wenn der salat laufen lernt.

August 7th, 2008 by ursi

ich esse salat. die ganze woche schon, ab und zu auch mittags und abends. leider hab ich gestern morgen meinen letzten rest salat für das mittagsmahl aufbebraucht. und weil ich gestern bis nach acht beim sport war, dachte ich mir: “fein, nehm ich mir morgen einen gemischten salat bei der hofpfisterei am arabellapark in die arbeit mit.”

gesagt getan. vor etwa einer stunde wollte ich den salat dann mit anderen leckereien in einer schüssel mischen. ich hab mich ein wenig über die braunen salatblätter gewundert: “das ist genau so bio, so wie es nicht sein sollte.” jedoch hatte ich da noch nicht alle blätter in die schüssel gekippt. mit dem letzten blatt fiel was schwarzes in meine schüssel. und es hat sich bewegt. mit ner schleimschicht. auflösung: es war eine kleine nacktschnecke, zirka 3,5 zentimeter groß und lebend. darf sowas sein? - nein! kommt sowas vor? - kann, sollte aber nicht, wenn die qualitätskontrolle passt. ich mein entschuldigung, wenn nicht beim traditionsbewussten und “wir-sind-so-bio-und-qualitativ-hochwertig-und-deswegen-ihr-liebster-brotlieferant”-pfister, wo kann man denn dann gesunde und gescheite sachen kaufen!?


gross as gross can be. in meinem essen!

ich hab den salat dann zurückgetragen, aber anstatt eines “entschuldigung, tut mir leid/sollte nicht passieren” gabs nur ein “wir bekommen das auch nur geliefert”. ja und? ihr verkauft es doch auch, oder?! ich find das unverschämt. hätte ich nicht eine aversion gegen plastik-einmalgeschirr, hätte ich nun eine schnecke in meinem essen gehabt. WÄH!

fazit: service schreibt man in so einem fall anders. genauso wie kundenzufriedenheit. trotzdem bleibt der pfister mein liebster bäcker (betonung auf backen, brotofen, schnecken abtötende hitze)

laune: ganz gut, nach selbst gemachtem salat.
sententia: so bio wollt ichs nicht
song des tages:  ”my drive thrue” von pharell/casablancas/santogold

vergiss tirol, her mit bambi!

August 4th, 2008 by ursi

also, macbook und österreich geht doch nicht so hand in hand. leider wird die laptoptasche “tirol” im moment nicht mehr angefertigt. mich wundert es wenig: hätte sie “vorarlberg” oder “salzburg” geheißen, gäbs sie bestimmt noch.

nichtsdestotrotz, es muss eine tasche her. und immer noch kein 08/15-produkt. deshalb hab ich mich am wochenende durch die tolle, bunte welt von dawanda.de geklickt und bin auch gleich fündig geworden: mymaki bastelt selbst! ich bin begeistert und nachdem ich ja eh ein faible für bambis und hirschgeweihe hab, kommt mir das täschchen mit bambi und edelweiß grad recht. das beste daran: ich darf mir sogar noch den filz aussuchen und mein macbook pro, das ich inzwischen immer lieber mag, wird vor ort in der au passgenau verpackt! toll! ich freu mich! das schönste natürlich für ein mädchen: es sieht nicht nur toll aus und kann von den pouches der anderen wegerkannt werden, sondern ist auch noch ein echt stück von einer diplom-designerin!


ursi goes bambi. double-true!

ich bin gespannt, mit welcher kombi ich mein macbook einkleiden werd. sicher wirds super!

laune: gut. zum glück ist mir gestern nix passiert, als ich erst in die trambahnschiene gefahren und dann auf den boden gefallen bin.
song des tages: “lake michigan” von rogue wave - mit dank für alles an alle von gestern!
sententia: augen auf beim radlfahr’n!

land der berge goes macbook.

