and still: h-h-h-hello, vienna calling!
so, des spaßes zweiter teil. obacht, fotolastig! wie versprochen gibts fakten (fakten!fakten!) und antworten
montag war museumstag. klimt, kokoschka und schiele gabs im leopoldinum im museumsquartier, die neue picasso ausstellung in der augustina. besonders bemerkenswert waren in der augustina - ich depp, albertina! (august das bier, albert die kunst!) - die hofburg-eigenen prunksäle - da kommt man sich gleich mal wie die sisi vor, sauber! jetzt wissen wir, was am kaninchen von dürer so toll ist und wieso picasso manchmal unporportioniert malte, vor allem im spätwerk. gangster da beetsie hat sich auch noch in die berggasse zum siegmund-freud-museum aufgemacht und kam zurück mit “die heißt fei ned umsonst so. und bim fährt auch keine!”

kunst an echt jedem eck. hier am graben.
montag abend hat schließlich jemand für uns die abendplanung übernommen: david aus madrid, seit sechs jahren in wien, hat uns den wien-besuch auf interkultureller ebene versüßt und nach einem besuch in einem legendären schanigarten eines türkens im “sechzehner” (ja, der mit dem bier), sind wir schließlich bis elf uhr nachts nur mit pulli beim stadtheurigen in ottakring auf der straße gesessen. geschichten gabs aus argentinien und uruguay, von der bim und vom centro-centro de madrid. sehr nett, sehr schön
wieso der jetzt so lang in wien lebt? weil es ihm gefällt. und weil als einzige alternative ein ort außerhalb europas zur debatte stünde (ich: pues, madrid? david: madrid todavia es en europa ich: si bueno, pues…). achja, spanisch geredet, anscheinend verstanden worden.
schließlich, schweren herzens, dienstag, letzter tag: frühstücken am naschmarkt, dann beim walzerkönig strauss im stadtpark vorbei und schließlich zum mörderischen close encounter am hundertwasserhaus mit den piefke. wieso stellen sich piefke immer, immer, immer dümmer an, als sie eigentlich sind? wieso treten sie immer, immer, immer in massen auf und wieso sind sie immer laut? man weiß es nicht. und eigentlich ists mir auch wurscht, aber die dort waren so deppert, dass es gar nimmer geht. zum glück fand ich das hundertwasserhaus wenig impresionante und wir sind weiter über die rotundenbrücke in den prater gelaufen. prater meaning den grooooooßen park, nicht den würstelprater. nach einer lehrstunde vom kulturnazi auf einem baumstamm und der erschütternden erkenntnis, dass nicht in jedem baumloch die limonade von pipi langstrumpf versteckt ist, gings dann doch in den schäbigen würstelprater.

mit kastanien kicken? bitte gern in der hauptallee im prater!
da stehts dann, am ende der kastaniengesäumten hauptallee: the riesenrad. und
irgendwie muss man damit fahren. schon nett, aber mei - was danach kam, war besser.

wahrzeichen? touriabzocke? whatever - für den blick:

schaus dir an, die schöne donatmetropole aus der luft….
zu guter letzt und vor unserem letzten der vielen besuche in der kurkonditorei oberlaa am neuen markt sind wir auf den südturm des steffls gekraxelt. 396 (bettina?) stufen. raufzu kein problem, weil rechtsrum, runter kam ich nur mit einem drehwurm. leider ist der turm grad eingerüstet, wie immer irgendein teil des steffls, aber schön wars trotzdem - auf dem alten feuermeldeturm.
ein finales wiener schnitzel, ein finaler spritzer, ein finales “servas!”. bis zum nächsten mal, du zauberhaft marode stadt an der schönen, blauen donau!

“jo, servas!” - sagt der hi-tech-fiakR am razR.
song des tages: post blue von placebo (yes, freitag!!!!)
laune: schlafen, jetzt.
sententia: qué sabes tu de latín?