Archive for the ‘an und für sich’ Category

auf kriegsfuß. aber mit millencolin!

Thursday, April 3rd, 2008

ich bin auf kriegsfuß. mit dem frühdienst. vor sechs uhr morgens aufstehen und zur ubahn laufen - nö, das ist einfach nicht meins. anders als um sechs uhr morgens heimkommen.

jedenfalls setzt dann spätestens bei der aussicht auf überstunden gegen halb vier die genervtheit ein, die schwer zu bekämpfen ist, wenn gerade dann der rechner alle mucken, die er auf lager hat, auspackt. was war das eigentlich für ein scheißtag gestern?!

erst gegen neun uhr abends hat sich meine laune eklatant verbessert: meinen geburtstag, der mich ja genau in 22 tagen zu sieben mal vier jahren verwandeln wird, verbringe ich zumindest einen teil des vormittags nach durchgearbeiteter/-feierter nacht noch in berlin. ich komm erst irgendwann heim und den ich jetzt einfach mal frei hab , d.h. ich weiß noch nicht, wann ich feiere, aber wahrscheinlich verschieb ich die feierei zu meinen ehren auf samstag - da haben alle frei. allerdings haben sich vier jungs aus schweden was für mich ausgedacht und schmeißen mir am freitag eine party in der tonhalle: millencolin spielen ein geburtstagskonzert für mich!

millen_sitting_72ppirgb.jpg
willkommen zu meinem geburtstag, boys next door!

wer also nicht nur mich, sondern auch die guten alten zeiten hochleben lassen will - ab in die tonhalle! und immerhin hat mir das neue millencolin-album, in das man auf myspace reinhören kann, gestern den abend gerettet. zum glück! morgen wirds gekauft!

laune: da bin ich mir noch nicht sicher heute.
song des tages: detox von den schweden.
sententia: und wenn scho…. werd scho hi’ hau’n.

überraschung.

Monday, March 31st, 2008

also, nachdem meine aussage zu den olympischen spielen in bejing/peking wohl als aktuelle modeerscheinung gedeutet werden kann, hier gleich noch ein paar sachen, die ich prinzipiell nicht mag:

* die bushs genau so wenig wie den putin
* den huber
* schneuzen
* die annahme, dass viele denken “amerikanische kulturgeschichte” bestehe nur aus 3 minuten bei mcdonald’s oder burger king
* intoleranz
* humorlosigkeit
* und noch so einiges anderes mehr, das mir aber zu dieser uhrzeit leider partout nicht einfallen will

um es klarzustellen: ich war schon immer (und damit meine ich: schon immer) gegen die olympischen spiele in peking. wenn die weltöffentlichkeit ein angeblich freies und friedliches sportereignis braucht, um mal zu sehen, was im himalaya so los ist und sich daran zu erinnern, wie es damals war, als tibet einfach mal so eingenommen wurde - dann läuft etwas ganz grundlegend falsch. aber dass auch grad bei den olympischen spielen der ordentlich anschafft, der zahlt, ist auch mir nix neues. sicher, diese aussage klingt natürlich bombig zeitgemäß, ein wenig sexy-politisch und plakativ noch dazu, allerdings habe ich ein abgeschlossenes geschichtsstudium und darf mich somit historikerin nennen. ich habe mich jahrelang mit den verschiedenen formen des kommunismus in china, vietnam, korea und vor allem auf cuba beschäftigt und möchte behaupten: freie spiele in einer (quasi-) dikatur hören sich nicht sooo geil für mich an. war schon immer so. und noch eins: dass man auf tibet (und vielleicht sogar auch auf die gesamtpolitische situation der vr china!) nur anhand eines sportereignisses schaut, kann einfach nicht sein. nicht in meiner welt. so gehts einfach nicht. basta.

laune: sehr gut eigentlich.
song des tages: “the impression that i get” von den mighty mighty bosstones
sententia: nix für ungut.

ich bin dagegen!

Wednesday, March 19th, 2008

so, ich bin kein fan von den olympischen spielen in peking. da darf man nicht sagen, was man will, und außerdem haben die ja einen knall, aus jux und tollerei das friedfertigste land der welt, tibet, erneut anzugreifen. ich gehe konform mit der titanic, die da rät:

So boykottieren Sie Peking!

Sie finden, die Olympischen Spiele in China müßten boykottiert werden (wg. Tibet), aber die Regierung handelt nicht? So organisieren Sie Ihren eigenen China-Boykott:

  • [...]
  • Den Pekinesen an der Tankstelle aussetzen, Tibetkatze kaufen
  • [...]
  • Keine Mandarins essen

beijing-54.jpg
verbotene stadt?! - genau, verboten! (foto via bigfoto.com)

song des tages: “i’m yours” von jason mraz
laune: guad.
sententia: wenn man keine ahnung hat, usw. usf.

