn ich quasi so direkt auf die a 94 zusteuer. antwort: mhm. ja, nein, ich muss zur arbeit. - schönen tag. - ja, auch, danke.

polizei
so sah der polizist aber nicht aus. dieser arme hund kursiert ganz schön oft im netz. oh nein.

kein wunder, seit gestern wird wohl jeder überprüft, der dran ist einen stundenkilometer zu schnell zu fahren; wohlgemerkt auf menschen- und auch autoleeren straßen. wem hammas zu verdanken? dem kaiser. und draußen is vielleicht grob. wer sichs aussuchen kann: gar ned erst rausschauen geschweige denn rausgehen.

song des tages: die moldau. war auf dem klassiksender im auto vorhin und ich konnte mich nicht überwinden melanie c. zu hören. passt auch zum wetter.
laune: nach drei tassen mild honey, ner cola und vier litschis gut für so früh am morgen.
sententia: der frühe vogel fängt den wurm. genau.

erdbeere, pfirsich, nektarine, walnuss, gras.

Wednesday, February 15th, 2006

was sich anhört wie ein lustiger maibowlen-abend ist vermutlich ein auszug aus meinen allergien. selbst wenn ich nicht gegen die früchte allergisch sein sollte, essen werd ich die nie wieder; denn heute ist mir bei einem weiteren anlauf des krapfentests nach dem genuss von verfluchter roter rotz-erbeermarmelade der hals zugeschwollen, der gaumenbogen hat innerhalb von sekunden jegliche flüssigkeit verloren und grob wars auch. ein verwunderliches geschmackserlebnis: ursi schmeckt, denkt nach und kommt nicht auf des rätsels lösung aka die marmeladensorte. dann hab ich mir gedacht - muss was sein, was ich noch nie geges…ähhh….stop….schon lang nicht mehr gegessen hab - also erbeeren. bäh. eichinger-krapfen: glatte sechs.

strwaberry peach trifle
trifle, c’mon, kill me.

die anderen früchte sind mir wurscht, ohne die leb ich ja schon seit mindestens sieben jahren gut. meistens aber nicht aufgrund der allergie, sondern weil immer beim ersten pfirsich, in den ich gebissen hab, der kern offen war, ich dann splitter davon im mundraum hatte, alles ausgespuckt hab und mir allsommerlich dann sämtliche lust auf das samtige kernobst vergangen ist. schade ists um die nüsschen. und das gras - pfffhhh, das glaub ich nicht.

ob jack bauer wohl von allergien geplagt wird? man weiß es nicht. vielleicht kommts in der neuen folge raus? denke ich nicht, der hat gar keine zeit für solchen pipifax. aber ich glaub, da bin ich mir mit allen großteils männlichen zusehern und arbeitskollegen einig: bauer is ne harte brezn. und ein wunderbares gesprächsthema, schon seit 11 tagen in der arbeit. nonstop. so muss sein.

song des tages: waiting room von fugazi.
laune: olé. oléolé!
ausdruck des tages: marwan-clementine.

weißbier und nescafé.

Wednesday, February 15th, 2006

was bin ich beruhigt, nicht nur ich habs schlecht gefunden. auch der spiegel ist meiner meinung: deutsche olympia-spaßberichterstattung suckt. weder vermengen sich weißbier und nescafé-fertigprodukte (pfuäh!) zu einer gesunden, geschweige denn zu einer witzigen mischung, noch brauchts sowas. und ich dachte schon, es läge an meiner angespannten laune gestern, weil mal endlich wieder ein guter film ungeschnitten lief. - der mich immerhin beim ersten mal schauen nächtelang nicht mit dem standby-licht aller geräte schlafen ließ. nein, diese dämliche boulevard-berichterstattung mit den ach so lustigen gästen aus dem sport mit grell bunten pullovern und mützchen nervt. ich muss nicht wissen, wie die badezimmer der athleten ausschauen und ebensowenig will ich über den verbleib von offensichtlichen ex-sportgrößen informiert sein. witt, thoma, fruchtzwerge-wasi, bogner - my ass.

torino 2006
olympia: prima, waldi & harry: der letzte dreck.

blöd, weil eigentlich mag ich olympia. ich schau gern pflicht und kür, abfahrt und auch siegerehrungen. nachdem dieses gewäsch - und das sag ich, die ja fürwahr jeden schmarrn anschaut - allerdings echt unerträglich ist, werde ich eurosport mit seinen curling-übertragungen traum-einschaltquoten bescheren. in diesem sinne, dabei sein ist alles. fast immer.

song des tages: lucifer von jay-z
sententia: irgendwas schlaues auf altgriechisch würd ich jetzt gern hinschreiben, kann aber nicht. unterstützung, anybody?
laune: sehr guad.
hoffnung: botsch, so tu doch bitte was!

update: späte einsicht ist besser als gar keine ;-)

was ne feier!

Sunday, February 12th, 2006

ja, die war schon gut und ziemlich lustig und lang auch. selbst wenn wir anfangs noch so schön fröhlich, feierlich und fit ausschauen, ändert sich das dann und wir waren verdammt fröhlich und haben wahnsinnig gefeiert und irrsinnig viel spaß gehabt.

coole party
sich selber feiern macht doch einfach am meisten spaß!

song des tages: i’m easy von faith no more.
sententia: e pluribus unum.
laune: top. ich geh jetzt ins bett.

vielen dank für die blumen.

Friday, February 10th, 2006

mensch, wenn man über das internet riechen könnte - mhhhh, dann würd ich euch jetzt was schicken:

rose
die steht auf meinem schreibtisch und riecht gut für mich! und ich finde außerdem, dass das ein ganz schön gutes foto geworden ist!

jaja, eine hübsche rose in einem noch viel hübscheren farbton zwischen rot, orange und pink steht auf meinem schreibtisch in einer überaus hässlichen flasche von freixenet (wo dieser piccolo-freixenet herkommt, frag ich mich eh schon seit monaten!). und die riecht sogar gut. das verwunderlichste an diesem abend war jedoch nicht der erhalt der rose selber (naja, überrascht war ich schon), sondern von wieviel leuten man deshalb angesprochen wird. meine lieblingsbemerkungen in der ubahn waren:

“ach, die ist aber schön.” - “soso, heute also mit rose.” - “valentinstag ist doch erst nächste woche.”

zu 1) ja, die ist wirklich sehr schön. zu 2) ja, hätte ich auch nicht gedacht. sie fiel auch nicht dem kältetod zum opfer. zu 3) ich war wohl nie nett, denn zum valentinstag gabs noch nie blumen :(
song des tages: mr. brightside von den killers
sententia: make a difference. - steht so auf meinem t-shirt.
plan für die nächsten 36 stunden: lost anschauen. schlafen. meine prinzessin-krone kaufen. mich drüber freuen. auf meine verabschiedung gehen. feiern. frühstücken in der schmalznudel (felix, bist dabei?). schlafen. mich unglaublich meines feinen lebens freuen.
fazit: verdammt guter plan. :)

wir feiern…

Thursday, February 9th, 2006

fest

… am liebsten uns selber, weil das können wir auch am besten. also, vorbeikommen, spaß haben.