r wie rakete.

hoch lebe das alphabet! eine mir sehr am herzen liegende person hatte am freitagabend einen tollen vorschlag: “lass uns eine abc-kneipentour im wochenrythmus starten!” wochenrythmus geht klar. kerstin und ich hatten das auch schonmal vor fünf jahren geplant und mussten nach einem abend und den buchstaben b, p, k, s und z wieder aufhören (das “b” für “burger king” in einer samstagnacht spricht b wie bände, oder?). vielleicht klappt es diesmal, das r hatten wir schon.

9902050.jpg

also, r wie rakete. rakete am johannisplatz in haidhausen. r wie recht nett. und nicht im sinne von “recht nett ist die kleine schwester von scheiße”. kleiner als die meisten wohnzimmer, aber mit den schönen, großen, gepolsterten fensterbankerl kommt sie daher und angeblich trifft sich hier “haidhausen society”. haidhausens wer? menschen mit kapuzenpullovern gleichermaßen wie menschen in roten kunstlederhosen (auf dem weg zum kunstpark?) und alle sind sie doch gleich: das tegernseer oder das selbst gemischte radler (!) machen aus einem jedem doch erstmal nur eines: einen normalen menschen. hervorragend! und dann kennt man auch noch den großen mit der brille hinter den plattentellern im eck aus der uni. letztendlich ist die rakete wie ein eigenes wohnzimmer mit dj, in dem man seltsamerweise neue leute trifft. zwar selten mehr als 30, aber dann wär es zu voll. das eigene wohnzimmer ja ehrlich gesagt auch.

laune: lazy sunday, baby.
song des tages: “that’s not my name” von den ting tings.
sententia: diese geschichte vom deutschlandfunk mit den orang-utans kann einfach nicht stimmen. die hoffnung stirbt ja immer zuletzt.

Leave a Reply