Archive for February, 2008
gstraad.
Friday, February 15th, 2008ja, genau, “gstraad” hätts mich heut morgen, 6:15 h ortszeit, fast. wieso? weil ned “gstraad” war. stimmt, so ein kälteeinbruch im februar ist aber echt auch überraschend. jedenfalls bin ich dann zur und in die ubahn geslided und von der haltestelle “tristesse arabellaprk” auch zu meinem büro. vielleicht sollte man im februar aber auch nicht immer die converse one stars anziehen? man weiß es nicht.
laune: i survived another week frühdienst.
sententia: “immer gestreute straßen und gehwege”, das wär mal was für die wahlprogramme zur kommunalwahl.
song des tages: “i gotta move” von ben kweller.
wo will er denn hin?
Thursday, February 14th, 2008man mag vermuten, ich lese bevorzugt nur schund. also, schundmagazine. zu einem gewissen teil stimmt es auch. sind wir allerdings inmitten der vorwahlen in den usa, kommt gerne und oft die kleine amerikanistin in mir zum vorschein (und wendet sich damit also ab von den promis aus la). genau aus diesem grund kauft man auch dann gern deutschlands großes, oranges nachrichtenmagazin - nicht zuletzt auch deshalb, weil man oft, in letzter zeit aber immer weniger oft, mit dessen politischer meinung relativ konform ging.
der untertitel “barack obama und die sehnsucht nach einem neuen amerika” klingt ja verheißungsvoll. aber dann, in der titelgeschichte selbst, wundert man sich: was will er mir eigentlich sagen, der spiegel? an obama findet er nichts wirklich gutes (kiffen, koksen, kirche, aber immerhin ehrlich), an hillary auch nicht wirklich (verblasst, überrumpelt von obama) - aber hauptsache er hängt dahinter ein vierseitiges gespräch mit mccain dran. was soll das denn bitte? ich dachte, die haben immerhin noch eine meinung… und ja klar, objektiv bleiben als nachrichtenmagazin, schon klar. dann ist ihnen das mit der objektivität aber auch erst dieses jahr (wieder) eingefallen.

keep on smiling. ich meins ernst. (foto via barack obama)
man kann in deutschland die amerikaner an und für sich eh schon schwer erklären (oh ja, wie oft hab ich eigentlich versucht mein hauptfach damals “amerikanische kulturgeschichte” zu erklären) und dieser tage wird vielleicht sogar manchem dumpfen europäer bewusst, dass es in amerika sowohl eine eigene kultur (deswegen sind die so!) als auch eine eigene geschichte (deswegen haben die auch nur zwei parteien und deswegen wählen viele oft und immer gleich) gibt.
und vielleicht sieht der dann auch ein, dass die usa genau so einen wie obama brauchen. dass es nach acht jahren bush jun. zeit wird für einen, der noch was erreichen will und der ziele hat, die vielleicht nicht so schnell zu erreichen sind wie aufrüsten oder steuersenkungen (ich denke hier besonders an das kyoto-protokoll, dass mccain ja immer noch/schon wieder in frage stellt). vielleicht braucht es einen, der ehrlich ist und einer linie folgt - egal ob schwarz, weiß, frau oder mann. und dass obama als große tugend die der ehrlichkeit hat, das haben inzwischen sogar seine größten zweifler und kritiker erkannt. selbst der spiegel. wohin auch immer der will.
laune: gut.
song des tages: i’ll fly away von o brither where art thou-soundtrack
btw: gefolgen wird nach nyc! es geht im mai mit franziska in den big apple. deluxe!
to be tested.
Friday, February 8th, 2008manche leute werden festgenommen, weil sie DUI (driving under influence für die nicht-bunte-leser) unterwegs sind. wir hier haben eine ganz andere, wenn auch nicht einfacher zu bekämpfende sucht: ein gemisch aus mit kohlensäure versetztem wasser und apfelsaft fordert seine opfer in unserem büro. “apfelschorle” heißt der feind. und innerhalb der nächsten woche wird getestet, welche mischung davon am schlimmsten ist. be prepared.
song des tages: “if i had eyes” von jack johnson
laune: wochenende!!!
sententia: manchmal ist man einfach zu geil für diese welt ![]()
kri, kra, krapfenalarm!
Monday, February 4th, 2008so, letztes jahr wurde ausgesetzt, dieses jahr ging es weiter: der krapfentest. tester und testerinnen bestehen diesmal nicht nur aus mir und den stimmen in meinem kopf, sondern repräsentieren die welt: hardcore-tester caro, christian und ursi und zeitweise-testerin mandy. los gehts.

testgegenstand: krapfen mit marillenmarmelade
müller: “immer noch 0815, aber gut” (ursi), “sehr gut” (christian), “ein bissl saftiger könnten sie sein, aber lecker” (caro)
aumüller: “okay” (caro), “kann nicht mitreden, hatte erdbeer”(christian), “war gut” (mandy), “bissl künstlich” (ursi)
bachmaier: “okay” (caro), “fluffig” (ursi), “fällt durch, marmelade hat gefehlt” (christian)
wimmer: “fein” (ursi), “auch lecker” (mandy), “auch gut, fast gleich auf mit dem müller” (christian)
zöttl: “ganz okay” (ursi), “der kann nix, da schmeckt alles scheiße” (christian)
rischart: klassiker
backshop: “der eindeutige verlierer” (christian, ursi)
aus der reihe:
aumüller: pflaumenkrapfen mit schuss. “giftig, aber gut” (caro, christian, ursi)
aumüller: erdbeerkrapfen. “farbe künstlich, marmelade sehr flüssig. man hat doppelt was davon, weil man dann gleich für den fasching geschminkt ist. aber köstlich “(caro, die diesen krapfen über dem mülleimer , mit marmelade rumtropfend, essen musste). “igitt” (ursi). “flüssig und künstlich, aber schon okay.” (christian)
uns fehlen: rackls backstube, högl und diverse andere, die nicht am und um den arabellapark ansässig sind (also fast alle). her mit euren testergebnissen, bestimmt kommen euch die krapfen auch schon zu den ohren raus. mit drei kilo mehr und der nase voll von staubzucker freuen wir uns auf die fastenzeit. und ihr - any resolutions?
song des tages: “love revolution” vond er neuen lenny kravitz
laune: fein.
sententia: “einer geht noch.”
