sogar die konservativen amerikaner habn nach der zweiten legislaturperiode von bush bemerkt, dass irgendwas nicht stimmt. des moines in iowa hats heute nacht vorgemacht und ich hoffe, es folgen noch mindestens 38 andere staaten:

ich möchte, dass barack obama präsident wird. nicht nur, weil er in manchen dingen eine unverkennbare ähnlichkeit mit president robert palmer aus “24″ hat, nein, sondern weil man erst mit ihm die usa wieder ernst nehmen kann. bush wurde in die reihe der schlechtesten präsidenten der usa aufgenommen (neben solchen wie hoover und jackson, was nun wirklich kein ruhmesblatt ist) und natürlich - ich als frau sollte eher vom team hillary sein. aber nein, ich bin mir sicher, dass ihr großer pluspunkt (frau) nur bei wenigen zieht: selbst die amerikansichen frauen sind sich in dem punkt einig, dass sie sich dreht und wendet wie ein fähnlein im winde.
simma alle gegen den irak-krieg? ich auch. oh, aber gibt mir wer geld, der dafür ist? äh, wart schnell, ich ändere meine meinung. ich hab ja selten sowas inkonsistentes erlebt. und jetzt dem bush den großen, schwarzen peter zuschieben, obwohl man einige punkte seiner agenda ganz offen und begeistert unterstützt hat (abstimmung über den militärischen einsatz im irak) - ich weiß nicht. als sie heute nacht in des moines dann meinte “i am so ready for this campaign. i am so ready to lead” dachte ich mir: achso, ja okay, würd ich als dritte auch sagen. hä?!

ich hoffe ja nur, dass uns nicht das schlimmste übel - huckabee - ereilt. dann wärs wie bei uns mit dem austausch von stoiber durch beckstein: schlimmer gehts immer. aber zum glück gibts ja die gründerstaaten an der ostküste, die mit konservativen ex-priestern weniger am hut haben.
laune: ja, gut. morgen gehts vielleicht auf den berg. zur ersten tour. vielleicht.
song des tages: “seven days in the sun” von feeder.
sententia: frohes neues jahr noch allen!