Archive for the ‘general’ Category

wer zur hölle ist bushido?

Wednesday, November 15th, 2006

der bushido. das ist ein crazy rapper aus berlin und mit seinem neuen album “von der skyline zum bordstein zurück” das mastermind des deutschen hiphops, möchte mancher meinen. aber ist das so? er rappt vom sonnenbankflavor. was soll das denn nun schon wieder sein? die aufzählung von gegen- und zuständen, die er da von sich gibt? ganz ernsthaft, das haben die fantastischen 4 bei mfg gekonnter und vor allem weniger einschläfernd hingekriegt. und ja, auf flavor reimt sich ja echt nur ein wort: raver. ja stimmt, omnipräsent wie die sind! oder, alternativ: eben nur mit worten zaubern, die sich auch reimen lassen. - im flow, ist klar. er singt immer vom [ged'doh] und davon, wie schwer er es doch immer schon hatte.


aber mit ner weißen hose!

vor etwa einem jahr hab ich im fernsehen aber mal einen anderen bushido gesehen: einen, der seine mutter immer noch die wäsche waschen und sich bekochen ließ. ist bushido etwa der neue 50 cent, der nur vorgibt der as-hell-gangster zu sein und derweil nur noch aus seinem dreier-bmw oder bald audi auf den rinnstein und gar nicht mehr zurück schaut? oder nur noch dahin? man weiß es nicht.

jedenfalls, der bushido ist ganz dicke mit dem eko, der sowieso der coolste wo gibt, angeblich der könig ist. und jetzt sind die beiden auch voll tight mit einem österreicher namens chakuza, der sich bei mtv trl zu schön dafür war, ein paar worte im dialekt mit der mirjam weichselbraun zu wechseln. da triffts halt wieder zu: du bist so berlin, chakuza.

wieso mir diese seltsame gang einen post wert sind? weil sie omnipräsent sind und so blöd, dass ich sogar umschalten muss, wenn sie im fernsehen schon wieder irgendwo auftauchen. weil sie zu einer combo dazugehören, in der einer immer eine maske aufhatte - ich möchte nicht wissen wieso: gesichtsbaracke? milchbub? weil sie sich in ihrem neuen song “vendetta” aufführen als wären sie hmmm, neun vielleicht. da schreit der eko immer “vendetta, es wird blutrache geben” etwa so wie einer mit 14, weil er mit sienem dünnen stimmchen das “geben” immer nach oben zieht. jungs, ich glaub euch das nicht. weder dass ihr wisst, was eine echte vendetta ist noch dass ihr so tough seid wie ihr behauptet. letztes jahr waren tictactoe und der crazy frog die wiederbelebte krätze, dieses jahr ist es der bushido mit aggro oder wie auch immer die  ganzen vereine droben in berlin eben heißen. ich weiß, ich bin so münchen. und auch noch stolz drauf.

song des tages: she moves in her own way von den kooks. ordentliche mucke halt.
sententia: o tempora, o mores….
laune: geht. schlechte nachrichten versüßen den tag nicht.

call me macgyver schmied.

Sunday, November 12th, 2006

weg mit dem a-team, weg mit wickie und seinen schlauen ideen. seit gestern bin ich offiziell macgyver schmied. wie das kommen konnte?


mehr erfindungsreichtum im alltag!

also, von vorn: samstag morgen, alles cool, halbwegs ausgeschlafen, mach ich mich auf den weg zum supermarkt, um dort gegen den strom zu schwimmen und entspannt einzukaufen. alles super, ich geh immer noch entspannt heim und greif nach meinem schlüssel. wieso ist der so leicht - fuck! - ich hab den richtigen wohnungsschlüssel abgenommen und gestern nicht wieder drangemacht. oh nein!

hm, mitbewohnerin auf einer fortbildung, zweitschlüssel-aufbewahrer nicht in der stadt - vielleicht dessen mitbewohner? achja, zum einkaufen nehm ich selten ein telefon mit, jetzt merk ich, was ich davon hab. den kreditarten-trick hab ich immer noch nicht gelernt (zeit wirds!) und auf schlüsseldienst hab ich keine lust, weil ja, zu teuer. ich könnte ja in die stadt fahren bis meine mitbewohnerin wieder kommt. achja, mvv karte in der gleichen jeans wie der schlüssel. jetzt nervts dann aber. der hausmeister hat angeblich keinen schlüssel zu meiner wohnung (hat er wohl!) und der nette nachbar, der sich über die balkone stockwersübergreifend nach oben turnen kann, ist auch nicht da. scheiße, einmal bräucht man jetzt die parcours-franzosen.


rettung in der not: die baustelle!

aber - nur 50 meter entfernt von meinem eingang ist doch grad ne riiiiieeeesen baustelle, an der auch in der nacht und am wochenende gebaut wird. also stiefel ich da hin. folgender dialog kommt zustande:

ursi: “he, servus, wo isn euer cheffe, ich brauch a leiter!”
arbeiter: “xyz [bin slawischer sprachen nicht mächtig], deutsch nein.”
drei minuten später
ursi: “sind sie der cheffe?”
kapo: “ja, was kann ich tun?”
ursi: “ich brauch eine von den leitern da. hab mich ausgesperrt, wohn im ersten stock, aber meine balkontür ist auf. is die lang gnua?”
kapo: “ja, wird glangen, sieben meter oder länger. schaffst des allein?”
ursi verwandelt sich in diesem moment in macgyver.
ursi: “ja, klar, die is ja leicht.”

