Archive for April, 2006

times are a-changing.

Friday, April 28th, 2006


olé, hurra und schalala, die schmied beginnt ein reguläres arbeitsverhältnis!

es ist so weit: am 02. mai starte ich in die arbeitswelt, vorerst zwar nur für ein praktikum, aber wichtiger und motivierter als sonst. ja, ich sag und reime es laut und klar: hurra, hurra, hurra! ich freu mich wirklich sehr und sag an dieser stelle nochmal ein leises “danke!”, dafür aber schwarz auf weiß, diejenige person erkennts dann schon.

song des tages: electric avenue von hab ich vergessen wem.
laune: gut, nach ausflug in die welt des business-klamotten-shoppings.
sententia: es kommt eh immer anders.

beach party in the city.

Friday, April 21st, 2006

wenn man hierzulande von einer beach-party spricht, ist das oft komisch. weder gibts an der isar eine mit sand aufgeschüttete uferstelle, an der man die aufreißer-sprüche “surfer, dein richtiges leben beginnt jetzt” (mädels) oder “suchst du mit mir den ultimate ride?” (jungs) gekonnt am tresen anbringen könnte noch liegt münchen an einem von ebbe und flut getriebenen gewässer. leider. also, was muss her?! ja, genau, ne mottoparty: meistens fad, meistens keiner barfuß unterwegs, meistens der uni-strand/die isar-lounge besser im sommer.

wenn jedoch in bejing mal ne dufte mottparty mit thema “beach” steigt, lassen sich die leute da was einfallen: erstmal - wie ich aus sicherer quelle weiß, sind motto-parties dort ein monatliches event. ob nun “saints and sinners” die engel oder bitches anlocken, ist dann auch schon wurscht. jetzt aber: besagter party-sinner-saint veranstaltet in einem drei-stock-apartment in bejing city echt jeden monat ne party. bestimmt dachte er sich eines nachts nach übermäßigem genuss von alkohol und einer zehn stunden langen endless-summer-session: “woah, beach party wär ein gschmeidiges motto. aber halt echt beach. in meiner extrem großen, schönen und geräumigen wohnung.” das resultat? bitte:

beach party just for the record: es handelt sich hierbei nicht um eine außerterrasse, sondern um die wohnung.

fazit: solche freunde sind verdammt coole hund’! mehr echten sand in eure wohnungen!
song des tages: bailar von jarabe de palo.
laune: besser wird schwer.
sententia: surfer, dein richtiges leben beginnt jetzt! ;-)
komplett selbstlos zitiere ich mich an dieser stelle zum ersten mal in meinem leben selbst: lass uns wellenreiten geh’n - oder doch kicken?

was ne farbe!

Friday, April 21st, 2006

wie kriegt dieser depperte pete doherty nur diese gesichtsfarbe hin? bei aller liebe, gesund schaut des fei nimmer aus… aber nachdem es kurz vor ende der geisterstunde ist, passts ganz gut. ein riesendepp der typ und zu recht jetzt blass und im knast.

song des tages: set it off von den stereo mcs.
laune: subba.
statt sententia ne frage: hab grad die erste mücke erschlagen. kann das sein?

[nachtrag: es gibt nur eins, was auf das oben verlinkte bild zutrifft; eine freundin, die grad in china verweilt, sagts oft: "der ganze bua a depp". so ists. und die nächtliche beute von gestern hatte übrigens ähnlich farbzüge. imperator-mücke? - sterben sollse!]

legally blon… ähhh…24

Monday, April 17th, 2006

unglaublich: computerschnecke chloe o’brian aus 24 ist legally blonde! grad eben schau ich so halb die wiederholung von “legally blonde 2″ auf prosieben an. dann kommt eine aus elle woods team auf elle woods, also reese witherspoon, zu: die schultern nach oben gezogen und nicht wirklich bereitwillig den unterkiefer zu bewegen. denk ich mir “hmmm, die kenn ich doch. aber als toughe pc-heldin aus 24, die innerhalb von sekunden satelliten umprogrammieren und off-protocol abeiten kann.” aber sie ists es, imdb hat es eben bestätigt: mary lynn rajskub ist wandelbar.

jedoch mag ich sie als wortkarge blondine im ctu-keller in los angeles lieber als kecke brünette gehilfin von elle woods aka reese witherspoon. trotzdem seltsam.

