award für “best live act ever”
ja, der wird vergeben. und an keine geringeren als die beatsteaks. jetzt ist leider erstmal schluss mit den konzerten, aber am sonntag am chiemsee haben publikum und band nochmal alles gegeben. schreiben die beatschnitzel:
“Liebes Tagebuch, Heute war mein schönster Tag. Wir sind im Rasthaus zu Felden gelandet, seines Zeichens die erste Autobahnraststätte Deutschlands, womit die Bauherrenfrage auch schon geklärt wäre. Das Rasthaus liegt direkt am Chiemsee, worin ich den gesamten Tag mit Brust- und Kraulschwimmen verbringe, inclusive Arschbombe und Sägefischjagd. Danach gibt’s Schwein vom Grill mit anschließendem Konzert, was sehr gut ist und pünktlich zum Gewitter von der außerordenlich ordentlichen Band beendet wird, um dem ungewöhnlich symphatischen Publikum eine trockenen Abreise zu ermöglichen. “

lang angekündigt, endlich eingefügt und systematisch ins netz gestellt: den ollen punkrocker teutoburg-weiß mit seiner brille.
genau so wars: ab an den chiemsee, drin schwimmen, dann (sehr zweifelhaftes) schnitzel essen, dann aufs konzert, rocken, dann schnell im gewitter zum auto laufen und einschlafen, in der landsberger straße abgeliefert werden und sich auf den 30. november freuen.
wer nun (schon wieder) behauptet, ich sei ein groupie dieser berliner band - bitteschön, von mir aus. aber ich bin keins. die sind einfach nur zu gut live, als dass man sie verpassen sollte, wenn man hinfahren kann. und das mit wien - ja, da waren ja gleich mehrere gute gründe am start. außerdem - band-leben adieu - hab ich meine arctic-monkeys-tickets verschachert. auch gut, also strand statt wien im august. auch fein.
musik bestimmt jedoch grad mein leben. nicht nur, dass am sagenumwobenen freitag, den 13., wieder der hahn vor punkrock erbeben wird - nein, ich hab auch tolle neue cds. morgen werde ich endlich das neue ash-album in den händen halten, das mir quasi druckfrisch direkt vom herrn warner himself zugeschickt wird. und - man mag es kaum glauben - ich hab ein video auf mtv gesehen, von dashboard confessional mit(obacht, jetzt kommt der schocker) juli oder zumindest mit der schnepfe von denen. die sieht der kiki dunst erschreckend ähnlich, aber der song ist gut. gut insgesamt und gut für den sommer. und mit einem wahren textteil, der gleich als sententia aufgeführt wird. der rest ist für mein leben im moment allerdings zu melodramatisch, klingt aber ganz zauberhaft.
laune: hervorragend! der job macht immer noch soviel spaß wie als praktikum. rockt. cool. und der rest läuft auch extrem g’schmeidig vor sich hin. so muss’ sein.
sententia: “clear liquor and cloudy eyes, too early to say goodnight” (stimmt. absolut)
song des tages: besagtes “stolen” von dashboard confessional. original-version.
July 5th, 2007 at 11:07 am
Den Award für den besten Liveact ever unterschreib ich auch sehr gern.
Perfekter Tag und klasse Konzert.
Schee wars!