ich schulter also die leiter und wackel damit durch meine wohnanlage, durch die wiese und such mir jemanden, der mir die leiter hält. kraxel los, geht im erdgeschoss die balkontür auf, mein nachbar schaut mich leicht fragend an, bietet mir aber an, falls ich noch ein altes schloss hätte, es mit dem küchenmesser zu öffnen. aber es geht auch anders: endlich in meiner eigenen wohnung wieder!

ich wage mich zu behaupten, dass es kaum ein anderer so easy fertiggebracht hätte. vor allem, wenn man bedenkt, dass ich a) höhenangst hab, v.a. bei leitern und b) nen rock anhatte.

jetzt wieder zu grinsen aufhören…

song des tages: die ganze klinikum-cd von 2001. a classic.
sententia: the only thing we have to decide is what to do with the time that is given to us.
laune: ja, wie gehts einem, wenn man herr der ringe schaut? und eben noch das kriterium “fast aufgestanden” erfüllt? sehr gut natürlich!

jetzt geht’s los: mitmachen!

Thursday, November 9th, 2006

so, wieder sitz ich in der arbeit (oberhalb des berges, auf der anderen seite der isar) und wieder ess ich mein mittagessen: eine breze. ohne butter, ohne alles - eine breze halt. und ich weiß, es heißt vielleicht “brezn”, aber ich sag ach gern mal “brezel”. das alles tut hier jetzt aber nichts zur sache. sie schmeckt nämlich nicht so wahnsinnig lecker.
ich hab ja schonmal einen lebensmitteltest durchgeführt und mir scheint es, als sei kurz vor faschingsbeginn am 11.11. der richtige zeitpunkt nahrungstestreihe nummer 2 zu starten. star der umfrage ist - wie sollte es anders sein - die breze. wo gibts die beste? was macht sie zu besten? wieviel kostet sie?


welche macht wohl das rennen?
nur ein beispiel: letzte woche wollte jemand von mit 0,90 € für eine breze von mir. die ist aus prinzip schon durchgefallen: ist die aus gold oder was?! naja, ich bin gespannt. alle miteinander schnell mitmachen und tipps abgeben; versprochen auch diesmal: der test zieht sich über mehrere etappen, diesmal ist ja wirklich ein weites feld.

song des tages: leider, leider was aus dem radio. vermutlich rhianna oder james morrisson oder sonst eine november-heulsuse. oder ein medley? man weiß es nicht. uah!
sententia: zwei mal drei macht sechs.
laune: als die pippi langstrumpf halsschmerzen hatte und krank war, da war ihr schal gegen meinen kinderfasching. seit vier wochen rotz ich jetzt rum und ja, diesmal unter ärztlicher aufsicht. aber - zum teufel mit antibiotikum!

poster girl for the workers’ party

Wednesday, November 1st, 2006

das bin ich, genau! grad eben noch in der agtentur, wo’s spaß macht, und dann im namen des plattengurus unterwegs: die tracks für die crazy amerikanistenparty am freitag wollen aus der 30gb-itunes-bibliothek sorgfältig ausgewählt werden. nicht fehlen dürfen aber - soviel sei verraten - die kooks, die beatsteaks und *natürlich* der molko mit freunden.

hast du, werter leser, nun freitag abend noch nix besseres vor, so schau vorbei: dj-traumpaar portheine/schmied rocken den cafetenpalast der schelling 3 zum vermutlich letzten mal. und: wir spielen alles - von trash bis glam und zurück.

song des tages: “naive” von den wunderbaren kooks
laune: ach, schön auf dem poster.
sententia: morgen schneits!!!! morgen schneits!!!! ich hol schon die ski aus dem keller.

kino am wittelsbacher brunnen

Friday, October 27th, 2006

MINI_MM_Wittelsbacher Brunnen_low.jpg 

ich fands ne sehr coole aktion! do the revolution ;-) erober’ dir den öffentlichen platz für fünf minuten!

song des tages: 35 degrees von placebo
sententia: unglaublich.
laune: freu mich auf die party.

psssst!

Thursday, October 26th, 2006

heute, 20 uhr, odeonsplatz. geheim!!!

2007 kann kommen!

Tuesday, October 24th, 2006

thank you.

song des tages:  last request von paolo nutini
laune: hab kuchen gebacken, bin saumüde.
sententia: “when yu think there is no tomorrow, it’s already morning in australia” - fuck off. gelesen um sz-magazin.

wer auch immer die sind

Wednesday, October 18th, 2006

wie bayerisch star wars ist. und pulp fiction wurde in waging geschrieben. a schmankerl. ursi hat you tube entdeckt. ein bisserl wenigstens.

song des tages: i don’t feel like dancin’ von den hervorragenden scissor sisters.
sententia: pecunia non olet.
laune: tense.

no strike….

