Archive for May, 2006

woanders. mit der zeitmaschine hin.

Thursday, May 25th, 2006

“with a nightlife like this, who needs berlin?” hat nicht nur die new york times, sondern auch mal ein kollege von mir gefragt. stimmt schon, in münchen eröffnet einer neuer laden, eine neue bar nach dem oder der nächsten. alte bekannte wie die 1. liga oder der ksar kommen wieder - aber sind sie auch besser? sind die, die geblieben sind, noch so gut?

öfter mal was neues: gestern ging es ausnahmsweise mal am cord in der sonnenstraße vorbei und ja, woanders hin. der woanders-club. ich wusste gar nicht, dass woanders auch gleich zeitreise bedeutet: an der kasse sitzt jemand aus burghausen, drinnen laufen songs von bands, die zu glanzzeiten des britpops in den neunzigern mal von semibekannten bands als next big thing quotiert wurden - aber nur deren b-seiten. kaum jemand kennts, aber hey - die mädels mit leggins und jersey-minikleidern, die aus dem letzten bus aus richtung “early 90s big time” ausgestiegen sind, kennen alle songs, gitarrensoli und außerdem alle jungs mit halblangen haaren und ringel-t-shirts. da störts auch keinen mehr, dass zwei wie mit fünfzehn bei ner teen-party auf dem tanzflächenboden liegen und sich im nächsten moment vielleicht die ringelt-shirts, silber ballerinas und leggins vom leib reißen. mein gedanke: “c’mon guys, get a f***in’ room.” als die stone roses, the notwist, die pixies oder auch die grandiosen charlatans liefen, hab ich mich gefreut. - und wurde sicher als mainstream-bitch verschrien. von wem? von den typen, deren britpop-frisur angeboren ist und die zum rythmus der ganz eigenen melodie in ihrem kopf am tegernseer nippten. sehr interessant, fast wie im streichelzoo, einer anderen galaxie oder einfach vor dreizehn oder zwölf jahren. aber ab und zu ist sowas ja gut, anders eben.


nächstes mal wieder woanders hin. bitte.

was halte ich jetzt von dort, von woanders? mal woanders gewesen, ja, das schon. mal in vor dreizehn jahren wieder vorbeigeschaut. mal suedes animal nitrate wieder an den ersten takten erkannt. hätte man den kickerraum mal aufgeräumt und nicht halbscharig mit einer plastikfolie verhängt, wärs vielleicht sogar lustig gewesen. aber ich glaub, das woanders will gar nicht lustig sein, sondern cool. vielleicht die nächste stufe nach dem atomic? münchens nächstes großes wohnzimmer für alle mit ganz bestimmten gesichtern?

jedoch, und das lass ich mir nicht ausreden: nicht alles neue ist hip, cool, toll, lo mejor. weil: bevor wir woanders hingingen, waren wir im padres. als wir gingen, sind wir am cord vorbei. und beides sagte mir sogar gestern abend um vier noch mehr zu. oder aber ich bin vielleicht einfach nicht elfe genug für sigur ros und “all but american alternative” in clubs. aber wie war das nochmal mit den pixies? achja, boston, new-england, i forgot.

song des tages: road trippin von den chili peppers.
sententia: es wird nie so sein wie woanders.
laune: gut. alles cool.

gestern abend am strand.

Saturday, May 20th, 2006

der perfekte start ins wochenende geht am strand los…

strand
…vom strand gehts weiter an den gärtnerplatz…

theater

super wars. kaum ist schönes wetter und es ist halbwegs warm, stürmt ganz münchen nach draußen: am liebsten an den neuen strand der urbanauten an der brücke zwischen deutschem museum und reichenbach. und wenns es dann von der isar doch zu kühl raufzieht, dann schnell noch an den kiosk und auf die stufen vom theater am gärtnerplatz setzen - wenn man noch einen platz findet. und einfach einen schönen abend haben. und wenn es dann sogar da dann kühl wird, schließlich zurück ins warme auf einen cacique con cola. oh, what a night!

sententia: deal with it. rock ‘n roll!
laune: könnte besser nicht sein.
song des tages: heut ists nicht einer, sondern 40: los 40 principales en directo, gracis al radio red.

a short one.

Tuesday, May 16th, 2006

ja, ich weiß, schon wieder keine zeit, “ursi, was ist mit deinem blog los?” - sorry. aber zwischen schlafen, chillen, sport, biergarten und arbeit (okay, vielleicht nicht in der reihenfolge, aber die darf sich zur feier des tages jeder selber ausdenken) blieb kaum mehr zeit. hm. jedoch - tolle neuigkeiten: ich habe 1000 ideen für meinen nächsten eintrag, nur fehlen mir grad noch die fotos. ich bitte also um ein wenig mehr toleranz! mancher verstehts sicher.

bavaria
in bayerischer eintracht grüßen bavaria herself (mal wieder) und ursi die schwester!

morgen kommt das schwesterl wieder aus neuseeland zurück, donnerstag ist kraultraining, freitag noch frei und samstag geburtstag. und immer schön weiter arbeiten, also bloß ned mosern. tolle aussichten für alle: hab heute morgen durch die musikwelt gestöbert und hau jetzt hier meinen musiktipp für die nächsten wochen raus:

das neue phoenix album. nicht nur, dass die franzosen schick sind, die können auch richtig fein englisch reden und singen und selbst wenn sie arrogante nihilisten sind, mag ich sie (sicher sind sie das aber nicht).

topnews zum schluss: es wird wieder geshoppt. diesmal gehts gar nicht erst in die fußgängerzonen der welt, sondern überaus oldschool zum schneider: ein neues drindl muss her. und weil einige unter euch ja wissen, dass ich schneiderdirndl präferiere, muss ein neues von jener zunft her. die farbe steht: gelb kariert. aber ich bin für vorschläge offen ;-)

praktikantin ursi erzählt.

Thursday, May 4th, 2006

okay okay, ich bin eine faule sau und blogge im moment nicht viel. aber ich kann auch gar nicht.
ursis tagesverlauf im einzelnen, cw 18: morgens um viertel vor acht aufstehen, schnell business-casual klamotten zusammensuchen, zurecht machen, in die arbeit radeln. dann irgendwann gegen sechs-halb sieben wieder raus aus der arbeit, heimradeln, ein anderes t-shirt anziehen, aber die jeans anlassen (dr. sno*, liest dus?! die jeans meaning kein hosenanzug in der arbeit!), dann entweder zum sport ins oly-zentrum oder aber gern auch in einen biergarten in der stadt. radeln, ist klar. dann entweder zwei stunden im wasser/bei der krankengymnastik rumhampern oder wahlweise eine radler-maß unter der kastanie trinken und den (anscheinend feinen) obazd’n dazu essen, den ich zuvor zwischen t-shirt-wechsel und haare kämmen, jedoch am telefon, zubereitet habe. dann heimradeln, nochmal alle mailboxen checken, bestenfalls jack bauer mit ins bett nehmen und ihm zusehen, wie er die welt rettet, dann einschlafen.

das beste daran? es macht wahnsinnig viel spaß. vor allem die arbeit.

kasperl
von wegen beim fipsi übernachten. ich schlaf im stehen ein, aber im wasser bin ich der kasperl!

song des tages: “mas que nada” von der sergio mendes timesless-cd.
laune: subba. ich bin so müde, dass ich vergessen hab, was ich der cordula heut nachmittag am telefon erzählt hab. ob das vom kraultraining kommt, in dem ich mich jetzt seit neuestem zum kasperl mache?
sententia: mars macht mobil, bei arbeit, sport und spiel. ich ess kitkat.