Archive for April, 2007

decision-maker!

Friday, April 13th, 2007

ja, ich bins, der decisionmaker. ich wohne in ursis kopf und der isarblogger hat ein paar fragen gestellt und beantworte sie jetzt. ungefragt.

kalter oder warmer kakao? kalt. milch aus dem kühlschrank.

tennissocke oder tennisschläger? leider kein tennisschläger mehr, da fehlt ein knochen. und an die socken trau ich mich nicht ran.

karusell oder geisterbahn? wellenflug.

hohe oder halbe chucks? hohe in rot, blau, schwarz und gelb.

weissbrot oder schwarzbrot? schwarz.

audi oder bmw? bmw.

kamps oder dat backhus? der bäcker am eck, den es nur drei mal in münchen gibt.

sprite oder fanta? fanta limón. oder kas limón.

zu rad oder zu fuß? radl.

kräuterdip oder kräutergarten? kräutertrog auf dem balkon

tulpen oder lilien? tulpen, des isarbloggers und auch meine lieblingsblumen (gemeinsam mit vergissmeinnicht).

weiss oder schwarz? schwarz. und bunt!

mit oder ohne zwiebel? mit.

chips oder flips? chips.

jacke oder mantel? indifferent. je nach laune.

dr. sheppard oder dr. ross? dr. ross in echt, mcdreamy in der serie.

snickers oder mars? snickers. und mars-eis.

the national oder the international noice conspirancy? schwierig. wenns geht, gern regional, sonst immerhin fair.

berlin oder hamburg? münchen oder wien.

jogginghose oder joggingschuhe? turnschuhe. immer.

paperback oder hardover? paper.

digipack oder plastikhülle? besonderes in echt, der rest digi.

mit oder ohne zucker? mit.

enjoy the silence oder behind the wheel? home.

rad-geschichte 01/07

Thursday, April 12th, 2007

eigentlich müsste es 01/02/07 lauten, aber das ist zu umständlich. also, ein post - zwei geschichten.

geschichte eins
jemand hat am wochenende meinen hinterreifen zerstört. ich weiß nicht, ob es der  nur vom fakir zu bewältigende scherbenteppich zwischen nachtgalerie und m-park war (ja, meine damen und auch herren, hier wohne ich!) oder der volldepp, der mir auch meinen mit kabelbindern festgezurrten radlkorb geklaut hat, war. jedenfalls hieß es: schlauchwechsel, weil mit flicken beschäftige ich mich ja so ungern. gut, gestern abend rad richtig drapiert, schraubenschlüssel (immer den 15er!) gezückt und los. - bewegt sich nix. kommen zwei knaben meines alters daher, sag ich “he, ihr seht so aus als könntet ihr das: schrauben locker machen” ja, konnten die auch. dann hab ich angefangen, fachmännisch mein hinterrad aus allem, was es fest hielt, zu lösen. der ipod mit vorhin geposteter playlist läuft, die sonne scheint - plötzlich taucht in meinem blickwinkel ein gesicht auf: “brauchst hilfe?” - “seh ich so armselig aus?” - “nö, aber zu zweit gehts schneller!”. okay, der große unbekannte hat die drecksarbeit (ich mein echt dreck, radlschmier’ nämlich)  allein erledigt, ich war nur noch für die bespaßung zuständig. obwohl ich den dr. sno* um eine zeichnung gebeten habe, kann ich aber natürlich auch selber einen radschlauch wechseln und auch ein bremsseil neu einziehen. aber trotzdem wars nett, schließlich nciht allein mit schmierbratzen da zu stehen.


offensichtlich sah es bei mir besser aus.

geschichte zwei
das radl läuft wie geschmiert (jetzt aber echt!). auf dem heimweg von der arbeit: ich bin blendendst gelaunt, es war nämlich ein außerordentlich guter, ja nahezu perfekter tag. der ipod liegt im rotkäppchen-körberl, ich radel meines weges, also komplett ohne ablenkung, um genau zu sein auf der prinze. da ists ja nun recht bersichtlich - kaum bäume, keine parkenden autos. trotzdem schafft es doch eine unglaubliche bauerntrutschn einfach mal so rechts in die oettingen abzubiegen. ja, nee, is klar, bei dem wetter radelt sicher keiner bei grün, soviel eis, regen und schnee wie es dieser tage so hat. dieser keiner war natürlich ich. zum glück hab ich aber schon gebremst, ein wenig zumindest. trotzdem hat es mich zerlegt: nicht auf den boden, sondern in einem kleinen, feinen, schicken, engen winkel zwischen meinem rad und kotflügel. das fahrende mädchen schaut mich geschockt und entgeistert an, die beifahrende mutter reißt sich zusammen, steigt aus und schlägt die hände vor den mund: “um gottes willen!”