Thursday, October 12th, 2006

den hab ich nämlich grad im padres getrunken. und jetzt? - is mir schlecht. man sollte die trinkerei unter der woche lassen. der cocktail war ne empfehlung des barkeepers und als reminiszenz an cocktail mit tom cruise hab ich mein hirn (amaretto sour) ausgeschaltet und auf ihn gehört. offen für neues und so. meinen zusatz “aber bloß nicht mit zuviel kokos” scheint er überhört zu haben. macht nix, er hat dafür ja einen ausgegeben. einen pfirisich-limes. macht auch nix, konnte er ja nicht wissen.

ich geh besser mal ins bad. wieso? ja, das weiß ich noch nicht. bäh, kokos. bäh, kokus in flüssiger form. naja, morgen heißts fit sein am nachmittag und für placebo!!! schönes wochenende schonmal, nach placebo gehts nämlich heim.

song des tages: nancy boy von o.a. band.
sententia: malibu beach my ass.
laune: super. mit den mädels wars super. klar, wenn man sich seit mindestens 13 jahren kennt ;-)

and still: h-h-h-hello, vienna calling!

Monday, October 9th, 2006

so, des spaßes zweiter teil. obacht, fotolastig! wie versprochen gibts fakten (fakten!fakten!) und antworten

montag war museumstag. klimt, kokoschka und schiele gabs im leopoldinum im museumsquartier, die neue picasso ausstellung in der augustina. besonders bemerkenswert waren in der augustina - ich depp, albertina! (august das bier, albert die kunst!) - die hofburg-eigenen prunksäle - da kommt man sich gleich mal wie die sisi vor, sauber! jetzt wissen wir, was am kaninchen von dürer so toll ist und wieso picasso manchmal unporportioniert malte, vor allem im spätwerk. gangster da beetsie hat sich auch noch in die berggasse zum siegmund-freud-museum aufgemacht und kam zurück mit “die heißt fei ned umsonst so. und bim fährt auch keine!”

junfer.jpg
kunst an echt jedem eck. hier am graben.

montag abend hat schließlich jemand für uns die abendplanung übernommen: david aus madrid, seit sechs jahren in wien, hat uns den wien-besuch auf interkultureller ebene versüßt und nach einem besuch in einem legendären schanigarten eines türkens im “sechzehner” (ja, der mit dem bier), sind wir schließlich bis elf uhr nachts nur mit pulli beim stadtheurigen in ottakring auf der straße gesessen. geschichten gabs aus argentinien und uruguay, von der bim und vom centro-centro de madrid. sehr nett, sehr schön ;-) wieso der jetzt so lang in wien lebt? weil es ihm gefällt. und weil als einzige alternative ein ort außerhalb europas zur debatte stünde (ich: pues, madrid? david: madrid todavia es en europa ich: si bueno, pues…). achja, spanisch geredet, anscheinend verstanden worden.

schließlich, schweren herzens, dienstag, letzter tag: frühstücken am naschmarkt, dann beim walzerkönig strauss im stadtpark vorbei und schließlich zum mörderischen close encounter am hundertwasserhaus mit den piefke. wieso stellen sich piefke immer, immer, immer dümmer an, als sie eigentlich sind? wieso treten sie immer, immer, immer in massen auf und wieso sind sie immer laut? man weiß es nicht. und eigentlich ists mir auch wurscht, aber die dort waren so deppert, dass es gar nimmer geht. zum glück fand ich das hundertwasserhaus wenig impresionante und wir sind weiter über die rotundenbrücke in den prater gelaufen. prater meaning den grooooooßen park, nicht den würstelprater. nach einer lehrstunde vom kulturnazi auf einem baumstamm und der erschütternden erkenntnis, dass nicht in jedem baumloch die limonade von pipi langstrumpf versteckt ist, gings dann doch in den schäbigen würstelprater.

hauptallee.jpg
mit kastanien kicken? bitte gern in der hauptallee im prater!

da stehts dann, am ende der kastaniengesäumten hauptallee: the riesenrad. und

irgendwie muss man damit fahren. schon nett, aber mei - was danach kam, war besser.

prater.jpg
wahrzeichen? touriabzocke? whatever - für den blick:
panorama.jpg
schaus dir an, die schöne donatmetropole aus der luft….

zu guter letzt und vor unserem letzten der vielen besuche in der kurkonditorei oberlaa am neuen markt sind wir auf den südturm des steffls gekraxelt. 396 (bettina?) stufen. raufzu kein problem, weil rechtsrum, runter kam ich nur mit einem drehwurm. leider ist der turm grad eingerüstet, wie immer irgendein teil des steffls, aber schön wars trotzdem - auf dem alten feuermeldeturm.

ein finales wiener schnitzel, ein finaler spritzer, ein finales “servas!”. bis zum nächsten mal, du zauberhaft marode stadt an der schönen, blauen donau!

fiaker.jpg
“jo, servas!” - sagt der hi-tech-fiakR am razR.

song des tages: post blue von placebo (yes, freitag!!!!)
laune: schlafen, jetzt.
sententia: qué sabes tu de latín?