say endo! - say what?!

heut morgen, noch vor neun uhr: der zahnarzt hat mich wegen anhaltender zahnschmerzen oben links und dem ausschluss einer nebenhöhlenentzündung als ursache bereits geröngt. ein leichter und feiner vorgeschmack auf den 2. april, wenn das zweite paar weisheitszähne gezogen wird (darauf folgt natürlich eine woche leben im schatten meiner selbst. ich komme als ibuprofen in reinstform dann daher). aber man sieht auf dem netten bild nicht die ursache der schmerzen. also, reinlegen, grelle lampe an, klopftest. fast hätte ich wild um mich geschlagen, als er den bösen zahn abgeklopft hat. und was tut er? ruft seiner zahnarzthelferin “endo!” zu. ich dachte mir: “endo? endo? hä?” gesagt hab ich: “endo - was?” antwort: “wurzelbehandlung“.- “aber es ist doch noch nicht mal neun!”


karies und baktus und die wurzel. zum glück nicht allzu tief.

so bin ich also heute morgen völlig unvorbereitet in meine erste wurzelbehandlung gestolpert - und was ist passiert? nix. keine schmerzen! schon, vom bohren, ziehen und zerren - aber in einer skala von zahnschmerzen der letzten wochen über weisheitszahn bis zu normales loch liegt das noch weit drunter, ja angenehm sogar. und man darf alles machen: arbeiten, sport,säfte, feste nahrung. ich bin überrascht. die wahnsinnigen schilderungen von schmerzen, die 14 tage andauern ein mythos? ich weiß nicht. ich habs zum glück nicht und meine ma hat mir erzählt, dass sie die ersten wurzelbeandlungen ohne narkose hatte. da würd ich auch drauf verzichten. aber - jetzt ist alles wieder gut. endlich, nach mehr als sieben monaten “empfindlicher zahn”.

laune: gut, heut war agent-abend. ich sag euch, 24s06, da geht einiges.
song des tages: “glitter in their eyes” von patti smith
sententia: mir wurscht. geh jetzt ins bett.

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