[edit: der originalbeitrag aus der titanic wurde jetzt editiert. jemand, der mir am herzen liegt, hat den auch zurecht kritisiert. wer will, muss jetzt für den ganzen post zur titanic seite wandern. nix für ungut.]

oh nein.

Tuesday, November 13th, 2007

jetzt ist mit franz müntefering der letzte normale politiker deutschlands zurückgetreten. ich will überhaupt nicht wissen, wer da jetzt nachkommt. und noch dazu aus einem simplen, aber wichtigen grund: seiner frau geht es schlecht.

song des tages: “zero” von den smashing pumpkins.
sententia: wenns an martini stürmt und schneid, gibts eine weiße weihnachtszeit.
laune: unglaublich viel zu tun. unglaublich. arbeiten, essen, schlafen.

talking to the creator.

Wednesday, October 10th, 2007

also, ich hab es ja oft genug in letzter zeit erwähnt: der blogname ist geklaut! und ich hab mir in meinem interview mit herrn stermann, der gemeinsam mit herrn grissemann den namen publik gemacht hat, mein “ok” geholt: ich darf den titel behalten. lustigerweise ist der selber schon mal über meinen blog gestolpert als er seinen film gegoogelt hat. alles nur halb so spektakulär hier. ab und zu leider.

laune: viel zu tun. viel.
song des tages: better man von pearl jam
sententia: 1 kilo mandarinen am tag schützt vor erkältung nicht.

either/or.

Wednesday, October 3rd, 2007

die regel ist einfach und universal anwendbar. entweder einfach und fad oder bissl schwierig und dafür lässig.  entscheide mich übermüdet für letztere option. gern geschehen.

laune: viertel vor neun? ab ins bett.
sententia: eins geht schon noch.
song: “flying high” von jem

aus gegebenen anlass…

Monday, October 1st, 2007

…wird verlinkt. das leben ist kein film. - immer noch nicht. obwohl es manachmal wie eine daily soap ablaufen kann. true ;-)


sollte ich in solch einer lage sein, ists die “self-fulfilling prophecy“.

song des tages: “stand in silence” von …and you will know us by the trail of dead.
laune: aufstehen um viertel vor sechs, seit sieben in der arbeit - irgendwelche fragen?!
sententia: wiesn ist ausnahmezustand. - schon, oder?

g’schmaatz.

Sunday, September 30th, 2007

jetzt ist es doch da, das g’schmaatz. und wie wenig bock ich drauf hab und wie sehr ich wusste, dass es kommt. und wie wenig schuld ich dran bin. aber hey, das ist und bleibt wohl ansichtssache. ruining my wohnzimmer. my ass. obwohl - g’schmaatz kommt nur auf, wenn es im eigenen leben unglaublich fad hergeht. insofern scheißt eh wieder nur mal der hund drauf. :-)

laune: achja. müd.
song des tages: wasted little djs von the view.
sententia: “ich habs dir doch gleich gesagt.”

stand der dinge

Tuesday, September 25th, 2007

ist folgender: der grant lässt nach, die zu erwartende müdigkeit nimmt zu. ärgern ist doof und nervt. aber ich hab mich zu allem überfluss heute auch noch ausgesperrt. problem: mitbewohnerin in der schweiz, ersatzschlüssel-lieblings-spanier auf einem konzert. ich bin gespannt, wann, wie und wohin ich heute heimgeh ;-)

laune: offensichtlich besser.
sententia: erst überlegen, dann tun.
song: mei, was eben bei effemm läuft.

bockig.

Tuesday, September 25th, 2007

ja, genau, bockig bin ich. so etwa:

ob mir das blut schon aus dem mund läuft, müsste ich im spiegel kontrollieren. aber ich will nicht. ich bin nämlich bockig. extrem bockig. aufs wetter. weil ich um viertel nach fünf aufgewacht bin und nicht mehr einschlafen konnte. aufs wiesnbier. und nicht zuletzt (natürlich!) auf person x, die einfach spinnt - dafür aber voll. und natürlich auf mich. weil ich mir ja immer schön den honig ums maul schmieren lass. - ich schau jetzt besser mal in den spiegel, ob das blut schon rausrinnt…. ich glaubs fast - vor lauter grant.

laune: as i’ve said - bockig as a gamsbock auf dem imbachhorn.
sententia: tease me.
song: volcano von damien rice.