ob mir was passiert sei (nein), ob ich nicht noch kurz stehen bleiben will, falls mir übel würde (nein, für so einen krampf hab ich echt keine zeit), ob man fahrrad noch ginge (ja, aber den geklauten radlkorb und das neue einstellen der schaltung könnte sie eigentlich schon zahlen). ich schau derweil verstohlen auf das auto: gut gemacht - einen gescheiten kratzer reingefahren und den außenspiegel bis zum abbrechen verdreht. “so gehörts euch blinden volldeppen”, denk ich noch. mutter sieht mich an: “wirklich alles gut?” -”jaja, das passt schon. aber vielleicht könnten sie ihrer tochter sagen, dass sie mal besser aufpassen soll, weil wirklich auto fahren kann sie halt nicht. aufpassen und schauen sind halt ab und zu schon von vorteil.” - mensch, war ich aber gut gelaunt heute, was? die tochter hat schon die polizei kommen sehen, aber das kenn ich schon: dann wars auf dem radlweg und ich bin wieder zu 2/3 schuld, mir muss noch im nachhinein der ellbogen gebrochen werden und durch zwei, drei feste tritte müssten blaue flecken und eine jochbein-/rippen-/knieprellung herbei geführt werden. zu viel arbeit für heute, zu schön war der tag. ich glaub, mir fehlt nix.

song des tages: “those dancing days are gone” von der bruni.
sententia: awake is the new sleep.
laune: sag ich doch - deluxe. wenigstens weiß ich diesmal, woher die blauen flecken kommen, falls sie denn kommen sollten.

have a smooth day and night

Tuesday, April 10th, 2007

so, jetzt ists wieder mal zeit für die immer wiederkehrende itunes-playlist. diesmal ist das wetter der grund: kaiserwetter braucht gute musik! gestern morgen - ja, vor 10 - bin ich arbeitenderweise auf dem balkon gesessen und hab mich allerfeinst von fm4 bedudeln lassen. weil der ipod aber kein fm4 spielen kann, widme ich diesen post meinen 15 april-hits zum nix-tun.

faul.jpg
gern anhören nach einem faulen nachmittag im englischen garten.

feist - mushaboom
meine güte, endlich weiß ich, wer das ist. und was wars für ne tolle werbung! und fürn toller typ in der werbung! und was für ein wahnsinns-eröffnungssong für die playlist! toll!

air - all i need
ja, ich weiß, der track klingt eher nach skaten im sommer, aber nein. schon 2002 war es mein lieblingslied auf einer cd mit obigem namen. ganz großes kino.

nightmares on wax - les nuits
immer ganz easy bleiben. passt so gut zu air und passt so gut zur sonnigen, gechillten laune und einem faulen nachmittag an der isar.

bloc party - sunday
“and i love you in the morning, when you are still hung-over” - gibts denn was schöneres, was man gesagt bekommen könnte? an einem sonntag? und auf das konzert freu ich mich auch schon.

razorlight - before i fall into pieces
den rat im text sollte man vielleicht lieber befolgen, sonst endets mit der bloc party. aber ganz so tragisch ists ja meistens nie.

the shins - australia
da sind sie ja wieder, dir guten shins! und hervorragend wie eh und je. oder, veit?

the kooks - seaside
ohja, die kooks find ich toll. und ein wenig niedlich vielleicht auch. jedenfalls steuern sie seaside zu meinem faulen tag bei.

john mayer - waiting on the world to change
ursi, das ist ja pop! ja, und? ist ganz schön lässiger pop und wenn das nicht zu nem feinen lazy sunday passt, weiß ich auch nicht. also, easy blei’m.

ben folds - landed
fast zwei jahre ist der song jetzt alt. und immer noch ganz groß. und erinnert mich an den letzten frühling an der uni. und berlin. und sonne. und macgyver - aber das ist echt ne andere geschichte.

carla bruni - those dancing days are gone
französin singt auf englisch mit der wild-verrauchten stimme. da ists echt wurscht, was sie singt. hauptsache, sie säuselt vor sich hin. merci!

beluah - popular mechanics for lovers
ist halt einfach gut. vorausgesetzt man steht auf dieses seichte westcoast-zeugs, das nach never-ending sunshine klingt. sogar wenn es wieder mal regnen sollte.

ben harper - beautiful day
das muss ich ja hoffentlich nicht noch weiter ausführen, erklärt es sich ja quasi von selbst.

