Archive for March, 2007

vote: promise broken aufs frequency!

Wednesday, March 28th, 2007

“free quenzy!” forderten vor fast zwei jahren oasis, stermann und grissemann. grund war nicht eine verzweifelte befreiungsaktion für einen guantanamo-häftling, wie man vielleicht annehmen möchte, nein. grund für diesen ausruf war die innovative radiowerbung auf dem effemm für das frequency-festival auf dem salzburgring.

und dieses jahr geht man weiter: fast möchte man meinen, die festivalseite brüllt einem ein lautstarkes “vote!” entgegen. wählen - wofür? für die bewerber um die open stage. was? ihr hört es nicht? kommts mir nur so vor? mag sein.

denn glücklicherweise kenne ich eine der bands, die sich für die open stage bewerben - und für die ihr natürlich alle kräftig auf allen euch zugänglichen rechnern abstimmen sollt.

die jungs von promise broken sollten spielen dürfen. wieso? die antworten darauf liegen ja wohl auf der hand: ich kenn die und - vor allem - die musik ist deluxe. wer sichs jetzt anhört entweder hier oder gleich hier unter “p” und sich denkt “eine von vielen”, dem sei erstmal ordentlich auf die finger geklopft! und außerdem hören sich diese vier buben so an, wie nur sie sich anhören können. also, papperlapapp, eine von vielen. gut sind die und haben das auch unlängst bei einem äußerst gelungenen konzert im ampere bewiesen. oder kennt ihr noch eine band, die sich der gaudi halber als “reisfleisch” ankündigt? - eben.

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vom bandraum gleich rauf auf die festivalbühne! go, go, go!

die anderen bands anzuhören, dauert auch sehr lange und deshalb empfehle ich euch: vergebt eure stimme - promise broken: acht sternderl. es tut auch nicht weh und lohnen tut sichs allemal. her mit den stimmen!

und sonst? selbst der cowboy wird älter. aber, keine sorge, heute hab ich mit einer freundin gemeinsam festgestellt: eigentlich sind wir gar nicht fast 27.

song des tages: “we haven’t come that far at all” von obiger band
sententia: jetzt wähl halt endlich!
finaler gedanke/laune: ich hab morgen nen zahnarzt-termin. aber wann?

in eigener sache.

Monday, March 26th, 2007

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song des tages: “see the world” von gomez.
laune: gut. grund: ich fahr nochmal zu den beatsteaks nach wien - vielen dank für den kartenkauf an den möchtergern-ösi ;-) sind wir jetzt even?
sententia: ist lebenserfahrung gleichzeitig das wahre alter? ich weiß nicht.

26 going on 16

Sunday, March 25th, 2007

früher kam ich immer überall rein, obwohl ich damals noch zu jung dafür war. mussten alle anderen ihren ausweis zücken, ich kam souverän und überzeugend als volljährig rüber - obwohl ich bei weitem under-age war. damals war sowas gut. jetzt bin ich natürlich schön staad in dem alter, in dem das nicht mehr so cool ist, älter geschätzt zu werden. wenn man “ende 20″ auf den kopf zugesagt bekommt, bin ich überzeugte anhängerin der 20-somethings nicht so sehr begeistert.  ich bin nämlich glatter 1980er-jahrgang und “ende 20″ beginnt bei mir bei 2010, am 03. april.

allerdings war ich schon ein klein wenig verwundert als mich am freitag der security-mensch auf dem nockherberg nach meinem ausweis gefragt hat… seh ich aus als wäre ich noch nicht 16? okay, letztes jahr hat das auch die frau im tengelmann gefragt, als ich um zehn morgens die flasche wodka für die feier abends gekauft hab. aber 15? das ist ja schon zu niedlich, um wahr zu sein. und ich mach mir gedanken über augencreme (selten) und zukünftiges jobleben (oft). under age. nice. ich sorg mich einfach um nichts mehr :-)


omg!

song des tages: “mietzi’s song” von den - genau! - beatsteaks.
sententia: don’t drink and drive. LOL!!!
laune: wer hat eigentlich diese bescheuerte zeitumstellung erfunden?

oh my god - i am mainstream!

Wednesday, March 21st, 2007

jaja, ich habs nur geklaut, von der fm4-seite letzte woche…dennoch, es geht ja um mich: man kann auf der unglaublich feinen lastfm-seite seinen mainstream-gehalt testen. und ja, natürlich ist jeder prozentpunkt mainstream das ende eines ernstzunehmenden djs. das bin ich ja aber zum glück nicht und deswegen hör ich gern maximo park oder auch die kooks, frag mich allerdings wieso diese buddha-dance-schnepfe vom “a lot like love”-soundtrack weniger mainstream ist als die bezaubernden get up kids. man weiß es nicht. doch nein, was soll all dieses geschwafel? - ich lass euch teilhaben: die plätze 30 bis 11 gehen an:

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klar, dass man mit karen o von den yeahyeahyeahs in kombination mit peaches zum absoluten geheimtipp zählt ;-) aber, nun und wie ich finde viel schockierender, die plätze 10 bis 1:

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ja, der hugh grant stört mich da drin auch. aber das hat man davon, wenn man den soundtrack mal durchhört und dann bei itunes auf “zuletzt gespielt” geht. schon okay, ich habs ja wirklich anghört. so bin ich also: 15,39 % mainstream. wisst ihr was? damit kann ich aber ganz schön gut leben.

song des tages: “i’m the one” von den descendents
laune: ja, mei, passt schon
sententia: was sind denn dann die fast 85% anderes?

