prima.vera.
ich hab jetzt echt die schnauze voll von dem ganzen weißen zeugs da draußen… ich möchte den satz “schneits wieder in münchen, oder?” endlich wieder als verstoß gegen das betäubungsmittelgesetz mancher leute verwenden können. ich möchte krokusse, schneeglöckchen und tulpen - nicht in einem topf oder einer vase, sondern im boden sehen. seit 18. november hats jetzt immer mehr oder weniger viel schnee. und so sehr ich den mag, wer kann sich die ermordung cäsars an den iden des märzes schon in dichtem schneegestöber vorstellen? und wird in zeiten wie dieser dann auch das volkslied “im märzen der bauer” umgedichtet? stirbt das märzen-bier aus? hach, wenn doch schon frühling wär….

so sollte es doch aussehen! gestern von EmCjay aufgenommen via flickr.
song des tages: rock star von ben folds.
laune: mittelprächtig. super wärs ohne schnee. und matsch.
sententia: et tu, brute! (hoffentlich steht da echt “et” und nicht “autiam”. naja, meine schlaubergerfreunde werdens schon korrigieren…)
March 13th, 2006 at 7:34 pm
“Negativ - an der Außenhülle eingeschlagen.”
Lieber: Schnee-Weltuntergangsfilme auf RTL mit Bettina Zimmermann.
mg, Inderst
March 14th, 2006 at 1:30 pm
von mir aus kann der winter, direkt und ohne umschweife, gleich in den sommer übergehen. ich empfand seit jeher den frühling ein bisschen, aber ganz eindeutige den herbst, schon immer als wahnsinnig überflüssig.
March 14th, 2006 at 10:06 pm
wie kann das sein? der herbst ist doch nicht wahnsinnig überflüssig. v.a. wenn er so beginnt wie der dieses jahr - mit 25 grad im september. wieso ich den herbst mag:
March 14th, 2006 at 10:39 pm
herbst _muss_ sein.
ich denk an die freude, wenn man die letzten warmen sonnenstrahlen des jahres abbekommt, wenn man im oktober noch eine mass im freien zischen kann, wenn in der früh schon langsam der nebel über den feldern liegt, wenn das laub sich wunderbar verfärbt, und und und.
das sagt euch einer, der gern im oktober geburtstag hat (-:
March 15th, 2006 at 9:11 am
Na Ursi, wenn wir über einen Herbst wie im letzten Jahr reden, dann reden wir ja von einem nahtlosen Übergang zwischen Sommer und Winter. Den Herbst den ich hier sonst kenne, ist gekennzeichnet durch Wind, Kälte, Regen und grauen Himmel. Und darauf kann ich nun wirklich hervorragend gut verzichten.
Jedem der aus sowas steht, wünsche ich aber von Herzen recht viel Freude dabei!