…and you will know us by the trail of dead - eight days of hell
von der hölle schön singen ;-) ich kenn ja eigentlich nur drei songs vom trail, aber den mag ich am liebsten. vielleicht weil er so anders ist als die anderen beiden. und weil er ein wenig lustiger ist? ists da so lustig in der hell?

beatsteaks - meantime
keine playlist mehr ohne die beatsteaks! und das neue album ist ja wohl echt der oberburner. und “meantime” ein wahrhaftig wunderschöner mädchen-song wie “she was great”.

wolfgang ambros - da hofa
und auch keine playlist mehr ohne österreich! und dann bitte auch gleich das derbste aller lieder. das beste daran: obwohl ich es schon seit über 15 jahren kenn, muss ich bei dem lied immer noch lachen. jedes mal.

aus der reihe fällt noch disability’s “ich will sonne”. aber ich hab ja die ep.

song des tages: mushaboom von feist.
sententia: i knew this was gonna happen.
laune: morgen um sechs klinget der wecker und schellt zum morgendlichen lauf durch den nymphenburger park. echt? - mal sehen ;-)

felices pascuas!

Friday, April 6th, 2007

schon ist wieder ein jahr vorbei und heut nachmittag feiert dann die kukluxklan-ähnlich verkleidete bevöllerung spaniens den karfreitag. buh!

ich fahr in weniger als zwei stunden in richtung heimat und was tu ich dann da? schlafen in der sonne im garten erstmal. und dann? mich vor den fernseher schmeißen und den orf schauen. meine eltern sind vormittags noch in österreich und besorgen mir die für meinen plan notwendigen milchprodukte (trinkt mehr molke!). morgen abend gehen wir vielleicht weg, aber vielleicht auch ned - macht nix, weil mir ist gestern folgendes passiert:

mitternachts haben sich franziksa und ich im schwarzen hahn getroffen, aufs mitternachtsbier. nein, und wir wurden nicht nur von den buben aus bruck extrem viel und lang von der seite angelabert (”es seids doch scho aus niederbayern, oda?” - “hm, wart kurz, dieses gespräch beend ich lieber gleich.” sagt mal, gibts irgendwo dieses nest mit den geographiedeppen?!). jedenfalls war der letzte freitag wohl ein solcher erfolg,dass ich nun für einen der besten abende im schwarzen hahn verantwortlich bin! sagt der philipp und der muss es eigentlich wissen, weil vor freitag ist noch nie das bier ausgegangen. also, was mach ich a sonntag? genau:

hasen.jpg
also, vorbeikommen! eier suchen am abend suckt eh!

song des tages: der hat ja grad angefangen. vermutlich das unplugged-programm auf fm4, das grad läuft. hervoragend: ben lees version von modest mouse’s “float on”
sententia: wer nicht will, der hat schon.
laune: schau mal nach draußen, baby! genau so sonnig!

frau magister ursula schmied.

Tuesday, April 3rd, 2007

lang her und irgendwie doch noch länger vor mir hergeschoben und jetzt ist es doch so weit: meine magisterarbeit kommt an einer fremden uni raus. die uni wien hat gestern ihr interesse an meiner arbeit bekündet und so wies aussieht, gibts am 31. mai ein kleines treffen und die feierliche übergabe an zwei institute der hauptuni, im genaueren sinne dem institut für wirtschafts- und sozialgeschichte und dem institut für österreichische zeitgeschichte.

also hat sichs doch gelohnt, damals im sauheißen juni zwei tage an der uni, in dem großen, schönen, aber lauten lesesal und nicht an der donau rumzuhängen und als einzigen ausgleich die rosen im volksgarten zu haben. so, wie es aussieht, bin ich doch eigentlich wirklich für das vielgeliebte österreich bestimmt. für kenner: “arbeitsfroh und hoffnungsreich.”

song des tages: “as i please” von den beatsteaks
laune
: allergie? schnupfen? keine ahnung. und woher die blauen flecken kommen, frag ich mich immer noch.
sententia: österreich ist ein labyrinth, in dem sich jeder auskennt. (h. qualtinger)