die coolness im blut.
sonntägliches telefongespräch mit der familie auf dem lande:
ich: “he, mama, fährst du morgen zufällig nach österreich?”
mama: “ja, zufällig echt und sogar nach salzburg in die stadt.”
ich: “okay, dann hast jetzt eine mission: du gehst zur bank-austria-filiale in der getreidegasse 1 und kaufst bitte zwei tickets für die artcic monkeys am 11. juli in der wien arena für mich.”
mama: “in der bank? arctic monkeys? aha. wer geht denn da hin?”
ich: “schon in der bank. franziska und ich fahren da vermutlich hin. kannst du das machen?”
mama: “ja, klar, kauf ich dir. kein problem.”
ists nicht ein highlight? wenn man bedenkt, dass meine mama nicht nur meine schwester und mich großgezogen hat, vorher allerdings auch ordentlich was vom leben hatte und eigentlich am liebsten ein groupie von mozart gewesen wäre? - ich finds saucool.

meeting the band - a dream come true.
und - morgen abend gehts zu ash. zum konzert. zum interview. dass ich für diese band zum groupie werden würde, hat sie nämlich auch nicht gestört. immerhin kann sie sich noch gut erinnern, wie oft sie mein ash-t-shirt gewaschen hat und dass ich unter anderem deretwegen mal aufs bizarre nach köln gefahren bin. (okay, ich glaube, faith no more, die foo fighters, placebo und beck, bush und pennywise würden ihr weniger sagen im vergleich, obwohl sie genau so wichtig waren für das beste festival-line-up aller zeiten.)gestern abend hat mich während der auflegerei jemand gefragt, was ich denn zu dem interview mit ash anziehen würde. da hatte ich eigentlich keine wirkliche antwort parat. mir wurde eine gekonnte mischung aus professionalität und bisserl bitch vorgwschlagen. professional bitch. ob dieser kleidungsstil nicht eher zur anderen straßenseite passt? - schau mer mal, ich freu mich aber unglaublich, nicht in worte zu fassen, auf die buben. - ob der tim wheeler echt so hübsch ist? und ob die immer noch so schön, so wunderschön mit irischem akzent reden? - ich werd berichten.
laune: ich geh jetzt ins bett. nach der auflegerei schlaf ich irgendwie nie lang und gut.
sententia: mom kicks ass.
song des tages: alt, gut und ash - goldfinger.
btw: ich hab mich nicht nur mit dem neuen arctic-monkeys-album angefreundet, sondern ich finde es den killer und um welten besser als das debut. deshalb wird hingefahren, vielleicht aber auch weil ich so “flourescent adolescent” bin.