24
24 vs. legally blonde 2 - 1:0.

song des tages: make your own kind of music von den mamas und den papas.
laune: hab den vierten tag in folge kopfweh, aber gut.
frohe ostern noch euch allen!

winter, f*** off!

Tuesday, April 11th, 2006

hab keine lust auf winter. hab keine lust auf schneematsch. hab keine lust auf zu wenig licht. hab keine lust auf meine miese, reizbare, gar unerträglich deprimierte laune deswegen.

möchte sonne. möchte wärme. möchte frühling. möchte wieder radfahren. möchte nur noch einen pulli draußen anhaben (und nicht drei plus jeans-/fleecejacke). möchte gute laune. will mein leben zurück ;-)
song des tages: das wunderbar schöne “protection” von den grandiosen massive attack.
laune: wie gesagt - die ist immer wie das wetter im moment. also - ich geh ein. aber ich geb mir mühe, dass sich das ändert, versprochen. und es ist nicht ganz so schlimm heute abend wie es schon wannanders in den letzten 36 stunden war.
hoffnung: frühling. und dass agent bauer in 24 in wenigen minuten die, meine welt rettet.

ab und zu ist münchen eben auch berlin.

Saturday, April 8th, 2006

ja, in angespannten zeiten macht man keine witze, ich weiß. aber das schreit einfach danach - seht selbst:

nicht in neukölln, sondern an der laimer sbahn-unterführung gefunden

ja, wo simma denn? drogen, styles und gewalt?! an der laimer sbahn? mehr als nur radl-klauen und der alte mann mit der pan- oder wahlweise querflöte, der alte styler deluxe?! hmm, anscheinend war den künstlern dann hier aber doch zu fad und sie haben sich aufgemacht in den neuen “szenebezirk” ihrer gilde, in die rütli-schule, unter anderem auffangbecken für asoziale in neukölln, berlin. wer jedoch die unterführung hier kennt, kann den guten schiller-kalauer auspacken: “durch diese hohle gasse muss er kommen!”. nie wurde eine sbahn-unterführung stilistisch sicherer und edler beschrieben.

heut wars schön, sehr schön. beetsie und ich haben nach ausgiebigem frühstück auf meinem balkon in der sonne einen noch ausgiebigeren spaziergang in den nymphenburger schlosspark unternommen. fazit: was für actionfotos. gute lacher, gute zeit. die wiese war schön warm, so dass man sogar drauf liegen konnte. und die schuhe ausziehen und das erste mal dieses jahr barfuß im gras stehen konnte.

song des tages: all i need von air.
laune: so wies wetter - sehr heiter bis wolkenlos.
sententia: bloß nicht gegen die sonne.

make a difference.

Friday, April 7th, 2006

ich bin begeisterter tv-addict. ich schau auch gern kochsendungen: wie der coole mälzer seinen nudelsalat mit fleischwurst und dosenmandarinen (kein witz!) zubereitet oder kerners köche ein fünfsterne-menu nach dem nächsten zaubern. gestern nacht jedoch hat eine ganz besondere kochsendung meine aufmerksamkeit bekommen, ungeteilt wohlgemerkt: silent cooking auf 3sat. anstatt dass der koch halbwegs geschleckt in seiner geschleckten, hellen küche rumhampert, kocht hier patrick müller mit im gesicht hängenden dreadlocks in einer nüchternen schlauchküche mit deckenkameras. im hintergrund läuft angenehme elektro-musik, im vordergrund stehen die speisen und zubereitenden hände von gewinner einer gault millau-haube müller. ein sympathischer typ, bei dem man sich eher vorstellt, dass er um halb sechs uhr morgens heimgekommen und auf der suche nach einem schnellen snack ist. dieser fixe snack entwickelt sich dann aber zum drei-gänge-menu, bestehend aus beispielsweise pochierter forelle mit sauerkraut, schweinskarree mit birnen-sellerie-gemüse und risotto und schokoladenstrudel mit banane. das absolut bewundernswerte und außerordentliche dieser kochsendung - es verrät ja schon der titel - ist, dass keiner spricht: die anweisungen werden rechts unten eingeblendet, müller selbst spricht kein einziges wort, als einzige untermalung dient die elektro-musik. sehr anders, sehr sehenswert.

schokostrudel
das kocht er, der herr müller: schokoladenstrudel mit banane!
während ich diese sendung angeschaut hab, hab ich mich immer gefragt, welches der drei 3sat-länder diese extraordinäre kochshow wohl produziert und aufzeichnet. ich dachte es mir fast: es ist der orf; der cheffe selbst muss auch einer meiner “landsmänner” sein, er verrät sich nämlich durch worte wie “topfensoufflée“. tolle show. großes kino.