July 31st, 2008 by ursi

das ist es. es hat sich gelohnt, so lange zu warten. meine güte, wie toll! und ja, bevors aufkommt: ich bin so sehr mädchen, dass ich keine laptoptasche haben will, die jeder hat, sondern lieber eine, die man im notfall von den dutzenden der journalisten und fotografen wegkennen kann.  und schön muss sie halt irgendwie auch sein. ist das macbook pro ja auch (okay, das kann aber auch echt viel). zudem kommt natürlich meine lokalpatriotische seite absolut richtig zur geltung.

traumhaft! und so schick! foto via maniac-bags.com

laune: der vierte frühdienst nacheinander will sein opfer - mich!
song des tages: “falling down” von scarlett johansson.
sententia: frage: wie wahnsinn wird eigentlich “vicky cristina barcelona”? und wieso muss ich noch so lange warten?

visiting the land of boredom.

July 28th, 2008 by ursi

sommerloch. big time.

arbeiten in düsseldorf war: lang. interessant. und ziemlich nett. obwohls dann halb sieben war. und außerdem marcus schenkenberg. der ist schön, aber nur in echt.

ich geh zurück ins sommerloch und freu mich auf meinen nachmittagsschlaf in der sonne und vielleicht den daran anschließenden schwimmausflug.

laune: fein.
song des tages: “daydream believer” von den monkees. womit der ipod halt weckt.
sententia: there is no fifth destination.

jack und jackass.

July 11th, 2008 by ursi

fangen wir beim letzteren an: ich bin ein jackass. ich hab meinpasswort für eben diesen blog verschmissen und in zeiten von internet und emails und v.a. hauptberuflicher tätigkeit in ebendiesem metier - was macht jackass schmied? weint den administrator voll, dass ich das passwort verloren hab. pfui. radl selber richten können, aber passwörter verlieren. so einen deppen muss man erst ein zweites mal finden.

der ander jack ist weder ein jackass noch ein computerdepp, sondern viel eher fescher surfer und mit gitarre bewaffneter umweltaktivist. find ich schon immer gut, heut geh ich hin. am mittwoch war ich bei seinem spezl, dem costa matt. der war sehr gut, irgendwie verplant, aber quasi die lebende version seiner cds. hoffentlich regnets halt echt erst, wenn ich auf dem weg heim bin (nachts! nach abstechern in diverse spelunken der isarvorstadt). die karte gabs bei ebay und abholen kann ich sie grad passend auf dem heimweg, weil ich hab ja kleid und flip-flops an. so geht nicht mal der depp zu einer musikveranstaltung unter freiem himmel.

und sonst? wenig. das wetter verregnet mir meine für sonntag angedachte bergtour in den isarwinkel. das macht mcih so ein bisschen grantig, weil ich die nächsten zwei wochenenden entweder am schreibtisch oder an den rheinterrassen verbringen werde. man nennt es arbeit. und die ist nötig, um den reiseplan 02/09 umzusetzen:

philippinen! vier wochen! für neuseeland brauch ich eindeutig länger zeit. und alles was ich machen will an meer und strand und in der stadt kann ich hier auch tun: bisserl wo mitsegeln, bisserl überhaupt und gar nix tun und mich vielleicht sogar mal auf ein brett im wasser stellen. das wär doch mal was, oder sno*? apropos sno*: jetzt pfeif doch auf die meinung des volkes und schneid die haare! wenn es denn sein soll, so wie kelly slater. oder seinerzeit jason prior. aber schnip-schnapp, haare ab!

laune: super, konzert! aber einen schädel auf wie montag, dienstag und mittwoch. ich überleg mir das mit der schmerzmittelabhängigkeit doch nochmal. ich glaub, das wär schön!
song des tages: hmmmja, meinen kollegen zu verdanken - alexander marcus “spiel, satz und sieg”
sententia: congratulations class of 2008! feiert schön heute abend!

for what it’s worth.

