jetzt geht’s los: mitmachen!
so, wieder sitz ich in der arbeit (oberhalb des berges, auf der anderen seite der isar) und wieder ess ich mein mittagessen: eine breze. ohne butter, ohne alles - eine breze halt. und ich weiß, es heißt vielleicht “brezn”, aber ich sag ach gern mal “brezel”. das alles tut hier jetzt aber nichts zur sache. sie schmeckt nämlich nicht so wahnsinnig lecker.
ich hab ja schonmal einen lebensmitteltest durchgeführt und mir scheint es, als sei kurz vor faschingsbeginn am 11.11. der richtige zeitpunkt nahrungstestreihe nummer 2 zu starten. star der umfrage ist - wie sollte es anders sein - die breze. wo gibts die beste? was macht sie zu besten? wieviel kostet sie?

welche macht wohl das rennen?
nur ein beispiel: letzte woche wollte jemand von mit 0,90 € für eine breze von mir. die ist aus prinzip schon durchgefallen: ist die aus gold oder was?! naja, ich bin gespannt. alle miteinander schnell mitmachen und tipps abgeben; versprochen auch diesmal: der test zieht sich über mehrere etappen, diesmal ist ja wirklich ein weites feld.
song des tages: leider, leider was aus dem radio. vermutlich rhianna oder james morrisson oder sonst eine november-heulsuse. oder ein medley? man weiß es nicht. uah!
sententia: zwei mal drei macht sechs.
laune: als die pippi langstrumpf halsschmerzen hatte und krank war, da war ihr schal gegen meinen kinderfasching. seit vier wochen rotz ich jetzt rum und ja, diesmal unter ärztlicher aufsicht. aber - zum teufel mit antibiotikum!
November 10th, 2006 at 12:10 am
Brezn - mein Lieblingsthema:
Bei uns hier im Dorf gibts noch einen richtigen Bäcker, der den Brezn-Teig noch selber anrührt. Nix mit am Fließband hergestellten Rohlingen, die dann minutiös aufgebacken werden.
Die Brezn vom Maierbacher - so heißt der Bäcker in Haimhausen - sind einfach die besten. Ich kann des Glump vom Müller und Konsorten nicht mehr essen, ehrlich. Also: Wer mal zufällig durch den Ort kommt, sollte beim Maierbacher stoppen und sich ein Stück Laugengebäck gönnen. Außer Montags, da ist Ruhetag.
November 10th, 2006 at 11:15 am
Selbst wenn die Laugen da vom Fliessband fällt und nicht wie woanders schweisselnde Bäckersfrauen mit Rubensfigur die Dinger in voller Inbrunst mit ihren Wurstfingern selber kneten. Ist mir vollkommen egal!! Denn ich schwör kategorisch (und natürlich völlig subjektiv) auf meine innig geliebte Müller Brezn!
November 10th, 2006 at 7:16 pm
Wenn auch sonst zutiefst Müllerkritisch, muß ich dem Dr.Sno zustimmen: Brezn kann er wirklich.
Die vom Wimmer mag ich dagegen gar nicht. Sind schon irgendwie so scharfkantig.
November 11th, 2006 at 3:57 pm
Wimmerbrezen mag ich auch nicht.
Ich finde, dass die Müllerbrezen 1. einen komischen Nachgeschmack haben (ich weiß nicht, ob von der Natronlauge oder vom Backtriebmittel?) und 2. nach dem Erkalten nicht mehr genießbar sind, da sie regelrecht versteinern.
Insgesamt finde ich es begrüßenswert, wenn bei der Herstellung des Brezenteigs hauptsächlich der Geschmack zählt und weniger, ob die Brezenschlingmaschine damit zurecht kommt… Dann zahl ich gerne auch horrende Summen von über 80 ct. Mein Tipp ist natürlich mal wieder Höflinger, aber des ist halt kein Discountbäcker. Muss mal schaun was sie da genau kosten.
Gerne würde ich auch mal Brezn selber machen! So schwierig kann das doch nicht sein…
November 12th, 2006 at 11:15 pm
[...] obwohl ich am samstag viel zu erledigen hatte und schon zu einer unchristlichen zeit aufgestanden bin, hab ich auch noch zeit gefunden, um ursis aufruf zum großen brezentest gefolgt und spontan in eine mir bisher unbekannte bäckerei gegangen um dort zwei exemplare dieses wunderbaren gebäcks zu erstehen. um ich schon mal so viel verraten, das die bäckerei zöttl die latte verdammt hoch gelegt hat. eine ausführliche kritik folgt in den nächsten tagen. [...]
November 13th, 2006 at 9:10 am
Brezn kauf ich eigentlich immer beim Ziegler. Weil die Müllerbrezn sind zwar frisch gut, aber nur ganz frisch - und ausserdem geht’s da ums Prinzip. Die von der Hofpfisterei haben den schon erwähnten Goldrand preislich gesehen, schmecken würden sie…
November 13th, 2006 at 11:33 am
Also die Müller-Brezn ist mir tendenziell zu knusprig, fast schon Kategorie schwäbische Brezel. Deswegen wird sie wohl auch so schnell hart.
Am besten schmeckt mir derzeit die Brezn vom Backstüberl am Knie, da ist die kleine Brezn so saftig wie die großen im Biergarten. Nachteil: zum Backstüberl kommt man eigentlich nur vorbei, wenn man in der Nähe wohnt oder arbeitet…
November 13th, 2006 at 7:23 pm
Ich bin mir jetzt nimmer ganz sicher, weil alle die Müllerbrezn als zu knusprig und schnell hart beschreiben… die, die ich meine, sind dagegen richtig schön weich und bleiben das auch kalt.
Kaufen tu ich die im SB-Shop von der Arbeit und weil dort Müller-Papiertüten rumliegen bin ich davon ausgegangen, daß des schon Brezn von dem sind.
Morgen mal nachfragen…