Archive for the ‘an und für sich’ Category

tonwert? - gone.

Thursday, July 2nd, 2009

meine tonwertkorrektur ist weg. und es ist noch viel schlimmer als dass man es sich hätte vorher ausmalen können. und ich will nicht mehr. und ich könnte nicht so viel essen wie ich kotzen möchte. und ich fühl mich leer. das kann doch alles einfach nicht wahr sein. und dann will ich gar nicht wissen, wie schlimm es für die personifizierte tonwertkorrektur ist. wo auch immer du heute abend steckst, verschieb den farbton, nicht die schwarzwerte ;-) und hol mich mit weg von hier. und wenn es nur ein tag an der isar mit max herre, der britney und schnaps ist. july is gonna suck big time.

und dann is alles anders.

Monday, June 29th, 2009

meine güte, ewig her. macht aber nix, denn zum glück ist ein blog so was wie ein online-TAGEBUCH, in das man nur schreibt, wenn einem danach ist. ist bei mir zumindest so. 

alles ist schrecklich. die blöde krise hat jetzt auch an meiner tür angeklopft. und wenn man immer denkt, dass es alles schon irgendwie gehen wird, gehts doch nicht. dann klopft die krise nicht mehr leise an, sondern tritt die tür ein. mit pauken und trompeten, ganz ohne rücksicht auf verluste. es würde alles weiter gehen, sagen alle. klar, es ist ja auch keiner gestorben. trifft mich die arschlochkrise persönlich in der breitseite? nein, aber muss sie das?! max herre meint, das leben läuft nicht geradeaus. mag sein. 

damit mag der herre recht haben und dass man nach vorne schaun muss, stimmt auch. aber man hat mir was weggenommen: die mitbewohnerin in meinem jugendzimmer im vierten stock. die beste banknachbarin, die man sich vorstellen kann. die, ohne die es nicht mehr so ist, wie es war. die, die mich da rein geholt hat, wo ich jetzt allein weiter sitzen muss. ohne vorwarnung hat man sie geklaut. immer frag ich mich jetzt “wieso sie und nicht ich?” und “wieso nicht wir beide?” und dann denke ich immer, dass sie mir im jugendzimmer fehlen wird wie mein linker arm. oder auch der rechte. oder die tonwertkorrektur im photoshop. und dass ich allein nicht mag. und dass ich alles tun würde, um es zu ändern. aber nicht kann. und das ist das bittere.

dass ich jetzt bei max herres neuem song “blick nach vorn” für immer rotz und wasser heulen werd, naja, das ist immerhin mein kleines opfer. ich wünschte, es gäbe was, mit dem ich mehr ändern kann. is aber wohl leider nicht. der post ist zu persönlich? - my ass, was ist heute schon noch persönlich…

sententia: karma is a bitch.
ich kann sonst leider nichts mehr sagen. 

another f***ing bullshit night in munich.

Sunday, October 12th, 2008

so. scheiß-weggeherei in münchen.

1. diesel-party: eine frechheit. die haben überall rindenmulch ausgebreitet, sodass es in zwei von drei räumen dezent penetrant nach erbrochenem roch.

2. cohibar: mei. da waren wir nicht lang.

3. atomic: ich hasse diesen laden. wirklich, mit allem was ich hab. ich fand die  leute doof, den dj, die musik und die 7  € eintritt und das bier für 3,80 € eh wie immer unglaublich. sollte ich nochmals in nicht komplett desaströsem und delirischen zustand einem besuch im g’schissenen “größten wohnzimmer der stadt” zustimmen, fucking shoot me.

wo kann man denn in münchen noch weggehen? wo?! echt, another bullshit night in munich trifft den heutigen abend ganz gut, wär ich doch einfach in der schnellen liebe versumpft oder noch besser: gar nicht weggegangen. immerhin gehts morgen an den schliersee.

laune: nicht mal fragen!
song des tages: bestimmt nix von dem atomic-gehopse.
sententia: WO SIND DIE NORMALEN LÄDEN IN MÜNCHEN HIN?!?!? 

que fuerte.

Thursday, August 14th, 2008

also, ich lese. kaum auf deutsch. sondern alles, wenns geht in einer anderen sprache (halt englisch oder spanisch im original). nun lese ich im moment ein buch, das da heißt “diario de un skin“. logens, auf spanisch. und es ist eine schrecklich erschreckende geschichte, in echt passiert, kein roman:

ein journalist schleust sich in eine der gefährlichsten skinhead-organisationen spaniens ein. es handelt sich dabei um die ultrassures von real madrid, die hardcore-fans. die gehen dann nach den spielen auf “menschenjagd” und drehen komplett durch - xenophobia at its worst. dass es immer noch solche volldeppen gibt, find ich schrecklich. egal, wo. allerdings gruselig, weil in spanien kann man ja auch mi lucha, also mein kampf, kaufen und hakenkreuze sind auch nicht verboten. aber gutes buch - und ich versteh fast alles ;-)

lustiger und kurzweiliger und viel mehr mädchen ist gossip girl! i am a huge fan now!


i like! mehr mädchen geht nicht! i am hooked.

song des tages: frequently baby von melee
laune: sehr gut, hab heute schon unmengen von mädchenprodukten (=schminke) erstanden. call me “her glossiness”
sententia: omfg

cor-, cor-, cordoba!