June 30th, 2008 by ursi

eine fotostrecke auf bunte online. ich würde sagen, es ist eine feine leistung. man hätte es ja auch mit bildern von ap machen können. hat man aber nicht, sondern mit 27 von meinen! abgesehen vom ersten bild und dessen beschreibung, ist der rest einfach meins, meins, meins. viel spaß beim durchklicken.

london war übrigens großes tennis. wenn mir allerdings jemand sagen kann, wer taschendiebstahl und ko-tropfen erfunden hat, wäre ich um sachdienliche hinweise, die zu tätklichkeiten führen könnten, dankbar. und ich so viel grey goose mit cranberry getrunken, dass es bis an mein lebensende reicht. vielleicht. und ich hab einen meiner liebsten erasmus-leute wiedergesehen. super!

laune: mensch, ich bin vielleicht müde!
song des tages: what’s happenning von alphabeat.
sententia: alter schützt vor dummheit nicht.

this is new york city.

June 25th, 2008 by ursi

okay, der urlaub ist schon wieder drei wochen her… aber jetzt kommen dafür ohne lange geschichten die bilder. und genau diese fotos sind new york für mich. es war super und die stadt hat mich sicher nicht zum letzten mal gesehen. und ich sie auch nicht.

nyc2.jpg

vielleicht kommt nochmal eine geschichte. vielleicht.

aber sicher nicht noch diese woche: anders als alle meine freunde schau ich das halbfinale der em (mhmmmja, deutschland halt) nicht in der nähe der leo, sondern nah am bild: bei der dpa in köln. und für freitag hat mich fräulein nina p. eingeladen: es geht ab in den hyde park (ja, hyde park, london, uk) zum konzert zum 90. geburtstag von nelson mandela! neben uns kommen noch ein haufen leute, die man wirklich kennt. jedenfalls freu ich mich sehr, dass sie mich auf die gewonnene reise mitnimmt. nicht zuletzt auch deshalb, weil ich den eramus-paul wiedersehen werde. saubersn.

song des tages: “if it kills me” von jason mraz
laune: gut. aber was zieh ich in den hyde park nur an?
sententia: das wird so disko!

cor-, cor-, cordoba!

June 16th, 2008 by ursi

giraß eich die madln, servas die buam,

ich habe ein österreich-t-shirt an. nicht weil ich der meinung bin, dass es ein fabelhaftes land ist, in das ich nur allzu gern gehen würde, das ich mir schätze als alle bundesänder deutschlands nördlich von hof und das eine fesche hymne hat, die das wolferl noch komponiert hat.

cordoba.jpg

nein, ich habe ein t-shirt meines wahllandes an, weil ich äußerst gut gelaunt bin. ich weiß, dass die elf vom beppi heute ziemlich sicher nicht gewinnen wird. und die österreicher wissen das auch. nachdem der landläufige piefke aber alles ernst nimmt, was man sagt (cordoba! cordoba!), kann man ihn so schön verarschen, dass er nur noch sachen sagt, die er dann wiederum wirklich ganz ernst meint (frings: “mich interessiert nicht, wer heute für österreich auf dem platz steht. wir gewinnen.”). deswegen mag man den oft nicht, den piefke. nimmt sich selber immer zu wichtig.  eh klar. und wenn der wüsste, dass der beppi heute seine stürmergranate mit der nummer 23, den peter hruska, auf den platz holen wird, dann würd der fischkopf mal ganz schnell “gusch!” machen.

in diesem sinne, “hey hey hicki, hey hicki hey” und für den kenner aeiou,

ballmäderl ursi.

getting serious. seriously!

May 15th, 2008 by ursi

also, es wird ernst. es ist mir ernster als selten zuvor in den letzten sieben jahren mit dem großen urlaub, dem  nach nyc. urlaub/reisebüro/onkel angefragt. im kopf schon weg. wo? in far far away. big time!

laune: eh gut, hab aber kopfweh vom feinsten.
song des tages: “funplex” von den b-52’s
sententia: relax and lay back.

true colors.

May 14th, 2008 by ursi

nyc. in zwei wochen. ein konzert am 3. juni. radio city music hall. cindy lauper. the b-52’s. regina spektor. the cliks. das wird groß. und alles noch mit mehrwert! new york wird immer noch besser. und ich habs so bitter nötig, dass es gut und entspannt wird.

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laune: ich bin genervt. sehr. und das nervt noch viel mehr. wenn ich könnte würde ich mich also selber sonstwohin beißen.
song des tages: “nineteen” von tegan and sara.
sententia: cool blei’m.