Archive for April, 2007

die coolness im blut.

Sunday, April 29th, 2007

sonntägliches telefongespräch mit der familie auf dem lande:

ich: “he, mama, fährst du morgen zufällig nach österreich?”
mama: “ja, zufällig echt und sogar nach salzburg in die stadt.”
ich: “okay, dann hast jetzt eine mission: du gehst zur bank-austria-filiale in der getreidegasse 1 und kaufst bitte zwei tickets für die artcic monkeys am 11. juli in der wien arena für mich.”
mama: “in der bank? arctic monkeys? aha. wer geht denn da hin?”
ich: “schon in der bank. franziska und ich fahren da vermutlich hin. kannst du das machen?”
mama: “ja, klar, kauf ich dir. kein problem.”

ists nicht ein highlight? wenn man bedenkt, dass meine mama nicht nur meine schwester und mich großgezogen hat, vorher allerdings auch ordentlich was vom leben hatte und eigentlich am liebsten ein groupie von mozart gewesen wäre? - ich finds saucool.

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meeting the band - a dream come true.

und - morgen abend gehts zu ash. zum konzert. zum interview. dass ich für diese band zum groupie werden würde, hat sie nämlich auch nicht gestört. immerhin kann sie sich noch gut erinnern, wie oft sie mein ash-t-shirt gewaschen hat und dass ich unter anderem deretwegen mal aufs bizarre nach köln gefahren bin. (okay, ich glaube, faith no more, die foo fighters, placebo und beck, bush und pennywise würden ihr weniger sagen im vergleich, obwohl sie genau so wichtig waren für das beste festival-line-up aller zeiten.)gestern abend hat mich während der auflegerei jemand gefragt, was ich denn zu dem interview mit ash anziehen würde. da hatte ich eigentlich keine wirkliche antwort parat. mir wurde eine gekonnte mischung aus professionalität und bisserl bitch vorgwschlagen. professional bitch. ob dieser kleidungsstil nicht eher zur anderen straßenseite passt? - schau mer mal, ich freu mich aber unglaublich, nicht in worte zu fassen, auf die buben. - ob der tim wheeler echt so hübsch ist? und ob die immer noch so schön, so wunderschön mit irischem akzent reden? - ich werd berichten.

laune: ich geh jetzt ins bett. nach der auflegerei schlaf ich irgendwie nie lang und gut.
sententia: mom kicks ass.
song des tages: alt, gut und ash - goldfinger.
btw: ich hab mich nicht nur mit dem neuen arctic-monkeys-album angefreundet, sondern ich finde es den killer und um welten besser als das debut. deshalb wird hingefahren, vielleicht aber auch weil ich so “flourescent adolescent” bin.

der tag danach.

Friday, April 27th, 2007

meistens ist der tag danach doof. oder gar scheiße. in meinem fall verlief der in bezug auf alles meistens gut. bezug heute ist die teuflische mischung aus nix-essen, rot- und weißwein von gestern abend. und wie gern ich manches “ach, weißt, vergessen wir das mit gestern!” zurücknehmen würde, in diesem fall ist es nicht so. kathrin und ich haben die balkon-saison eröffnet. in der hoffnung, dass sich an meiner post-drinking-behaviour (i.e. kein kater!) nichts geändert hat, hat mich meine liebe mitbewohnerin etwa 75 prozent allein trinken lassen. wie oft ich in letzter zeit abgefüllt werde, find ich jetzt gerade aber unglaublich! getreu dem motto “die flasche kann man nicht offen stehen lassen!” haben wir uns/ich mir dezent die lichter ausgeschossen.

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mars-eis, rotwein, weißwein, zigaretten, soda-citron - so macht man uns mädels glücklich! so einfach!

die gute botschaft: heute um sechs aufzustehen, um das zu arbeiten, was gestern keinesfalls mehr möglich gewesen wäre, war kein problem. so beginnt auch das jahr nach meinem 27. geburtstag ohne kater. nice! die schlechte nachricht: das karussell gestern nacht in meinem bett war ebensowenig eingeplant wie das letzten sommer vorm mandarin oriental. nicht so nice, aber immerhin schon daheim und nicht auf der straße.

und an dieser stelle werden jetzt auch gleich ein paar möglicherweise vorhandene missverständnisse ausgeräumt:

1. man kann nicht 24 stunden für zugtickets anstehen.
2. aber man kann in 24 stunden die welt retten.
3. die regel mit den gleichfarbigen getränken stimmt wirklich.
4. servus-sagen ist doch essentiell.
5. auch mit 27 muss man sich an nichts gewöhnen. sonst kommts zum bored-out-syndrom.
6. geburtstag sollte geburtswoche heißen, dann vertut sich wirklich keiner mehr mit datum und alter - dieses jahr waren es doch >4. (man wird ja nicht automatisch am 27. april 27 ;-) oder am 25. april 28.)
note to myself: nächstes jahr hab ich echt ne woche lang, das klingt super. geburtstagswoche ist dann von 20. bis 27. april
7. um gottes willen, könnte ich jemals jemandem böse sein? weil was vergessen wurde? im leben nicht. kann ich aber so tun als ob? und ob! easy blei’m.
8. 27 ist das neue 24.
9. extra für franziska: ich gebs zu, ich nehm ein “vergessen wirs” zurück. vielleicht. eventuell. ein wenig sehr halbherzig. irgendwie is eh ewig her. (und nein, franziska ist nicht direkt involviert)
10. morgen im hahn wirds lässigster punkrock ab 21 uhr etwa, weil ich gebling-blingt auflege. (na, kommst diesmal vorbei?!)

genug jetzt, ich muss ja auch mal los zum arbeiten. meine güte, wie ist das wohl für alle meine freunde, die sich in meiner situation jetzt mit schädelweh rumplagen müssten? ich will es mir ja gar nicht vorstellen. es muss also das winzer-gen sein. vielen dank, österreichische adelswurzeln! vielen dank, dass ich alle strophen eurer hymne kann und meine allerliebste stadt nur vier zugstunden von münchen entfernt liegt! vielen dank, dass ihr aus amerika gekommen seid, um zwölf weinberge zu bewirtschaften! und vielen dank, dass ich als kind schon im weinkeller rumstehen durfte - und jahre später meine magisterarbeit am weinberg schreiben konnte!

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sonst glaubts ja keiner: hier wurde geschrieben - unter anderem.

song des tages: leave the city and come home von den rakes. the endlosschleife.
sententia: der saurausch und ich - wir sind die besten freunde. manchmal.
laune: weiß ich noch nicht so genau. gut, denke ich.
nebenbei: allen ein schönes langes wochenende - woauchimmer.

27 und keinen batzen schlauer

Wednesday, April 25th, 2007

gestern hab ich catatonia, diese wunderbare walisische band wieder ausgegraben, und mir wurde dann auch klar: wenn man nicht will, wird man nicht älter. in diesem sinne - ein “thank you” mit walisischem akzent.

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“If all you’ve got to do today is find peace of mind
Come round you can take a piece of mine
And if all you’ve got to do today is hesitate,
Come here, you can leave it late with me.
You could be taking it easy on yourself
You should be making it easy on yourself
Cause you and I know,
It’s all over the front page, you give me road rage,
Racing through the best days,
It’s up to you boy you’re driving me crazy,
Thinking you may be losing your mind.”

song des tages: catatonias “road rage” oder der fratellis “flathead”, das ich kurzerhand zum jubiläumssong auserkoren hab.
sententia: heut fällt mir nur wenig schlaues ein. kommt eh immer alles anders, als man denkt.
laune: dufte! auf meinem schreibtisch in der arbeit stehen maiglöckchen! die sind ebenso gut wie vergissmeinnicht und tulpen. und flieder!

und danke, isarblogger!

a feine g’schicht.

Friday, April 20th, 2007

was mach ich in der arbeit? sowas:

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die arctic monkeys für die leute von heute suchen, zuschneiden, zammbauen. obwohl sich berlin und müchen einig sind: ab und zu sind sie überschätzt. hör ich da noch wen mosern? ich denke nicht.

augen zu, nase auf!

Friday, April 20th, 2007

im moment sind es die besten zeiten: nachts heimradeln, durchs westend oder durch haidhausen oder oberhalb der isar. dann heißt es - trotz laufender nase wegen ominöser allergien - augen zu, nase auf! es riecht so gut draußen, dass man es eigentlich nicht beschreiben kann. und einen teil trägt dazu selbstverständlich mein lieblingsstrauch bei: der flieder. lilac. wenn er nicht verblühen würde, sobald man ihn ins wasser stellt, hätt ich vermutich mein zimmer damit voll. farbe? egal. riecht super.


man kann es nicht beschreiben, wie gut der riecht.

laune: immer noch sehr gut.
sententia: manchmal heißts echt augen zu und durch.
song des tages: “fidelity” von regina spektor

cat stevens can go to hell!