[edit: man kann nur voll schlecht lesen. ich weiß auch nicht, wieso. als jpg schauns alle fein aus.]

beatstaks und immer wieder beatsteaks!

Sunday, March 18th, 2007

wars ja schon cool genug, dass wir - tyler und ich - karten für den 31. bekommen haben. zum glück hat die kerstin aber einen sehr aufmerksamen freund, den flo. der spielt nicht nur bei ner schicken band, sondern hat auch gestern vormittag etwa 15 karten für sich und seine freunde für dieses konzert organisiert. ists nicht saucool? wir gehen da jetzt etwa zu zwanzigst hin. very nice!

holla, und gestern hab ich auch nach fünf wochen mal wieder was getrunken. nicht irgendwas, sondern alles, was mir in die hand gedrückt wurde. meine güte, war ich aber betrunken. ich weiß gar nicht, wie lange ich nach hause gebraucht hab - von gisis feier. aber hey, diese art von fest war ja schon immer gut. siehe foto:

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motto: bring your own kitchen, 2002.

ja, und jetzt geh ich wieder in mein bett. entegen aller vorverurteilenden gedanken: nein, mir ist nicht schlecht, auch nach fünf wochen abstinenz habe ich natürlich nicht mal ansatzweise das, was andere einen “kater” nennen würden. das kopfweh von gestern abend ist immer noch da, aber sonst?! - nix. aber, eins noch: sehr nette feier, sehr nette jungs am start - mädels hab ich keine neuen kennen gelernt.

song des tages: the prayer von der bloc party, gern gefolgt von our velocity von maximo park, das ich inzwischen wirklich mag und freiwillig höre.
laune: gut, glaub ich. treff später den tyler.
sententia: wenn alle heimgehen, sollte mal eigentlich mitgehen. stop, die franziska war ja auch noch! länger sogar!
[edit: franziska ist mit mir gegangen. hab ich wohl wegen der gang vorm haus vergessen... ja genau]

say endo! - say what?!

Friday, March 16th, 2007

heut morgen, noch vor neun uhr: der zahnarzt hat mich wegen anhaltender zahnschmerzen oben links und dem ausschluss einer nebenhöhlenentzündung als ursache bereits geröngt. ein leichter und feiner vorgeschmack auf den 2. april, wenn das zweite paar weisheitszähne gezogen wird (darauf folgt natürlich eine woche leben im schatten meiner selbst. ich komme als ibuprofen in reinstform dann daher). aber man sieht auf dem netten bild nicht die ursache der schmerzen. also, reinlegen, grelle lampe an, klopftest. fast hätte ich wild um mich geschlagen, als er den bösen zahn abgeklopft hat. und was tut er? ruft seiner zahnarzthelferin “endo!” zu. ich dachte mir: “endo? endo? hä?” gesagt hab ich: “endo - was?” antwort: “wurzelbehandlung“.- “aber es ist doch noch nicht mal neun!”


karies und baktus und die wurzel. zum glück nicht allzu tief.

so bin ich also heute morgen völlig unvorbereitet in meine erste wurzelbehandlung gestolpert - und was ist passiert? nix. keine schmerzen! schon, vom bohren, ziehen und zerren - aber in einer skala von zahnschmerzen der letzten wochen über weisheitszahn bis zu normales loch liegt das noch weit drunter, ja angenehm sogar. und man darf alles machen: arbeiten, sport,säfte, feste nahrung. ich bin überrascht. die wahnsinnigen schilderungen von schmerzen, die 14 tage andauern ein mythos? ich weiß nicht. ich habs zum glück nicht und meine ma hat mir erzählt, dass sie die ersten wurzelbeandlungen ohne narkose hatte. da würd ich auch drauf verzichten. aber - jetzt ist alles wieder gut. endlich, nach mehr als sieben monaten “empfindlicher zahn”.

laune: gut, heut war agent-abend. ich sag euch, 24s06, da geht einiges.
song des tages: “glitter in their eyes” von patti smith
sententia: mir wurscht. geh jetzt ins bett.

und immer noch mehr beatsteaks!!!