Monday, June 16th, 2008

giraß eich die madln, servas die buam,

ich habe ein österreich-t-shirt an. nicht weil ich der meinung bin, dass es ein fabelhaftes land ist, in das ich nur allzu gern gehen würde, das ich mir schätze als alle bundesänder deutschlands nördlich von hof und das eine fesche hymne hat, die das wolferl noch komponiert hat.

cordoba.jpg

nein, ich habe ein t-shirt meines wahllandes an, weil ich äußerst gut gelaunt bin. ich weiß, dass die elf vom beppi heute ziemlich sicher nicht gewinnen wird. und die österreicher wissen das auch. nachdem der landläufige piefke aber alles ernst nimmt, was man sagt (cordoba! cordoba!), kann man ihn so schön verarschen, dass er nur noch sachen sagt, die er dann wiederum wirklich ganz ernst meint (frings: “mich interessiert nicht, wer heute für österreich auf dem platz steht. wir gewinnen.”). deswegen mag man den oft nicht, den piefke. nimmt sich selber immer zu wichtig.  eh klar. und wenn der wüsste, dass der beppi heute seine stürmergranate mit der nummer 23, den peter hruska, auf den platz holen wird, dann würd der fischkopf mal ganz schnell “gusch!” machen.

in diesem sinne, “hey hey hicki, hey hicki hey” und für den kenner aeiou,

ballmäderl ursi.

perfect weekend.

Tuesday, May 13th, 2008

ausschlafen. in der sonne auf dem balkon liegen. cafe con hielo. grillen mit spanier und mitbewohnerin. an der isar liegen. im schyrenbad die seepferdchen-saison eröffnen. in die menterschwaige radeln. eine radlermaß in der sonne trinken. lang auf dem balkon draußen sitzen und die sternchen anschauen. so in etwa schaut ein legendär lässiges wochenende in münchen aus. ein traum! es ist wohl sommer in der stadt.

wenn man bedenkt, dass ich seit freitag dann auch noch 23 stunden dazu gearbeitet hab, ist es doch umso bemerkenswerter. chachi, wirklich chachi.

laune: sehr gut, in sieben stunden verlasse ich die redaktionsräume. nur noch sieben stunden!
sententia: ’s is’ wieder sommer, sommer in der stadt!
song des tages: “sunshine” von matt costa.

back to the beach.

Tuesday, May 6th, 2008

ich habs ja schon verraten: there is a parallel universe. caro und ich sind schon wieder dort, mit jason mraz im ohr, sonne im gesicht und keinerlei verpflichtungen. und keiner nervt. anyone else?

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caro und ich sind schon da. (foto via freelargephotos.com)

song des tages: ganz klarer fall - jason mraz: i’m yours.
laune: i am still all bright and shiny. all the way.
sententia: cherish the significance of indifference.

aufräumen.

Friday, May 2nd, 2008

aufräumen ist so eine sache. nicht die allerliebste beschäftigung der welt. nicht schlimmer als den müll runterbringen. aber man schiebts doch gern vor sich her. ich hab vorhin mein email-postfach aufgeräumt. unglaublich, was sich da alles versteckt hat. und unglaublich, dass man innerhalb einer stunde von 1153 auf 248 mails kürzen kann. und filtern kann. vielleicht hab ich auch was rausgeworfen, was wichtig war? ach auch wurscht, heute ist mir gestern egal.

laune: gut, heute abend spiel ich hausfrau und bepflanze den balkon.
sententia: wenn man sachen in den email-papierkorb wirft, sind sie echt durch.
song des tages: das kostenlose “violet hill” von coldplay.

birthday wishes I

Monday, April 21st, 2008

also, am freitag ist es so weit, ich habe geburtstag und werde ein jahr älter. wurscht, das passiert den besten. um aber meine umwelt schonmal miteinzubeziehen, kommt hier teil 1 meiner wunschliste (ohne spezielle wertung, bunt durcheinander):

* xfm auch übers normale radio hören können
* kein regen auf dem southside
* weltfrieden
* dass millencolin einen song auf dem konzert nur für mich spielt
* dass vieles so bleibt, wie es ist und
* manches noch besser wird

vielleicht merkt man es: ich hab mir bei meiner realen wunschliste wirkich schwer getan. bildbände, new york-bücher, der rest ist frei wählbar. nehme alles.

song des tages: “good enough” von dodgy. wie alt! wie schön!
laune: ja, mei. montag. eigentlich gut, aber was geht eigentlich in der hauptstadt?!
sententia: seit gestern abend möchte ich ein frettchen.

[edit: * anne feiert am tisch nebenan!]

besser so!

Tuesday, April 8th, 2008

also, bevor man sich den kopf zerbricht, sollte man ab und zu einfach eine traumwelt aufbauen: damit was, auf das man wartet, oder von dem man denkt, es hätte unter anderen umständen anders laufen sollen, einfach anders ist/war/sein wird. in meiner wohnen dreieinhalb leute: cordu, miri, ich und caro so halb. in besagter traumwelt ist schon sommer und man hängt in einem anderen teil der welt ab - eine mischung aus neuseeland (logen!), miami, bali und münchen. aber warm ists. und trotzdem kann man skifahren und snowboarden und surfen und einfach nur abhängen. den ganzen tag kommt nur musik, die alle mögen und die automatisch zu superlaune führt. ich seh sogar ohne kontaktlinsen was (ah, vielleicht wird der sno* jetzt auch bürger?!) und lache viel. wie meine mitbürger. und natürlich ist es der beste hide-away, den es gibt. und es ist toll da. in meinem kopf.

laune: sehr gut.
song des tages: “hands in the snow” von saturday looks good to me.
sententia: keine angst, ich bin nicht verrückt. es ist nur - everything is a copy of a copy of a copy.