und dann is alles anders.
meine güte, ewig her. macht aber nix, denn zum glück ist ein blog so was wie ein online-TAGEBUCH, in das man nur schreibt, wenn einem danach ist. ist bei mir zumindest so.
alles ist schrecklich. die blöde krise hat jetzt auch an meiner tür angeklopft. und wenn man immer denkt, dass es alles schon irgendwie gehen wird, gehts doch nicht. dann klopft die krise nicht mehr leise an, sondern tritt die tür ein. mit pauken und trompeten, ganz ohne rücksicht auf verluste. es würde alles weiter gehen, sagen alle. klar, es ist ja auch keiner gestorben. trifft mich die arschlochkrise persönlich in der breitseite? nein, aber muss sie das?! max herre meint, das leben läuft nicht geradeaus. mag sein.
damit mag der herre recht haben und dass man nach vorne schaun muss, stimmt auch. aber man hat mir was weggenommen: die mitbewohnerin in meinem jugendzimmer im vierten stock. die beste banknachbarin, die man sich vorstellen kann. die, ohne die es nicht mehr so ist, wie es war. die, die mich da rein geholt hat, wo ich jetzt allein weiter sitzen muss. ohne vorwarnung hat man sie geklaut. immer frag ich mich jetzt “wieso sie und nicht ich?” und “wieso nicht wir beide?” und dann denke ich immer, dass sie mir im jugendzimmer fehlen wird wie mein linker arm. oder auch der rechte. oder die tonwertkorrektur im photoshop. und dass ich allein nicht mag. und dass ich alles tun würde, um es zu ändern. aber nicht kann. und das ist das bittere.
dass ich jetzt bei max herres neuem song “blick nach vorn” für immer rotz und wasser heulen werd, naja, das ist immerhin mein kleines opfer. ich wünschte, es gäbe was, mit dem ich mehr ändern kann. is aber wohl leider nicht. der post ist zu persönlich? - my ass, was ist heute schon noch persönlich…
sententia: karma is a bitch.
ich kann sonst leider nichts mehr sagen.