Sunday, March 11th, 2007

die beatsteaks haben mir sowohl den perfekten wochenanfang als auch das perfekte wochenende beschert! am freitag mittag ruft energy bei mir an, bittet mich kurz zu erklären, wer die beatsteaks sind und - ja, schenkt mir dann zwei karten für den exklusiven live-bash! das heißt, ich gehe am 31.03. auf das kleine, feine konzert der beatsteaks, für das man keine karten im freien handel käuflich erwerben kann! ich freue mich sehr! wieso genau? - weil dann genau dieses eine, a weekend with the beatsteaks sein wird.

am 30. kommt nämlich nicht nur endlich das neue album “.limbo messiah” der punkrockbuletten raus, sondern ich lege auch wieder im schwarzen hahn auf. was an dem abend genau? jawoll, alle kracher von “launched” bis eben “.limbo messiah” von den beatschnitzeln. ja, und dann gehts am 31., gleich am tag drauf, auf diesen exklusiven live-bash. wer begleitet mich? crazy little party girl kerstin aka tyler durden. wie freuen wir uns drauf? so etwa:

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so wie damals am strand in barc’n auf die auf der maur, freuen wir uns auch schon auf die beatsteaks.

song des tages: “our velocity” von maximo park. klingt nach maximo park, deswegen der ohrwurm.
laune: ich habe zahnschmerzen, aber kein loch im zahn - sagt der zahnarzt des vertrauens. und jetzt?
sententia: daden sie eventuell…? ja, genau ;-)

von wegen sex and the city!

Wednesday, March 7th, 2007

schon lange lese ich sie, die kolumne. diese mädels schreiben immer kolumnen, fällt mir da auf. also, wer dachte, “sex and city” gibts wirklich, aufgepasst: es ist eine serie. die hauptdarstellerin ist sympathisch, aber oft seltsam gekleidet (ich sag nur: crazy dirndl oder die unterrrock-bademantel-kombi auf der straße). und noch dazu spielts eh in new york und kein mensch kann sich anmaßen den big apple mit der weltstadt mit herz zu vergleichen. echt nicht.


und wieder kann ers, der effem.

nun gibt es aber beim lieblingsradio ein 28-jähriges mädel, sie heißt gollackner. und ebendiese gollackner schreibt auch eine kolumne: “post coital posting“. ja, den titel könnt sich wieder mal ein typ ausgedacht haben, aber nein - die ganze g’schicht ist, dass die stories wahnsinnig unterhaltsam und - obacht - gar nicht aus der luft gegriffen sind. wieso? ’s mädel lebt in wien und das ist alles echt. glaub ich zumindest. ich weiß nicht, wie oft ich vor mich hin gelacht hab - oft wars auf jeden fall. besonders empfehlenswert: folgen 24 und 22. und sie hat so recht!

song des tages: “get it while you wait” von boss hog
laune: eh fein.
sententia: you’re at home, baby.

it’s gonna hit me!!!!!!!

Monday, March 5th, 2007

wer den blog ab und zu liest, weiß, dass ich manchmal auflege. und der weiß auch, dass ich eine vorliebe für eine berliner punkrockband habe. und ebendiese band, die famosen, ja großartigen beatsteaks, bringen ende des monats ihr neues album “.limbo messiah” raus. als ersten anheizer/vorgeschmack/track haben sie “jane became insane” veröffentlicht. natürlich ist der song allererste sahne.


genau so hab ich geschaut am briefkasten vorhin.

und weil sich meine vorliebe mit der auflegerei sehr gut verbinden lässt, hab ich letzte woche eine mail an die beatsteaks geschrieben: dass ich den track so gern spielen würde, aber den gibts ja erst ab kommenden freitag undsoweiter. was finde ich heute im briefkasten? eine one-track-cd mit jane became insane drauf, nen haufen buttons und persönlicher widmung eines beatstuff-crewmembers. meine güte! ich konnte es ja echt nicht glauben! sollte es einer hier nochmals nachlesen: merci beaucoup!

ich mag diese band wirklich sehr gern. nach dem grandiosen konzert im august in salzburg, dem freundlichen “hallo” des sängers vorm konzert und den ganzen wahnsinnsalben soll mir nochmal einer kommen, mit ich würde keine deutschen bands mögen. immerhin hängen diese jungs ja auch an unserer wohnungstür.

song des tages: liegt ja wohl jetzt auf der hand.
laune: gut, bissl schmerzen noch vom zahnarzt.
sententia: short fuse. long memory.

das leben ist kein film.

Sunday, March 4th, 2007

obacht, an alle lieben und leiwanden, zufällig auf diese seite gestolperten leser aus der hoch geschätzten früheren k. und k. monarchie: dieser blog hat nur wenig mit dem neuen film von grissemann und stermann zu tun - ihrerseits hervorragende persönlichkeiten der fm4-wunderwelt und neben schauspielern im gleichnamigen film auch autoren eines buches mit dem titel und damit indirekt wiederum für den titel dieses blogs verantwortlich. alle infos zum film, für unwissende übrigens eine groteske in einem auto, ein kammerspiel mit drei leuten, gibts hier. ich wünsche viel spaß beim anschauen und hoffe, ich bekomme keine probleme mit den beiden herren und sie sehen eher sportlich: wer hat eigentlich dieses weltmesiterschaftsrennen in der argentinierstraße gewonnen? und war das vor oder nach der misslichen lage im film?

song des tages: “sticky honey” von der juliette und ihren licks.
laune: ja, mei, gell. schon und so.
sententia: immer nie am meer. was wollten mir die beiden da nochmal damit sagen? immerhin hat mich der buchtitel ja zehn jahre lang so berührt, dass der blog so heißt…