so ja, die laune ist wieder super. diese konstanten stimmungsschwankungen müssen am wetter liegen. ich kann echt unerträglich sein, furchtbar. nennen wir es mal wetterbedingtes postmagister-trauma. jedenfalls, soviel steht fest, hebt sich besagte laune immer, wenn ich einen song höre: “everyday is a winding road” von sheryl crow. ein spitzensong. vielleicht weil frau crow in dem video zu dem song die frisur hat, die ich sooo gern mal hätte. vielleicht weil ich ihn vor ungefähr sieben jahren gehört hab, als ich mit unserem silbernen roten hight-tech-knight-rider-uno zu meinem grundkurs-abi gefahren bin. vielleicht weil sie recht hat.

song des tages: now guess what.
sententia: jump in, let’s go. lay back, enjoy the show. everybody gets high, everybody gets low. these are the days when anything goes.
laune: sehr gut! :-)

new pet.

Tuesday, April 4th, 2006

ich habe ein neues haustier. keine made, keine wolllaus, keine motte. wer sich an mein ländliches heim erinnert oder mich gar einmal dort besucht hat, kann sich sicher auch noch unseren zwergschnauzer jockie aka wurschtl ins gedächtnis rufen. ganz im gegensatz zu unserem inzwischen 14jährigen hund wohnt mein neues haustier nicht drinnen, sondern im garten.

erst heute nachmittag hab ich es entdeckt: ich hab telefoniert und gedankenverloren aus dem fenster geschaut, da hab ich es entdeckt: puschl, das eichhörnchen. mein lustiger spaßgefährte über den frühling hinweg. da freu ich mich doch schon drauf. es ist doch aber wahinn, da wird mir die frau c. sicher zustimmen, was tiere denn alles so können: also, unser hund kann nicht mehr viel (meaning:nicht mehr hören/riechen/sehen, ja und sprechen konnte er auch nie), aber puschl fliegt wild durch die lüfte, sitzt am ende eines astes und schaukelt in der frühlingsbrise und zu allem überfluss beklaut er die fetten tauben um die körner in ihrem haus. ist mir sympathisch, die rote sau. und nur falls fragen aufkommen sollten: nein, so zutraulich, dass er fürs foto extra nah rankommt, ist selbst dieser puschl nicht; aber der 300er-zoom und die spiegelreflex machen einiges möglich ;-)
puschl, mein neuer freund vorm fenster! willkommen!

song des tages: sugar, we’re going down von fall out boy.
laune: gut gut gut.
sententia: gibts heute nicht.

@botsch: ich hoffe, die warterei hat gelohnt.

hold on.

Tuesday, April 4th, 2006

ich hab zwei tolle bilder und eine spitzengeschichte, aber leider kenn ich mich mit dem neuen wordpress noch nicht allzu gut aus. also, kurz warten, heut abend kommt sicher was…

entwarnung.

Saturday, April 1st, 2006

also, vielen dank für die besserungswünsche. nachdem inzwischen auch die letzten medikamentenspammer auf mich und meinen anscheinend offensichtlichen hang zum überproportionalen medikamentenkonsum aufmerksam geworden sind, gibts jetzt die höchstoffizielle entwarnung: er tut schon noch weh, aber ich will ja wohl weniger hören als fühlen. es wird geradelt und in meinen geliebten turnschuhen auf der straße rumgelaufen (also gegangen). schwimmen sollte ich auch dürfen, bewegung schadet einem verkrampften muskel ja nicht. nach wie vor weigere ich mich gößtenteils standhaft, drogen einzunehmen. es wird auch so werden.

natürlich hab ich fango/massagen/physiotherapie verschrieben gekriegt und weil ich immer noch goldener privatpatient bin, das ganze auch gleich zehnmal. aber die ersten zwei praxen, bei denen ich heut vormittag angerufen hab, die wollten mich nicht. jetzt such ich mir eben eine neue. mach ich am wochenende, nächste woche sollen die ersten zwei sitzungen sein, dann jede woche zwei. so der orthopäden-plan. alles wird gut. jetzt das dinkelkissen in den ofen und dann drauflegen und morgen ohne schmerzen aufstehen. wird schon. bestimmt.

song des tages: teardrop von massive attack.
laune: gut. echt, gut. mit jammeranfällen, aber im großen und ganzen gut.