Thursday, April 19th, 2007

neue sympathie für eine band, die ich nicht so gern mochte bisher: art brut. die live-version von emily kane auf dem nag nag nag nag album ist einfach der hammer. vor allem der teil, in dem der sänger von seiner begegnung mit cat stevens erzählt. de-luxe! ja, ich kann hier nebenbei last-fm hören und ja, ab und zu muss ich dann auch gut lachen. so eine coole version von einem song, der mich am anfang nicht wirklich umgehauen hat.

song des tages: na klar, die live-version!
laune: gut gut gut. heut gehts vielleicht noch zum ösi-abend in den salon.
sententia: cat stevens can go to hell.

gerüst im kopf.

Wednesday, April 18th, 2007

ich bin daheim. ich hab migräne-artige kopfschmerzen: schwindel, übelkeit, lichtempfindlichkeit, geräuschempfindlichkeit und geradeaus schauen kann ich auch nicht. ich verfluch die leute, die “migräne” als billige ausreden für was anderes benutzen. jedenfalls baut jetzt die gerüstbaufirma für die fassadenmaler ihr gerüst vor meiner balkontür auf. und jedesmal, wenn sie eine schraube festziehen, denke ich, die ziehen sie direkt in meinem kopf fest. hoffentlich hört das auch mal wieder auf. eins ist jedenfalls sicher: migräne als ausrede nehmen, ist echt link.

song des tages: weils grad läuft, was von den rakes oder milburn. kannte ich ja bis jetzt beide noch nicht. oder flathead von den fratellis.
laune: nicht fragen.
sententia: das erwartet ihr doch nicht wirklich, oder? der körpereigene baustein lysin hilft auch nicht mehr.

[edit 16:15_ gerüst ist aufgebaut. kopfschmerzen sind besser, aber noch nicht weg. und ich bekomm meine augen nicht wirklich auf. so a scheiß. aber ich hab über das last.fm-radio eine tolle, neue band entdeckt: die rakes. und die hör ich jetzt rauf und runter, finds toll und hab gleich tickets fürs konzert in münchen bestellt. da spielen sie gemeinsam mit den bishops - und ich kenn jetzt mindestens eine person, die da drauf neidisch ist. vielleicht ;-) ]

the rent-boys are back!

Monday, April 16th, 2007

also, nun ein wenig ausführlicher: die band, die sich selbst vor zehn jahren als stricher bezeichnete, ist zurück. die downpatrick-boys are back in town. selbst wenn sie jetzt in nyc leben, egal: das lange warten hat sich gelohnt! ash is back!

[ich wollte hier das video einbinden, aber offensichtlich kann ich es nicht. deshalb verlin ich es hier. dafür gibts noch ein foto.]


für den würd ich sogar zum groupie werden…

und natürlich: der sänger ne schnitte wie eh und je! und damit wirds auch der song des restlichen tages. freu ich mich aber aufs konzert! der song ist der kracher. auf den hab ich gewartet. - obwohl ich mich ja auch grad mit dem neuen arctic-monkeys-album anzufreunden versuche. das wird allerdings ein hartes stück arbeit. mensch, ash rockt echt ganz ordentlich, ich bin begeistert!

nymphenburg, 6.20 am

Monday, April 16th, 2007

7 läufer, 5 eichhörnchen, 2 rehe, zirka 6 km. und ein super sonnenaufgang über dem schloss pünktlich zum vorbeilaufen an den kasakden.
@isarblogger: schee wars.

song des tages: “this is the dream of win and regine” von final fantasy
laune: wie wohl - super!
sententia: fällt mir echt noch nix ein.

nix.

Sunday, April 15th, 2007

nix tun. das ganze wochenende lang. absolut nix. freitag abend im hahn versumpfen, stichwort: straf-astra. samstag mittag an die isar. samstag abend daheim endlich mal schlafen. sonntag auf dem balkon. sonntag abend in den biergarten. wenn schon nicht nach wien, dann immerhin an den wiener platz. what a weekend. so müssen die immer sein.

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platz in wien oder wiener platz? heute den mit der kastanie.

song des tages: bin untenschlossen. entweder “before i fall to pieces” von razorlight oder “morning child” von 4hero. (der gewiefte fm4-hörer kennt letzteres natürlich!)
laune: ich seh aus als wär ich eine woche in spanien gewesen. meine haare sind heller geworden, meine haut dunkler. a traum.
sententia: wer brauchts meer, wenn man immer nie dort sein kann?